Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)


 

 

Berlin: AVC und IGFM- Gedenkmarsch für verfolgte Christen in Eritrea am 1. Juni 2012


Vor zehn Jahren - am 21. Mai 2002 - wurde durch einen Regierungserlass in Eritrea die Glaubensfreiheit außer Kraft gesetzt und seitdem ständig missachtet. Das trifft besonders Christen. Sie werden beobachtet, verfolgt, verhaftet, meist ohne Anklage gefangen gehalten und dabei gefoltert. Mehrere Gefangene sind nachweislich verstorben; ihre genaue Anzahl ist ungewiss. Ergänzend zum Gedenkmarsch findem vom 1. bis 3. Juni 2012, täglich von 8 bis 20 Uhr in Berlin-Mitte vor der St. Marienkirche (Karl-Liebknecht/Spandauer Straße zwischen Berliner Dom und Rathaus), Mahnwachen statt.


[mehr Infos zum Gedenkmarsch am 1. Juni 2012 in Berlin ...]
[Flyer zum Gedenkmarsch am 1. Juni 2012 in Berlin, 507kB ...]

 

  

Deutschland / Iran: Rahim Schmidt MdL, Bündnis 90/Die Grünen, wird Pate von inhaftierter iranischer Anwältin


Mit der Übernahme der Patenschaft für die inhaftierte Nasrin Sotoudeh, einer der wichtigsten iranischen Menschenrechtsanwältinnen, setzt der Rheinland-Pfälzische Landtagsabgeordnete Schmidt ein starkes Zeichen für die Menschenrechte. "Wir tragen Verantwortung dazu bei, dass alle Menschen in Freiheit, Demokratie und Würde ihr Leben selbstbestimmt gestalten können", so Schmidt. Laut IGFM, hat sich die Situation der Regimekritiker im Iran nach der umstrittenen Wiederwahl Mahmoud Ahmadinedschads am 12. Juni 2009 und der Parlamentswahl am 2. März 2012 dramatisch verschärft.


[mehr ...]


 

  

Kuba: Reiseverbot für Lateinamerikas bekannteste Bloggerin


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, klagte die kubanische Bloggerin Yoani Sánchez gestern über Twitter die kubanische Regierung an, ihr ohne Erklärung bereits zum 19. Mal die Ausreise verweigert zu haben. Sie könne daher nie an Veranstaltungen im Ausland teilnehmen, auch nicht an Ehrungen und Preisverleihungen.

[mehr ...]

 

  

Ägypten: Blasphemie-Urteil gegen koptischen Schüler bestätigt


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, bestätigte das Berufungsgericht im oberägyptischen Assiut gestern das Urteil gegen Gamal Abdu Massoud. Der 17-jährige koptische Schüler wurde am 4. April 2012 vom Jugendgericht Assiut wegen "Blasphemie" zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt, weil er im Dezember 2011 Cartoons auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte und unter seinen Freunden verbreitete, die angeblich den Propheten Mohammed und den Islam beleidigen.


[mehr ...]

 

  

Kuba: Bürgerrechtlerin und "Dame in Weiß" im Gefängnis misshandelt


Die Bürgerrechtlerin und "Dame in Weiß"  Niurka Luque Alvarez wird in Havannas berüchtigtem Frauengefängnis "Manto Negro" psychisch und physisch misshandelt. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet gelang es der unabhängigen Journalistin Dania Virgen Garcia vergangene Woche, eine Videoaufnahme der Bürgerrechtsaktivistin aus dem Gefängnis zu schmuggeln, die der IGFM vorliegt.


[mehr ...]

 

  

Iran: Studiengang Journalismus geschlossen


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, hat Irans größte Universität für Geisteswissenschaften den Studiengang Journalismus geschlossen. Für das kommende Jahr nimmt die Allameh-Tabatabaei-Universität in Teheran keine Studenten mehr für das Fach Journalismus an. Bereits im aktuellen Studienjahr war eine Zulassung nicht mehr möglich.


[mehr ...]


 

  

Deutschland / Iran: Dr. Michael Paul (CDU), MdB, wird Pate von inhaftiertem iranischem Studentenaktivisten


Mit der Übernahme der Patenschaft für den inhaftierten Studentenaktivisten Majid Tavakoli, setzt das Mitglied des Deutschen Bundestages der CDU/CSU-Fraktion, Dr. Michael Paul, ein Zeichen für die Menschenrechte. "Ich möchte deutlich machen, dass die systematischen Verstöße gegen die Menschenrechte im Iran keinesfalls hinnehmbar sind. Die internationale Gemeinschaft darf sich nicht nur auf die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm konzentrieren, sondern muss auch der Bewegung für Demokratie und Bürgerrechte im Iran wieder mehr Aufmerksamkeit schenken", so Paul.

[mehr ...]

 

  

Kuba: Erzbischof empfängt "Damen in Weiß"


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, empfing der Erzbischof von Santiago de Cuba, Dionisio García gestern eine Delegation der Bürgerrechtsgruppe "Damas de Blanco" ("Damen in Weiß"). Die Sprecherin der Gruppe Berta Soler sowie drei ihrer Kolleginnen baten den Erzbischof in der priesterlichen Residenz in Havanna unter anderem um die Freilassung von mehr als 50 politischen Gefangenen.

[mehr ...]

 

  

Aserbaidschan: Menschenrechtler fordern Amnestie für politische Gefangene


Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) aus Frankfurt appelliert an Aserbaidschans Präsidenten Ilham Alijew, den Eurovision Song Contest zum Anlass zu nehmen, alle politischen Gefangenen des Landes freizulassen. Nach Informationen der IGFM sind derzeit 62 Menschen in Aserbaidschan aus politischen Gründen in Haft, davon mindestens elf Journalisten, Blogger und Medienschaffende. Präsidenten Alijew könne damit guten Willen zeigen, Aserbaidschans vertraglich zugesicherte Menschenrechtsverpflichtungen in Zukunft zu respektieren.

[mehr ...]
[zum Sound von Baku, mp3 ...]

 

  

24. Mai eritreischer Nationalfeiertag: Erschreckende Menschenrechtsbilanz


Aus Anlass des eritreischen Nationalfeiertages am 24. Mai zieht die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) eine erschreckende Bilanz: Die Menschenrechtslage in Eritrea ist katastrophal. Die Regierung des ostafrikanischen Landes besteht aus einem Einparteiensystem. Die Ausübung von Grundrechten, wie z.B. Rede- und Meinungsfreiheit, Versammlungs- und Religionsfreiheit, ist nur sehr eingeschränkt oder gar nicht möglich.  Seit 2001 wurden zahlreiche Regimekritiker ohne rechtsstaatliches Verfahren verhaftet und sind seit Jahren ohne jeden Kontakt zur Außenwelt an geheimen Orten inhaftiert.



[mehr ...]


 

  

Kuba: Kuba muss sich vor Antifolterkomitee der UN verantworten


Seit dem gestrigen Dienstag muss sich die Republik Kuba in Genf vor dem Antifolterkomitee der Vereinten Nationen (CAT) verantworten. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, stehen dabei die Tode politischer Gefangener in Haft, Misshandlungen und unmenschliche Haftbedingungen in Kubas Gefängnissen im Mittelpunkt. Das 10-köpfige Komitee überwacht die Umsetzung der von Kuba 1995 ratifizierten UN-Antifolterkonvention und tagt bis einschließlich heute Nachmittag zu Folter und der Verweigerung grundlegender Rechte von Bürgerrechtlern in Kuba.

[mehr ...]

 

  

Aserbaidschan: Religions- und Gewissensfreiheit bürokratisch ausgehebelt


Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) macht am heutigen Mittwoch auf die Einschränkung der Religions- und Gewissensfreiheit in Aserbaidschan aufmerksam. Das Gastland des Eurovision Songcontest garantiere zwar in seiner Verfassung Religionsfreiheit, nach Einschätzung der IGFM werde diese Freiheit in der Praxis aber vielfach durch bürokratische Hürden und Willkür eingeschränkt und teilweise ausgehebelt. Ziel der Kontrolle seien gleichermaßen muslimische und christliche Gemeinden. Besonders stark betroffen seien aber vor allem kleinere christliche Glaubensgemeinschaften wie Baptisten, Adventisten und Zeugen Jehovas.

[mehr ...]

 

  

Deutschland / Iran: Dr. Peter Tauber (CDU), MdB, wird Pate von inhaftierter iranischer Internetaktivistin


Mit der Übernahme der Patenschaft für die inhaftierte Hanieh Farshi-Shotorban, einer iranischen Internetaktivistin, setzt das Mitglied des Deutschen Bundestages der CDU-Fraktion, Dr. Peter Tauber, ein Zeichen für die Menschenrechte. "Seit 63 Jahren schützt das Grundgesetz unsere Menschen- und Bürgerrechte. Es ist ein Auftrag an die Staatengemeinschaft, den Iran weiterhin daran zu erinnern, dass eine Vielzahl dieser Menschenrechte auch in der iranischen Verfassung verankert sind", so Tauber. Laut der IGFM, hat sich die Situation im Iran für Regimekritiker nach der angeblichen Wiederwahl Mahmoud Ahmadinedschads am 12. Juni 2009 dramatisch verschärft.

[mehr ...]

 

  

Aserbaidschan: Was bleibt, wenn die Musik geht?


Aserbaidschans Machthaber Ilham Alijew sonnt sich im Glanz des Eurovision Song Contests, aber was bleibt, wenn die Musik Baku wieder verlässt, fragt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Im diesjährigen Gastland des Musikwettbewerbs werden kritische Journalisten, Menschenrechtsverteidiger und demokratische Oppositionelle rigoros verfolgt und durch Einschüchterungen, gewalttätige Übergriffe und willkürliche Haft mundtot gemacht. Das beklagt die IGFM, die gleichzeitig begrüßt, dass das europaweit beachtete Ereignis Medien die Möglichkeit gebe, stärker über diese Misstände zu berichten.

[mehr ...]
[zum Sound von Baku, mp3 ...]

 

  

Der Wahre Sound von Baku: IGFM prangert Menschenrechtsverletzungen an


Während ganz Europa in Baku eine große Eurovision Songcontest-Party feiert, werden in Aserbaidschan die Menschenrechte und die Pressefreiheit mit Füßen getreten. Auf diese Missstände will die IGFM aufmerksam machen: Mit einem Radio-Spot, der die ESC-Fans wie ein trojanisches Pferd überrumpeln soll. Denn er bringt die Hörer zunächst mit einem Gute-Laune-Song in Stimmung, um sie wenige Sekunden später mit dem zu konfrontieren, wie die Machthaber abseits der Glamour-Welt mit ihren Kritikern umgehen. Das Konzept wurde entwickelt von der Düsseldorfer Agentur Euro RSCG und zusammen mit den nhb studios Düsseldorf pro bono umgesetzt.

 [zum Sound von Baku, mp3 ...]
[mehr Infos zur Menschenrechtslage in Aserbaidschan ...]

 

  

Kuba: Führender Oppositionspolitiker unter Hausarrest


Der prominente kubanische Oppositionspolitiker Jose Daniel Ferrer wurde unter Hausarrest gestellt, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Daniel Ferrer ist Sprecher der demokratischen Bewegung "Patriotische Union Kubas (UNPACU)", die hauptsächlich im Osten Kubas angesiedelt ist.  Ziel der UNPACU ist der soziale und politische Wandel Kubas vom Einparteienstaat mit zentraler Planwirtschaft zu einer pluralistischen Demokratie mit sozialer Marktwirtschaft.


[mehr ...]

 

  

Iran: Vier Todesurteile gegen Homosexuelle - 17. Mai: Internationaler Tag gegen Homophobie


Zum Internationalen Tag gegen Homophobie am kommenden Donnerstag prangert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) die Verfolgung und menschenfeindliche Hetze gegen Homosexuelle im Iran scharf an. Die IGFM weist darauf hin, dass einer der bedeutendsten Geistlichen der Islamischen Republik Iran erst am 16. April in der heiligen Stadt Qom bei einem Kongress islamischer Geistlicher unterstrichen hat, dass Homosexuelle ausgelöscht werden müssten.


[mehr ...]

 

  

Türkei: Menschenrechtler geben EU-Beitrittskandidaten Türkei schlechte Noten


Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) erklärte am heutigen Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf, die Türkei sei für die EU nicht beitrittsfähig, da es bei der eklatant schlechten Menschenrechtslage keine wesentlichen Vorschritte gäbe. IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin betonte: "In der Türkei werden durch Gesetze und Behörden täglich die Menschenrechte verletzt, ohne dass dies in Europa angemessen zur Kenntnis genommen wird."

[mehr ...]

 

  

Europa / Iran: Rainer Wieland, MdEP/EVP übernimmt Patenschaft für politische Gefangene im Iran


Mit der Übernahme der Patenschaft für die im Iran inhaftierte Studentenaktivistin Atefeh Nabavi setzt der EVP-Europaabgeordnete Rainer Wieland ein starkes Zeichen für Menschenrechte. "Ich möchte deutlich machen, dass die systematischen Verstöße gegen die Menschenrechte im Iran keinesfalls hinnehmbar sind. Die internationale Gemeinschaft darf sich nicht nur auf die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm konzentrieren, sondern muss auch der Bewegung für Demokratie und Bürgerrechte im Iran wieder mehr Aufmerksamkeit schenken", so Wieland. Nabavi wurde im Zuge der Proteste gegen die Präsidentschaftswahl verhaftet und zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt.

[mehr ...]

 

  

China: Weitere Todesopfer durch Gewalt an Falun Gong-Praktizierenden


Von Anfang Januar bis Ende April 2012 starben mindestens 43 Falun Gong Praktizierende in der Volksrepublik China an den Folgen ihrer Haft, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden im Juli 1999 wurden 3537 Todesfälle infolge von Folter und Misshandlungen bekannt.


[mehr ...]

 

  

Kuba: Inhaftierte "Dame in Weiß" in akuter Lebensgefahr


Der in Havannas Frauengefängnis Manto Negro inhaftierten Niurka Luque Alvarez, die an Epilepsie leidet, werden die notwendigen Medikamente von der Gefängnisleitung verweigert, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Luque Alvarez ist Mitglied der Bürgerrechtsgruppe "Damen in Weiß" und wurde am 17. März während einer friedlichen Protestkundgebung verhaftet.


[mehr ...]

 

  

IGFM: Schweigende Fußballfunktionäre beschädigen das Ansehen des Sports - Menschenrechtler fordern den DFB auf, öffentlich für die Freilassung der politischen Gefangenen in der Ukraine einzutreten


Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) appelliert an den DFB, das Schweigen zu beenden und den ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch aufzufordern, die politischen Gefangenen freizulassen. Solange die ehemalige Ministerpräsidentin Julia Timoschenko in Haft sei, sollten DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und andere Spitzenfunktionäre des DFB keine Termine in der Ukraine wahrnehmen.


[mehr ...]

 

  

Interview mit Martin Lessenthin (IGFM) zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai 2012: Potentaten suchen totale Kontrolle über Informationen


Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte fordert zu Hilfe für Dissidenten auf. Bei der Pressefreiheit machen wir weltweit leider keine Fortschritte. Tatsächlich gibt es eher eine Rückwärtsentwicklung. In China, Kuba, Vietnam und vielen anderen Staaten nimmt die Verfolgung von Journalisten, Bloggern und Schriftstellern zu. 


[zum Interview ...]

 

  

Ukraine: Menschenrechtsbeauftragte bestätigt Misshandlung der Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko


Julia Timoschenko, die inhaftierte kranke Ex-Regierungschefin der Ukraine, wurde im Straflager misshandelt. Das bestätigte die ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Nina Karpatschova in ihrer Erklärung vom 25. April, die der IGFM vorliegt. Die in Frankfurt/M. ansässige Menschenrechtsorganisation begrüßt ausdrücklich die Absage seines Ukraine-Besuchs durch Bundespräsident Gauck und fordert die unverzügliche Verlegung der infolge eines Wirbelbruchs ans Bett gefesselten Timoschenko in die Berliner Charité.

[mehr ...]

 

  

Eilaktion: Enthauptungswelle in Saudi-Arabien stoppen!


in Saudi-Arabien sind innerhalb von zwei Wochen 30 Menschen enthauptet worden. Auch heute sollen wieder Enthauptungen stattfinden. Insgesamt sind die Namen von 97 Personen bekannt, die alle wegen des Besitzes des Aufputsch- und Dopingmittels Captagon verurteilt wurden. Bis auf elf jordanische Staatsbürger handelt es sich bei den zum Tode Verurteilten um Syrer. Von allen verurteilten syrischen Staatsbürgern ist bekannt, dass sie "Ersttäter" sind.

 
[Eilaktion: Enthauptungswelle in Saudi-Arabien stoppen! ...]
[zum Apellvorschlag: Enthauptungswelle in Saudi-Arabien stoppen! ...]

 

 

  

Kuba: Bürgerrechtler fordern Freilassung von José Daniel Ferrer


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, fordern kubanische Menschenrechtsaktivisten öffentlich die Freilassung des Bürgerrechtlers José Daniel Ferrer. Das kubanische Ein-Parteien-Regime reagiert mit einer Verhaftungswelle gegen Bürgerrechtler. Die IGFM berichtet weiterhin, dass Luis Enrique Labrador Díaz am 21. April in den Hungerstreik getreten ist, um gegen die ständigen Misshandlungen durch Gefängniswärter zu protestieren.


[mehr ...]

 

  

Saudi-Arabien: Westerwelle soll Enthauptungen wegen Dopingmittel Captagon stoppen


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, sind in Saudi-Arabien in den vergangenen zwei Wochen 30 Menschen enthauptet worden. Weitere Enthauptungen stünden unmittelbar bevor. Bei den zum Tode Verurteilten handelt es sich nach Angaben der IGFM um syrische und jordanische Staatsbürger, die alle wegen Einnahme oder Handel mit dem Dopingmittel Captagon verurteilt wurden. Die IGFM appelliert an Außenminister Westerwelle, sich für eine Aufhebung der Todesurteile einzusetzen.


[mehr ...]
[Eilaktion: Enthauptungswelle in Saudi-Arabien stoppen! ...]
[zum Apellvorschlag: Enthauptungswelle in Saudi-Arabien stoppen! ...]

 

  

Kuba: José Daniel Ferrer im Hungerstreik


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, trat der inhaftierte Sprecher der oppositionellen Organisation "Patriotische Union Kubas" (UNPACU) José Daniel Ferrer, am gestrigen Montag in Hungerstreik. Ferrer, der sich seit dem 2. April ohne Anklage und Rechtsbeistand in Haft befindet, protestiert so gegen seine willkürliche Gefangenschaft und die unmenschlichen Haftbedingungen.


[mehr ...]

 

  

Ägypten: Kopten fordern Einführung der Zivilehe


Die koptische Gruppe "die koptischen 38" forderte am gestrigen Montag in einer Pressekonferenz in Kairo die Umsetzung von Verordnungen aus dem Jahre 1938. Diese Verordnungen würden Kopten unter sehr restriktiven Bedingungen die Möglichkeit geben, eine Ehe aufzulösen. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, gäbe es für die christliche Minderheit in Ägypten bisher de facto gar keine Möglichkeit, sich scheiden zu lassen.


[mehr ...]

 

  

40. Jahreshauptversammlung der IGFM - "Missstände in der Welt anprangern!": Prof. Hans-Gert Pöttering bei der IGFM-Jahrestagung in Cottbus

 

"Die IGFM rüttelt uns wach und bewirkt, dass wir hinsehen, wo in der Welt Unrecht geschieht und Menschenrechte verletzt werden", würdigte Prof. Hans-Gert Pöttering, MdEP, die Arbeit der "Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)" im Rahmen der 40. Jahreshauptversammlung der in Frankfurt am Main ansässigen Organisation in Cottbus.

[mehr ...]

 

  

Kuba: 18 Monate Haft wegen Slogan auf Pullover


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurde Danny López de Moya, Mitglied der oppositionellen Organisation "Patriotische Union Kubas" (UNPACU) am vergangenen Freitag wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt zu einer Haftstrafe von 18 Monaten verurteilt. Er wurde am 26. Februar 2012 verhaftet, weil er einen Pullover mit der Aufschrift "Es leben Boitel, Zapata, Wilman und die UNPACU" getragen hat.


[mehr ...]

 

  

China: 25. April 2012 - 13. Jahrestag des "Zhongnanhai-Ereignisses"


Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) erinnert zum 13. Jahrestag des sogenannten "Zhongnanhai-Ereignisses" an die systematische Verfolgung der buddhistischen Meditationsschule Falun Gong. Am 25. April 1999 standen rund 10.000 Falun Gong-Praktizierende schweigend und ohne Transparente auf den Bürgersteigen um Zhongnanhai - dem Hauptsitz der chinesischen Führung in Peking. Sie waren auf dem Weg zur "Nationalen Petitionsbehörde", um gegen Verhaftungen von Anhängern der Meditationsschule Beschwerde einzureichen.


[mehr ...]

 

  

Grußwort des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier zum 40-jährigen Bestehen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte

 
Der Einsatz für die Menschenrechte - sei es der konkrete Einsatz für bestimmte Personen in einer Notlage, sei es der Einsatz für eine grundsätzliche Verbesserung der politischen Grundbedingungen in einem Land - gehört zum wichtigsten, das engagierte Mitmenschen leisten können. Die aktiven Mitglieder der "Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte" erbringen eine solche Leistung seit vier Jahrzehnten. Ich freue mich, der Gesellschaft meine herzlichen Glückwünsche zu diesem Jubiläum übermitteln zu können.

 

      [zum Grußwort des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier ...] [Grußwort als pdf-Datei, 193 kB ...]

 

 

Grußworte zur 40. Jahreshaupt- und Mitgliederversammlung der IGFM


Anlässlich des 40- jährigen Bestehens der IGFM dankten zahlreiche Politiker, ehemalige politische Gefangene und Menschenrechtler der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte in Grußworten für ihre Arbeit. Die 40. Jahreshauptversammlung der IGFM fand vom 13. bis 15. April 2012 in Cottbus statt.


[zu den Grußworten ...]




 

 

  

40 Jahre IGFM: Menschenrechtler starten Unterstützungskampagne für die "Damen in Weiß" in Kuba


 Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat bei ihrer 40-Jahrfeier in Cottbus zu einer Unterstützungskampagne für die kubanische Bürgerrechtsorganisation "Damen in Weiß" (Damas de Blanco) aufgerufen. Als Ort für den Aufruf und die Veranstaltung wählte die IGFM die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus, eine Strafanstalt, in der die DDR bis zu 1.400 politische Gefangene gleichzeitig als Zwangsarbeiter ausbeutete. Heute ist das Zuchthaus von einer Gruppe dieser Häftlinge erworben und zu einer Gedenkstätte umgebaut worden, die kurz vor der Fertigstellung steht.


[mehr ...]

 

  

Nordkorea: Traurige Bilanz von 100 Jahren Kim-Regime


Am kommenden Sonntag, den 15. April, begeht Nordkorea mit großen Feierlichkeiten den 100. Geburtstag des verstorbenen Staatsgründers Kim-Il-Sung. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, gilt in der hermetisch abgeschotteten "Demokratischen Volksrepublik Korea" eine eigene "Juche"-Zeitrechnung, die mit der Geburt des "Großen Führers" und "ewigen Präsidenten" Kim-Il-Sung beginnt.


[mehr ...]

 

  

Deutschland / Zentrale Ausländerbehörde Kassel: Amtshilfe für chinesische Staatssicherheitsdienste?


Dass Beamte chinesischen Staatssicherheitsdienste in deutschen Amtsstuben in Deutschland abgelehnte chinesische Asylbewerber vernehmen, ist ein groteskes Szenario, das sich hierzulande kaum jemand vorstellen kann. Aber genau dazu kommt es in der Zentralen Ausländerbehörde in Kassel ab Montag, den 26. März 2012, für zwei Wochen. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) heftig kritisiert, sollen chinesische Flüchtlinge aus verschiedenen Bundesländern Mitarbeitern des chinesischen Innenministeriums vorgeführt werden. Dabei gehe es um Abschiebungsvorbereitung und Identitätsfeststellung.



[mehr ...]

 

  

Ägypten: Amputationsstrafen - IGFM kritisiert Gesetzesentwurf


Das ägyptische Parlament berät derzeit über die Einführung von Amputationsstrafen. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, sieht der Gesetzesentwurf unter anderem das Abtrennen von Händen und Füßen aber auch die Hinrichtung als Strafe für Diebstahl oder "Verbrechen gegen die Gesellschaft" vor. Eingebracht wurde der Gesetzentwurf von  Adil el-Asasi, einem Abgeordneten der fundamentalistischen Nour-Partei der ägyptischen Salafisten.


[mehr ...]

 

  

Iran: Massenverhaftungen von Konvertiten im Iran


Die Islamische Republik Iran hat die Verfolgung von christlichen Konvertiten und Hausgemeinden weiter verschärft. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) heute in einer Pressekonferenz in Düsseldorf berichtet, hat in den vergangenen Monaten die Zahl der Verhaftungen und Einschüchterungen deutlich zugenommen. IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin erklärte, die berechtigte Sorge vor Irans Nuklearprogramm dürfe nicht von der Entrechtung der Bürger des Iran ablenken. Die Bundesregierung und die EU müssten die Einhaltung von Menschenrechtsverträgen unmissverständlich einfordern. Stille Diplomatie habe beim Iran ihr Ziel verfehlt.



[mehr ...]

 

 

Ägypten: Möglichkeit zur Scheidung für ägyptische Frauen auf der Kippe


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, berät Ägyptens Parlament gegenwärtig die Abschaffung der erst im Jahr 2000 eingeführten "khula"-Scheidung (umgangssprachlich oft "Freikaufen" genannt). Diese Art der Scheidung kann auf Initiative der Frau eingeleitet werden und erfordert zumindest in der Theorie nicht die Zustimmung des Ehemannes. Muslimische Männer benötigen in Ägypten kein Scheidungsverfahren. Es genügt, wenn Sie dreimal die Formel "Ich verstoße Dich!" aussprechen.



[mehr ...]

 

 

 

Iran / Deutschland: Kampagne für verurteilten Pastor gewinnt weiter an Fahrt


Der wegen Glaubenswechsel im Iran zum Tode verurteilte Pastor Youcef Nadarkhani erhält breite Solidarität und Unterstützung weltweit. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) plant 2012 über 100 Mahnwachen für die sofortige und bedingungslose Freilassung von Youcef Nadarkhani. Dank weltweiter Kampagnen wurde das Todesurteil bisher noch nicht vollstreckt. Nadarkhani war am 22. September 2010 wegen "Verbreitung nichtislamischer Lehre" und "Abfall vom islamischen Glauben" zum Tode durch den Strang verurteilt worden. Bisher wurden weit über 37.000 Unterschriften gesammelt und etwa 30 Mahnwachen für den Pastor abgehalten.


[mehr ...]

 

 

 

Iran: Menschenrechtsanwalt zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurde Rechtsanwalt Abdolfatah Soltani, einer der renommiertesten iranischen Menschenrechtsverteidiger, gestern von der Abteilung 28 des Revolutionsgerichts unter Vorsitz des berüchtigten Richters Pir Abbasi zu 18 Jahren Gefängnis und 20 Jahren Berufsverbot verurteilt. Die Anklage lautete auf "regimefeindliche Propaganda", "Gründung eines Zentrums zum Schutz der Menschenrechte", "Versammlung und Verdunkelung mit systemfeindlicher Absicht" sowie "Annahme eines ungesetzlichen Preises".


[mehr ...]

 

 

  

Kuba: 749 kubanische Regimekritiker fordern in offenem Brief Unterstützung des Papstes


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, haben 749 kubanische Bürgerrechtler und Aktivisten der Demokratiebewegung einen offenen Brief an Papst Benedikt XVI. verfasst. Sie fordern darin, dass das Oberhaupt der katholischen Kirche während seines für den 26. März geplanten Besuches die Menschenrechtsverletzungen des Castro-Regimes deutlich anspricht. Der kubanische Menschenrechtler Guillermo Fariñas, der 2010 mit Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments ausgezeichnet wurde, betonte, dass der Papst andernfalls dem Castro-Regime einen Freibrief für dessen menschenrechtsfeindliche Herrschaft ausstellen würde. "In diesem Fall wäre es besser, wenn der Papst seinen Besuch absagt", so Fariñas.


[mehr ...]

 

 

Ägypten: 3. März: Wahl zum Verfassungsgebenden Rat - Weitere Diskriminierung von Frauen und Kopten vorprogrammiert


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, werden Frauen und Angehörige der koptischen Minderheit bei der Wahl der Mitglieder des verfassungsgebendes Rates voraussichtlich erneut diskriminiert. Wie Marschall Tantawi vergangene Woche bekannt gab, werden am 3. März 2012 die Mitglieder des Rates, der die neue ägyptische Verfassung ausarbeiten soll, von den Mitgliedern des Parlaments in einer gemeinsamen Sitzung von Schura-Rat (Oberhaus) und Volksversammlung (Unterhaus) gewählt. Die koptische Bewegung "Maspero Jugend" organisiert an diesem Tag eine Protestkundgebung vor dem ägyptischen Parlament, um eine angemessene Vertretung der Kopten im verfassungsgebenden Rat zu fordern.


[mehr ...]

 

 

  

Gründungsvater der IGFM verstorben - Iwan I. Agrusow, ein engagierter Kämpfer für die Menschenrechte


Iwan Iwanowitsch Agrusow, Gründer der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), ist in der Nacht zum 1.02.2012 im Alter von 87 Jahren verstorben. Karl Hafen, IGFM-Geschäftsführer: "Er war der Inbegriff von Mut und Demut, ein Vorbild für jeden Menschenrechtler. Ihm wurde im II. Weltkrieg seine Jugend gestohlen und während des Kalten Krieges viel Unrecht getan. Gott sei Dank hat er das nie zu nahe an sich herangelassen; er hatte Wichtigeres zu tun. Sein Leben stand ganz im Einsatz für die Menschenrechte. Für ihn ein Akt der christlichen Nächstenliebe, eine Ehrensache."
Beileidsbekundungen bitte an: kondolenz@igfm.de

[zum Nachruf für Iwan Agrusow ...]

 

  

IGFM: Aktualität durch Onlinepetitionen - machen Sie mit! Helfen Sie Pastor Youcef Nadarkhani


Neben den herkömmlichen Unterschriftslisten setzt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) nun auch Onlinepetitionen ein. Pastor Youcef Nadarkhani, wegen seines Glaubens im Iran zum Tode durch den Strang verurteilt, ist der erste Fall, für welchen Sie auch online Ihre Unterstützung ausdrücken und eine Lösung fordern können. Diese Onlinepetition wird mindestens sechs Monate laufen, dann werden die digital gesammelten Unterschriften den Abgeordneten des Deutschen Bundestages übergeben. Die Forderung ist die gleiche wie bei herkömmlichen Appelllisten: Sofortige und bedingungslose Freiheit für Youcef Nadarkhani - Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht!

Schließen Sie sich uns an - und handeln Sie jetzt. Mit ein paar Klicks zu Ihrem Beitrag!

http://openpetition.de/petition/online/freiheit-fuer-iranischen-pastor-youcef-nadarkhani

 

  

Bundesfreiwilligendienst bei der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte


Sie wollen etwas Sinnvolles mit Ihrer Zeit machen?
Sie möchten sich für Schwächere engagieren?
Sie wollen einen Beitrag für Menschen leisten, die aus politischen, religiösen oder ethnischen Gründen verfolgt oder diskriminiert werden?
Die IGFM freut sich über Anfragen und Bewerbungen!


[Infos zum Bundesfreiwilligendienst bei der IGFM ...]

 

  

Häufige Folter- und Misshandlungsmethoden in der VR China

 

Beinahe jeder Inhaftierte in der Volksrepublik China musste bzw. muss Folter erleiden. Schläge und Tritte, Hochziehen an nach hinten verdrehten Armen, Erstickungsmethoden, Elektroschocks, Schlafentzug, sexuelle Gewalt, Stich- und Schnittverletzungen - Zeichnungen veranschaulichen die grausamen Foltermethoden in China.

[zum Bericht ...]

 

  

Deutschland: DDR-Zuchthaus Cottbus endlich in 'Häftlings'-Hand


Als einen späten Sieg über die DDR-Diktatur feiert die IGFM die friedliche Übernahme des Zuchthaus Cottbus durch den Verein Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.. Über 200 von der IGFM zwischen 1972 bis zur Wiedervereinigung betreute Oppositionelle, Bürgerrechtler und Ausreisewillige waren in diesem Gefängnis aus politischen Gründen inhaftiert, darunter z.B. der jetzige brandenburgische Landtagsabgeordnete Dieter Dombrowski und der Schriftsteller Siegmar Faust. Besonders grausame Strafmaßnahmen im Zuchthaus Cottbus waren Dunkel- und Kältearrest und die Einsperrung in den von den Gefangenen so genannten "Tigerkäfigen".

[mehr ...]

 

  

Urlaub? Herzlich Willkommen im Paradies der Diktatoren!
Online-Spiel zu Tourismus und Menschenrechten


In vielen Urlaubsländern wie Kuba, Ägypten oder China sind Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung. Trotzdem erfreuen sich diese Länder bei Pauschalreisenden großer Beliebtheit. Aus Desinteresse oder schlichtem Nicht-Wissen ignorieren die Meisten, dass große Teile der Reisekasse direkt in die Kassen der menschenverachtenden Systeme und sogar der Militärs fließen. Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2010 haben die IGFM und die Frankfurter Werbeagentur Leo Burnett mit einer Kampagne darauf aufmerksam gemacht. Eigens für diesen Zweck wurde das Online-Spiel "Welcome to the Tourist Paradise" kreiert.

[mehr zu "Welcome to Tourist Paradise" ...]

 

  

Polen / IGFM: Polnischer Staatspräsident ehrt deutsche Menschenrechtler für Unterstützung im Kampf für Freiheit


Der neue polnische Staatspräsident Bronislaw Komorowski ehrte bei seinem Antrittsbesuch bei Bundestagspräsident Norbert Lammert mehrere Deutsche, die Polen im Kampf um Freiheit unterstützt haben. Im Beisein des Bundestagspräsidenten verlieh Staatspräsident Komorowski im Reichstag Dankbarkeitsmedaillen des Europäischen Zentrums der Solidarität in Danzig. Stellvertretend für die IGFM nahm Prof. Wolfgang Stock die Ehrung entgegen. Die IGFM hatte nach der Verhängung des Kriegsrechts in Polen am 13. Dezember 1981 insgesamt 16 LKW-Konvois zur Unterstützung der verbotenen Gewerkschaft Solidarnosc nach Danzig geschickt.

[mehr ...]

 

  

Menschenrechtsarbeit zum Iran

 

Sie können Farsi und Deutsch sprechen und schreiben, Sie interessieren sich für Menschenrechte im Iran, Sie lehnen Gewalt und jede Form von Extremismus ab.

 

Wir freuen uns, über Ihre ehrenamtliche Mitarbeit! Wir setzen uns für die Verwirklichung von Freiheitsrechten und für Gleichberechtigung ein. Wir arbeiten gegen Folter, willkürliche Verhaftungen, barbarische Strafen, Diskriminierung und die Verfolgung Andersdenkender.

 

Sie haben Interesse, diese Arbeit durch Übersetzungen und Recherchen zu unterstützen? Wir freuen uns über Ihre Mail an info@igfm.de!

[mehr Infos zu unserer Arbeit zum Iran...]
[mehr Infos zum IGFM-Medienpreis Iran...]
[mehr Infos zur Steinigung...]

 

 

  

Laogai: Das Zwangsarbeitslagersystem der Volksrepublik China


Laogai ist eine chinesische Abkürzung des Begriffs "Lao Dong Gai Zao" und bedeutet wortwörtlich übersetzt "Reform durch Arbeit". Der Begriff wird häufig als Synonym für das gesamte Arbeitslagersystem in der Volksrepublik China verwendet. Da alle Informationen bezüglich der Lager als Staatsgeheimnis streng unter Verschluss gehalten werden, gibt es keine offiziellen Statistiken über die Anzahl der Lager und deren Insassen. Die unabhängige Laogai Research Foundation konnte jedoch bis Juni 2008 mindestens 1.422 Arbeitslager in der Volksrepublik identifizieren. Gründer dieser Stiftung ist IGFM-Kuratoriumsmitglied Harry Wu, der selbst insgesamt 19 Jahre als politischer Gefangener in Laogai-Lagern als Arbeitssklave ausgebeutet wurde.

[mehr ...]

 

  

Kuba/IGFM-Patenschaftsprogramm: Abgeordnete setzten sich für politische Gefangene ein

 

 

Abgeordnete des Bundestages, mehrerer Landtage und des Europäischen Parlamentes hatten sich ab 2007 zu Paten für politische Gefangene in Kuba erklärt. Die Politiker wollten sich persönlich für die Freilassung von willkürlich inhaftierten Menschenrechtlern, Gewerkschaftern und anderer politischen Gefangenen in dem seit Jahrzehnten diktatorisch regierten Kuba einsetzen.

[mehr ...]

© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V. Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00

designed by WIV-GmbH