Iran-Gespräch

Wo stehen wir im Kampf um Demokratie und Menschenrechte?

Am 28. September 2023 fand im Haus der Kulturen in Mainz das Iran-Gespräch statt, das von IGFM und Malteser International organisiert wurde. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die aktuelle Revolution im Iran und die Frage: Wo stehen wir nach der Ermordung von Jina Mahsa Amini?

Auf der Veranstaltung sprachen Hannah Neumann (EU-Parlament), Behrouz Asadi (Malteser), Valerio Krüger (IGFM), Erfan Ramizipour (Opfer), mit künstlerischen Darbietungen von Ronak (Sängerin) und Mozhde (Tänzerin). Die Diskussion wurde von Kamran Safiarian vom ZDF moderiert.

Ronak, Sängerin

Wie hat es begonnen?

Ronaks beruhigende Stimme eröffnete die Sitzung. Dann begann das Podium mit der Diskussion. Erfan Ramizipour sprach über seine Erfahrungen aus erster Hand, als er auf der Straße kämpfte und an seinem rechten Auge verletzt wurde. Seine Worte wurden von Donna Hejazi ins Deutsche übersetzt. Ramizipour stellte Hannah einige Fragen und gab einige Erklärungen dazu ab, wie die Revolution in den verschiedenen Formen des zivilen Ungehorsams der Iraner weitergeht. Erfan erklärte auch, dass sich die junge Generation im Iran vor allem mit dem Kampf für Grundfreiheiten, Menschenrechte und Demokratie beschäftigt.

Erfan (Opfer) und Donna (Übersetzerin)

Was wurde auf dem Podium diskutiert?

Die Diskussionsteilnehmer sprachen vor allem über die Rolle des Europäischen Parlaments und von Vertretern anderer Länder, die den Kampf der Iraner gegen die Diktatur hervorheben. Auch die Bedeutung der iranischen Diaspora und wie sie den Kampf der Nation stärkt, wurde in die Diskussion eingebracht. Behrouz stellte einige Fragen über die Freiheit einiger Lobbyisten in der EU-Zone und was getan werden kann, um ihren unsichtbaren Einfluss zu verringern.  Anschließend hatten die Zuhörer die Möglichkeit, ihre Zweifel zu äußern und Fragen zu stellen.

Was waren einige der wichtigsten Punkte?

In der Diskussion wurden wiederholt die Verantwortung und die Haltung der EU-Mitgliedstaaten, einschließlich Deutschlands, zu den Ereignissen im Iran angesprochen. Alle Redner waren sich einig, dass die Staaten nicht konsequent genug zu den Menschenrechtsverletzungen im Iran Stellung beziehen und dass die Regierung in Teheran stärker mit den Konsequenzen ihrer Verbrechen konfrontiert werden muss.

Von links nach rechts:

Valerio Krüger, Hannah Neumann, Kamran Safiarian, Erfan Ramizipour, Donna Hejazi und Behrouz Asadi

Wie hat die Veranstaltung geendet?

Die Tanzvorführung von Mozhde und die abschließenden Lieder von Ronak beendeten die Veranstaltung.

Mozhde (Tänzerin)

Eindrucksvoller Liedvortrag von Ronak zum Abschluss

Berichterstattung:

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Voice of America-Bericht

Weitere Eindrücke des Gesprächs

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