Russland startet Militärübung in Belarus

Russland startet das Militärmanöver Sapad-2025 in Belarus. Die IGFM warnt vor neuen Kriegshandlungen Russlands in Europa. Beim letzten massiven Luftangriff auf die Ukraine flogen mehrere russische Drohnen in den polnischen Luftraum, teils hunderte Kilometer weit.

Russland: Militärmanöver Sapad (Westen) startet in Belarus

IGFM: Nächster Angriff Russlands möglich

Frankfurt am Main / Minsk, 11. September 2025 – Nach dem russischen Drohnenangriff auf das NATO-Mitgliedsland Polen und den massiven Drohungen gegen Finnland warnt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) vor weiteren Kriegshandlungen Russlands. Die in wenigen Tagen beginnenden russisch-belarusischen Militärübungen, darunter „Sapad-2025“ (Westen – 2025)“, dienen Russland zur Übung weiterer Angriffe auf Europa. 

„Russland testet gezielt die Entschiedenheit Europas und wird seine Aggression fortsetzen, wenn Europa nicht hart und entschieden antwortet“, unterstreicht Edgar Lamm, Vorsitzender der IGFM. 

Die Militärübung erinnert an das Szenario Anfang 2022: Damals folgte auf „Sapad-2021“ die Übung „Union Resolve-2022“, nach dem die russischen Truppen in Belarus verblieben und am 24. Februar 2022 von dort aus in die Ukraine einmarschierten. Zusätzlich zu „Sapad-2025“ finden in Belarus drei weitere Großübungen statt. Die gleichzeitige Durchführung dieser Manöver zeigt die zunehmende Militarisierung von Belarus als möglichem Aufmarschgebiet. Die zeitgleiche massive antifinnische Rhetorik russischer Offizieller offenbart die auf Aggression und Expansion orientierte Natur der russischen Regierung.

Militarisierung und Gefahr für Belarusen
Zeitgleich bedeuten die Übungen eine hohe Gefahr für Wehrpflichtige und Reservisten in Belarus, denn Verweigerung oder Kritik am Militär werden strafrechtlich verfolgt. Mit dem Verweis auf „nationale Sicherheit“ drohen zudem neue Wellen willkürlicher Festnahmen. Auch hunderte politische Gefangene sind während der Militärübungen besonders gefährdet. Familienangehörige von Deserteuren oder Wehrdienstverweigerern laufen Gefahr, Repressionen ausgesetzt zu werden, warnt die IGFM. Erst vor einigen Wochen machte die IGFM auf ein neues Gesetz in Belarus aufmerksam, demnach jeder Angriff auf Russland als „Angriff auf das Unionsstaat-Territorium“ gilt – und damit die Einführung des Kriegsrechts in Belarus ermöglicht.

Die IGFM fordert gezielte Sanktionen gegen russische und belarusische Militär- und Sicherheitsorgane, die die Bevölkerung unterdrücken und Belarus in den Krieg treiben. Zudem müsse dringend das eingefrorene russische Vermögen an die Ukraine übergeben werden.

Iran’s police chief announced the arrest of at least 1,800 people in recent months over alleged links to opposition groups, online activities, and protests.
Read more in HRANA’s report:
https://ow.ly/H62U50YMq4E

„Im russisch besetzten Süden der Ukraine entfaltet sich derzeit eine weitgehend unbeachtete humanitäre Katastrophe – in der Region Cherson, insbesondere in Oleschky und am linken Ufer von Cherson. Dort sitzen Zivilisten unter einer Art Belagerung durch Drohnen fest, ohne Nahrung,

In ihrem Grußwort an die IGFM betonte Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann @strackzimmermann, Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung, die enge Verbindung von Sicherheit und Menschenrechten sowie die wachsenden globalen Herausforderungen durch Kriege und

Diese jungen Frauen sind in Gefahr, jederzeit von den Behörden der Islamischen Republik #Iran hingerichtet zu werden.

Lasst uns ihre Stimme sein. Wiederholen wir ihre Namen, schreiben wir über sie, teilen wir ihre Geschichten und fordern wir Menschenrechtsorganisationen sowie

Mehr IGFM-Tweets laden

Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

2904, 2026

Pressegespräch in Gießen: Verschleppte ukrainische Zivilisten sichtbar machen

Beim Runden Tisch im Rathaus Gießen machten Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft auf das Schicksal verschleppter ukrainischer Zivilisten aufmerksam. Mehrere politische Entscheidungsträger haben bereits Patenschaften übernommen und setzen sich für deren Freilassung ein.

Teilen Sie diesen Beitrag!

Nach oben