Zwangsadoption aus politischen Gründen in der Deutschen Demokratischen Republik

 



IGFM-Dokumentation, Februar 1977
Redaktion: Alwin Guggomos, Iwan I. Agrusow, Christof Hyla, Karl-Ernst Böhme

 

 

 

Erklärung

Zwangsadoption in der DDR.
IGFM-Dokumentation, Februar 1977
pdf-Format, 6,7 MB

Die Gesellschaft für Menschenrechte e.V. wurde von den leiblichen Eltern der vorstehend genannten Kinder ermächtigt, ihre Interessen zu vertreten.

Die Gesellschaft für Menschenrechte e. V. wendet sich an:

  • die demokratische Öffentlichkeit
  • die Organisation der Vereinten Nationen , UNO
  • die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik
  • die Regierung der Bundesrepublik Deutschland,
    diese Fälle unter großzügiger Anwendung anerkannter internationaler Grundrechte, die dem Frieden, der Völkerverständigung und der Menschlichkeit dienen, zu bereinigen.

    Die Berichte der vorliegenden Dokumentation schließen mit dem Stand vom 15. Februar 1977 (Redaktionsschluss) ab.


Das Recht in der DDR

 

Die Menschenrechte in der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik:


Artikel 2(1): " Der Mensch steht im Mittelpunkt aller Bemühungen der sozialistischen Gesellschaft und ihres Staates " .
Artikel 4: Alle Macht dient dem Wohle des Volkes. Sie sichert ... die freie Entwicklung des Menschen, wahrt seine Würde und garantiert die in dieser Verfassung verbürgten Rechte.
Artikel 19 (2): Achtung und Schutz der Würde und Freiheit der Persönlichkeit sind Gebot für alle staatlichen Organe, alle gesellschaftlichen Kräfte und jeden einzelnen Bürger.
Artikel 38 (1): Ehe, Familie und Mutterschaft stehen unter dem besonderen Schutz des Staates.
Artikel 90 (1): Die Rechtspflege schützt die Freiheit, das friedliche Leben, die Rechte und die Würde der Menschen.


Dazu heißt es in der «Richtlinie Nr. 25 des Plenums des Obersten Gerichts der Deutschen Demokratischen Republik zu Erziehungsrechtsentscheidungen»:

«Unter bestimmten Voraussetzungen treffen die Gerichte im Interesse der Kinder Entscheidungen über das Erziehungsrecht. Wegen ihrer grossen gesellschaftlichen Bedeutung müssen sie von hohem Verantwortungsbewusstsein getragen sein.»

 




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