Eisenhardt übernimmt politische Patenschaft

Foto Pate: Büro, Nina Eisenhardt

Junger Ukrainer für Zwangsbehandlung in psychiatrische Klinik eingewiesen 

Die hessische Landtagsabgeordnete Nina Eisenhardt übernimmt politische Patenschaft für den verschleppten Zivilisten

Frankfurt am Main, 15. Januar 2026 –Gegen die willkürliche Inhaftierung von ukrainischen Zivilisten: Die hessische Landtagsabgeordnete Nina Eisenhardt (Bündnis 90/Die Grünen) hat die politische Patenschaft für den verschleppten Ukrainer Leonid Popov übernommen und fordert dessen sofortige Freilassung. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt die systematischen Verschleppungen, Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch russische Truppen auf das Schärfste. 

Leonid Popov stammt aus der Stadt Melitopol, welche kurz nach Beginn des russischen Angriffs besetzt wurde, und arbeitete als Maschinist für Kühlanlagen. Er wurde am 24. April 2023 in Melitopol von Vertretern des russischen FSB entführt. Es ist bekannt, dass er seit dem 15. August 2024 illegal im Untersuchungsgefängnis Nr. 1 in Donezk festgehalten wurde. Nach einem ersten Verfahren wurde Leonid auf unbestimmte Zeit für eine Zwangsbehandlung in eine psychiatrische Klinik in Zhdanivka (besetzte Region Donezk) eingewiesen. Bei Leonid wurde die chronische psychische Erkrankung, undifferenzierte Schizophrenie, diagnostiziert. Es ist nicht bekannt, wie es ihm seit seiner Verschleppung gesundheitlich geht.  

Einsatz für Gefangene
Die IGFM dokumentiert seit Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine zahlreiche Fälle von Verschleppungen, Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch russische Truppen und setzt sich für die Freilassung verschleppter Zivilisten ein. Sie unterstützt Angehörige und macht auf das Leid der Opfer aufmerksam.  

Foto: Büro, Nina Eisenhardt

Leonid Popov

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