Menschenrechte in Nordkorea

Weniger bekannt als die Verbrechen des Regimes sind die Menschen aus Nordkorea, welche sich gegen diesen Zustand stellen, die Untaten des Regimes öffentlich machen oder sogar die Menschen in Nordkorea über ihre elementaren Menschenrechte informieren. Die Zahl dieser Menschenrechtsverteidiger ist sehr begrenzt, denn jegliche Kritik an der nordkoreanischen Regierung innerhalb Nordkoreas wird mit dem Tod oder Zwangsarbeit in Lagern bestraft.

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Kim Young-Il ist Gründer und Leiter einer NGO, die sich besonders für Flüchtlinge aus Nordkorea einsetzt. Kim ist selbst dort geboren und aufgewachsen.

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Hartmut Koschyk ist Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe. Er ist ein ausgewiesener Kenner Nordkoreas und hat das verschlossene Land viele Male selbst bereist. Die IGFM sprach mit ihm über Menschenrechte und Religionsfreiheit. 

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Am 23. März 2015 verabschiedete der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eine Resolution zur aktuellen Menschenrechtslage in Nordkorea. Die UN wirft dem nordkoreanischen Regime darin "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" vor. Doch China und Russland sperren sich im Sicherheitsrat gegen ein Weiterleitung an den Internationalen Strafgerichtshof.

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„Eine breite Palette von Verbrechen gegen die Menschlichkeit (…) wurden und werden weiterhin in der Demokratischen Volksrepublik Korea verübt“. Dieses eindeutige Fazit veröffentlichte am 17. Februar 2014 die UN-Untersuchungskommission zur Menschenrechtssituation in Nordkorea. Auf rund 400 Seiten dokumentierte die Kommission detailliert Daten, Zeugenaussagen und Verbrechen.

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In Nordkorea werden über 150.000 Menschen in Lagern willkürlich als Arbeitssklaven gefangen gehalten. Flüchtlinge berichten von Folter, Vergewaltigungen und öffentlichen Hinrichtungen. Flüchtlinge aus Nordkorea werden in China verhaftet und nach Nordkorea deportiert – obwohl Südkorea bereit ist, alle Flüchtlinge aufzunehmen. In Nordkorea erwartet die Flüchtlinge Folter und Tod.

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Pastor Hyeon Soo Lim aus Kanada hat über Jahre humanitäre Hilfe nach Nordkorea koordiniert. Am 31. Januar 2015 reiste er nach Nordkorea ein, „verschwand” dort bis Juni 2015 und wurde in einem Scheinprozess am 16. Dezember 2015 zu lebenslanger Zwangsarbeit wegen angeblichen „staatsfeindlichen Aktivitäten“ verurteilt. Die IGFM geht davon aus, dass er im Verhandlungspoker mit den USA als Geisel missbraucht wird.

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Nordkoreanische Geheimgefängnisse in Russland

IGFM: Das Terrorregime in Pjöngjang darf nicht unterstützt werden [mehr]

[22.03.2016]

IGFM begrüßt Erklärung des Bundestages zu Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea

IGFM fordert Sanktionen gegen Profiteure der Sklaverei[mehr]

[16.03.2016]

Kanadischer Pastor in Nordkorea zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt

Frankfurt am Main/ Pjöngjang (17. Dezember 2015) – Nachdem der kanadische Pastor Hyeon Soo Lim bereits seit Februar 2015 in Nordkorea inhaftiert war, wurde er jetzt durch das Oberste Gericht der DPRK zu lebenslanger Zwangsarbeit...[mehr]

[17.12.2015]

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Weitere Infos

Zwischen Januar und Juni 2015 hat der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un bereits mindestens 15 ranghohe Regierungsmitglieder umbringen lassen. Laut südkoreanischem Geheimdienst ließ der Diktator die Hinrichtungen anordnen, um Widersacher in der Staatsführung zu beseitigen und um seine eigene Machtposition weiter zu stärken.

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"Camp 14 - Total Control Zone" - der unbedingt sehenswerte Film zeigt Stationen des dramatischen Lebenswegs von Shin Dong-Hyuk einem jungen Nordkoreaner, dem die Flucht aus einem der nordkoreanischen Arbeitslager gelang. Animationen lassen Schlüsselszenen seiner Erinnerungen lebendig werden.

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Pierre Rigoulot, der Autor des Berichts, ist Mitarbeiter der IGFM-Frankreich und international anerkannter Fachmann für die Situation in Nordkorea. Der nachfolgende Beitrag entstand im Jahr 1998 und ist nahezu unverändert aktuell. Er wurde zuerst abgedruckt in: "Das Schwarzbuch des Kommunismus".

[zum Bericht: Verbrechen und Terror in Nordkorea ...]

Soon Ok Lee hatte das Glück, nach sechs Jahren Haft in einem nordkoreanischen Zwangsarbeitslager überraschend entlassen zu werden. Sie hatte sich geschworen, über das Leben, das sie und ihre ca. 6.000 Mitgefangenen führen mußten, zu berichten. Sie wollte Zeugnis ablegen von der Hölle, durch die diese Menschen gehen. Mit ihrem Buch "Lasst mich eure Stimme sein!" hat sie ihr Versprechen eingelöst.

[mehr Infos über Soon Ok Lee`s Martyrium im nordkoreanischen Zwangsarbeitslager ...]

"Ihre Augen, Hände, Körper und Füße sind fest verschnürt. Dann erschießen sie sie an jedem Platz." Dieses Zitat entstammt dem Bericht eines jungen Mädchens das aus Nordkorea fliehen konnte. Sie schätzt, dass sie Augenzeuge von 15 Exekutionen war. Nur wenige haben den Weg in die Freiheit geschafft; viele hatten gehofft, in China Zuflucht zu finden, wenn sie es nur schafften, einen der Grenzflüsse zu überwinden. Vergeblich für die meisten.

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Einige Unternehmen nutzen den Produktionsstandort Nordkorea für die günstige Herstellung ihrer Produkte. Solange Unternehmen Profit über Menschenrechte stellen, billige Produktionsbedingungen nutzen, ohne sich ihre soziale Verantwortung bewusst zu machen, kann das Kim-Regime weiter agieren wie bisher. Menschenrechte dürfen nicht auf dem Altar nuklearer Fragen und wirtschaftlicher Interessen geopfert werden. Der Kanadier Guy Delisle hat selbst als Grafiker in Nordkorea gearbeitet.

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Die Verweigerung unmittelbarer Hilfe nach dem Zugunglück in Nordkorea im April 2004 bestätigte die Abschottung eines Systems, das lieber seine Einwohner sterben läßt, als sich in schwerster Not helfen zu lassen. Daß dieses Land trotz all der bekannten Einschränkungen auch touristisch zu bereisen ist, davon zeugt der Reisebericht von Alexander W. Bauersfeld, Mitglied der IGFM.

[zum Reisebericht: Nordkorea - Land der Juche ...]

Mitte November 2013 eilte die Nachricht um die Welt, dass 10.000 Menschen – darunter auch Kinder – gezwungen wurden, in einem Stadion mehrere Hinrichtungen mit anzusehen. Hinrichtungen in Stadien sind selbst in Nordkorea ungewöhnlich, doch öffentliche Hinrichtungen sind es nicht!

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Hilfe für den Notfall: Hilfsangebote und Notadressen
Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)
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Die Opfer des Islamischen Staates (IS) brauchen Hilfe. So hilft die IGFM.
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