Schad übernimmt politische Patenschaften

Der hessische Landtagsabgeordnete Max Schad (CDU) übernimmt die politischen Patenschaften für die ukrainischen Zivilisten Mykola Harbar und Vitaly Kuznetsov. Beide wurden von russischen Soldaten an unbekannte Orte verschleppt und unter willkürlichen Vorwand gefangen genommen. Foto Schad: Tobias Koch.

Ungewisses Schicksal für ukrainische Zivilgefangene

Landtagsabgeordneter Max Schad übernimmt politische Patenschaften für verschleppte Zivilisten

Frankfurt am Main, 21. November 2024 – Gegen die willkürliche Inhaftierung von ukrainischen Zivilisten: Der hessische Landtagsabgeordnete Max Schad (CDU) hat die politischen Patenschaften für die beiden ukrainischen Zivilisten Mykola Harbar und Vitaly Kuznetsov übernommen und fordert deren sofortige Freilassung. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, dass die beiden Männer seit ihrer Festnahme durch russische Truppen an unbekannten Orten gefangen gehalten werden und die russischen Behörden keine Informationen über ihren Gesundheitszustand und Aufenthaltsort bestätigen.

Mykola Harbar wurde am 17. August 2022 von russischen Militärkräften verschleppt. Der Mechanisator blieb trotz der Besatzung in seinem Heimatdorf und arbeitete weiter in der Landwirtschaft, nachdem seine Familie das Gebiet verlassen hatte. Seitdem fehlt jedes Lebenszeichen von ihm, und seine Familie weiß bis heute nichts über sein Schicksal.

Vitaly Kuznetsov, ein ehemaliger Schulbusfahrer, wurde am 12. April 2022 von russischen Soldaten gefangen genommen. Zu Beginn des Krieges wurde Vitaly als Busfahrer eingestellt, um die mobilisierten ukrainischen Soldaten zu ihren Einsatzorten zu bringen. Am 12. April 2022 wurden Vitaly und andere Busfahrer zusammen mit der 36. Separatbrigade der ukrainischen Marinesoldaten verschleppt. Er leidet unter gesundheitlichen Problemen, darunter Bluthochdruck und eine chronische Nasenerkrankung (vasomotorischer Rhinitis). Sein aktueller Zustand in der Strafkolonie Nr. 10 in der Republik Mordowien ist unbekannt.

Einsatz für Gefangene

Die IGFM dokumentiert seit Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine zahlreiche Fälle von Verschleppungen, Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch russische Truppen und setzt sich für die Freilassung verschleppter Zivilisten ein. Sie unterstützt Angehörige und macht auf das Leid der Opfer aufmerksam.

Der hessische Landtagsabgeordnete Max Schad (CDU) setzt sich gemeinsam mit der IGFM für die Freilassung der beiden Zivilisten ein und fordert die russischen Behörden auf, die willkürlichen Verhaftungen und Verschleppungen von Zivilisten unverzüglich zu beenden.

Der Landtagsabgeordnete Max Schad (CDU) hat die politischen Patenschaften für Mykola Harbar und Vitaly Kuznetsov übernommen.

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2904, 2026

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