Wahlen in Ungarn

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) kritisiert scharf die fehlende Solidarität des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán mit der Ukraine. Der IGFM-Vorsitzende Edgar Lamm erinnerte bei der 54. Jahrestagung der IGFM in Bonn am 11. April 2026 an die früheren historischen Verdienste der Ungarn, wie den Aufstand 1956 gegen die sowjetische Diktatur. „Ungarn war auch 1989 das erste Land, das den Eisernen Vorhang öffnete. Um so trauriger ist es, dass sich Ungarns Regierungschef Viktor Orbán heute wie ein Vasall des russischen Diktators Putin verhält“, erklärte Lamm. Bild entstanden 2018 während des Wahlkampfs in Budapest: IGFM
IGFM kritisiert fehlende Ukraine-Solidarität Orbans und massive russische/ US-amerikanische Einmischung in den Wahlkampf
Wahlen in Ungarn
Frankfurt am Main, 11. April 2026 – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) kritisiert scharf die fehlende Solidarität des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán mit der Ukraine. Der IGFM-Vorsitzende Edgar Lamm erinnerte an die früheren historischen Verdienste der Ungarn, wie den Aufstand 1956 gegen die sowjetische Diktatur. „Ungarn war auch 1989 das erste Land, das den Eisernen Vorhang öffnete. Um so trauriger ist es, dass sich Ungarns Regierungschef Viktor Orbán heute wie ein Vasall des russischen Diktators Putin verhält“, erklärte Lamm.
Nach 16 Jahren an der Macht habe Orban Ungarn in eine illiberale Demokratie und ein autokratisches System verwandelt. Pressefreiheit, Unabhängigkeit der Justiz und demokratische Institutionen seien systematisch ausgehöhlt worden. Mit seiner anhaltenden Verweigerung von EU-Hilfen für die Ukraine missachte Orbán die überlebenswichtige Solidarität mit der Ukraine und sabotiere die europäische Einheit, so die IGFM, die am 11. April in Bonn ihre 54. Jahrestagung abhielt.
Die massive Einmischung des US-Vizepräsidenten JD Vance zugunsten Orbáns sowie die Verstrickungen der ungarischen zur russischen Regierung seien ein deutliches Zeugnis für eine gefährliche Allianz autoritärer Kräfte, die nicht nur Ungarn, sondern ganz Europa bedrohe, so die IGFM.




