Angriffskrieg Putin

Die IGFM verurteilt das Vorhaben Lukaschenkos, in den kommenden Tagen 40.000 belarussische Soldaten in den Ukraine-Krieg zu entsenden.
Belarus-Mobilmachung: „Nein heißt Nein“
IGFM unterstützt Aufruf gegen Entsendung belarussischer Soldaten in den Ukraine-Krieg
Minsk / Frankfurt am Main, 4. März 2022 – Keine Truppen für Putin aus Belarus! Der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko plant nach einem Bericht aus Militärkreisen, ab dem heutigen 4. März bis zum 9. März 40.000 belarussische Männer im Alter zwischen 18 und 58 Jahren zum Militärdienst einzuberufen. Gleichzeitig wächst in der belarussischen Zivilgesellschaft der Widerstand gegen Lukaschenkos Unterstützung für Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Die IGFM ruft daher alle Männer in Belarus dazu auf, sich zu weigern, in Putins Krieg zu ziehen und in der Ukraine zu kämpfen sowie alle Frauen, an ihre Männer zu appellieren, zu desertieren.
Die IGFM unterstützt den Aufruf der belarussischen Organisation Nasch Dom „Nein heißt Nein“ gegen die Entsendung belarussischer Soldaten in den Ukraine-Krieg. Zusammen mit der Organisation Nasch Dom ruft die IGFM dazu auf, ein kurzes Video mit einem Appell an belarussische Männer auf Social Media zu posten, den Kriegseinsatz in der Ukraine zu verweigern. Als Hashtags können unter anderem #NoMeansNo, #NoWar und #StandUpWithUkraine genutzt werden. „Putins grausamer Feldzug gegen die Ukraine darf nicht zusätzlich noch mit Soldaten aus Belarus gestützt werden. Dieser völkerrechtswidrige Krieg muss umgehend gestoppt werden“, so Edgar Lamm, Vorsitzender der IGFM.