Menschenrechtsverletzungen in Armenien

Foto: Arman Harutyunyan
Im Rahmen des seit Jahrzehnten andauernden und nun neu aufgeflammten Konfliktes zwischen Armenien und Aserbaidschan wurden schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen an den Armeniern begangen. So forderte beispielsweise die neunmonatige Blockade des Latschin-Korridors durch Aserbaidschan und der anschließende Angriff auf Bergkarabach hunderte Opfer und hatte die Flucht der nahezu kompletten Bevölkerung aus der Region zur Folge.
Menschenrechtsverletzungen in Armenien
Aserbaidschan: Appell an Bundesaußenminister Dr. Johann Wadephul
Die IGFM und weitere Menschenrechtsorganisationen appellieren gemeinsam an Außenminister Wadephul, die Schweizer Friedensinitiative zu unterstützen und sich für die Freilassung politischer Gefangener in Aserbaidschan einzusetzen.
23 Armenier in Aserbaidschan vor Gericht
In Baku starten Prozesse gegen 23 Armenier, die nach dem Angriff Aserbaidschans auf Arzach festgenommen wurden. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die politisch motivierten Verfahren und fordern internationale Beobachtung sowie die Freilassung der Angeklagten.
Die verlorene Heimat – Arzach 2023
Im Rahmen des internationalen Projekts „Fortbildung der MedienakteurInnen“, gefördert durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland, wurde eine Sammlung eindrucksvoller Lebensgeschichten veröffentlicht. Die Broschüre dokumentiert die Stimmen von Frauen, die am 19. September 2023 aus Arzach (Nagorno-Karabakh) gewaltsam vertrieben wurden.
Bergkarabach: Humanitäre Notlage wird als Druckmittel eingesetzt
Wir warnen angesichts der humanitären Notlage vor ethnischer Säuberung des Gebiets durch Aserbaidschan. Laut IGFM wird die Blockade gezielt dazu eingesetzt, die armenische Bevölkerung Bergkarabachs durch Mangel und Not zu zermürben und sie so zu vertreiben. Die IGFM und der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) fordern die aserbaidschanischen Behörden auf, die Blockade zu räumen.
Humanitäre Katastrophe in Bergkarabach droht
Seit dem 12. Dezember blockieren Aserbaidschaner die einzige Straße, die Bergkarabach (Artsakh) mit Armenien verbindet. Lebensmittel und Medikamente können nicht passieren. Die IGFM fordert aserbaidschanischen Behörden auf, die Blockade aufzuheben und appelliert an Bundesregierung, sich deutlich zu positionieren.
Hinrichtung armenischer Kriegsgefangener
Nach der Hinrichtung Kriegsgefangener, pogromartiger Stimmung in türkischen Städten und Angst vor erneuter Vertreibung. Warum die NATO dem Treiben der Türkei ein Ende bereiten muss.
Aktuelle Meldungen zu Armenien
Aserbaidschan: Appell an Bundesaußenminister Dr. Johann Wadephul
Die IGFM und weitere Menschenrechtsorganisationen appellieren gemeinsam an Außenminister Wadephul, die Schweizer Friedensinitiative zu unterstützen und sich für die Freilassung politischer Gefangener in Aserbaidschan einzusetzen.
Internationaler Gedenktag des Genozids an den Armeniern am 24. April
Anlässlich des 110. Gedenktages des Genozids an den Armeniern warnt die IGFM vor neuen Angriffen gegen Armenier. Die IGFM veröffentlicht ein einzigartige Kompendium zu der Geschichte Armeniens vom ersten systematischen Völkermord des 20. Jahrhunderts bis zum ersten modernen Drohnenkrieg des 21. Jahrhunderts und zeigt die aktuelle Lage Armeniens im geopolitischen Kontext auf.
23 Armenier in Aserbaidschan vor Gericht
In Baku starten Prozesse gegen 23 Armenier, die nach dem Angriff Aserbaidschans auf Arzach festgenommen wurden. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die politisch motivierten Verfahren und fordern internationale Beobachtung sowie die Freilassung der Angeklagten.






