Sharifeh Mohammadi zum Tode verurteilt

Die iranische Arbeitsrechtsaktivistin Sharifeh Mohammadi wurde am Samstag zum Tode verurteilt. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert die sofortige Aufhebung des Urteils und die Freilassung von Mohammadi. Update 30. Oktober 2025: Das Todesurteil wurde aufgehoben und stattdessen wurde sie zu 30 Jahren Haft verurteilt.

Iranische Arbeitsrechtsaktivistin zum Tode verurteilt

Sharifeh Mohammadi droht jederzeit die Hinrichtung durch Islamische Republik Iran

Frankfurt am Main / Teheran, 20. August 2025 – Das Todesurteil gegen die iranische Arbeitsrechtsaktivistin Sharifeh Mohammadis wurde am Samstag, 16. August, vom Obersten Gerichtshof der Islamischen Republik Iran bestätigt. Diese Entscheidung erfolgte trotz festgestellter Verfahrensmängel im ersten Prozess, die zur zwischenzeitigen Aufhebung des Urteils geführt hatten. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert die sofortige Aufhebung des Urteils und die Freilassung von Mohammadi.

Sharifeh Mohammadi wurde aufgrund ihres Einsatzes für Arbeiterrechte der „Mitgliedschaft in einer oppositionellen Gruppe“ beschuldigt. Ihr wird vorgeworfen „bewaffnete Rebellion“ zu unterstützen. Der Fall Mohammadi offenbart die fehlende Rechtsstaatlichkeit der gleichgeschalteten iranischen Justiz und verdeutlicht die massive Willkür und die politisierten Prozesse, in denen massiv gegen jegliche juristischen Standards verstoßen wird.

Unfaire Verfahren gegen politische Gefangene im Iran

Im Revisionsverfahren wurden mehrere offene Fragen zur Rechtmäßigkeit des Verfahrens angesprochen, die von der 39. Kammer des Obersten Gerichtshofs jedoch nicht geklärt wurden. Diese Kammer hat nun das Todesurteil in seiner ursprünglichen Form bestätigt, berichtet die IGFM. Damit sei das Urteil rechtskräftig und Mohammadi könnte jeden Moment hingerichtet werden. Die IGFM macht erneut darauf aufmerksam, dass politische Gefangene im Iran seit Jahrzehnten unfairen Prozessen ausgesetzt und ihrer Rechte beraubt werden.

Aktuelle Menschenrechtslage im Iran

Die Menschenrechtslage im Iran ist aktuell weiterhin durch den Militärschlag Israels und der Vereinigten Staaten auf iranische Atomanlagen zwischen dem 13. und 24. Juni 2025 geprägt. Dieser Angriff markierte einen historischen Wendepunkt und führte zu einer drastischen Verschärfung der repressiven Maßnahmen durch das Mullah-Regime.

„Innerhalb von zwei Wochen nach Beginn des Krieges wurden mindestens 1.295 Personen verhaftet – viele davon wegen unklarer Anklagen wie „Störung der nationalen Sicherheit“, „Spionage für Israel“, „Veröffentlichung von Kriegsbildern“, „Verbindungen zum Mossad“, „Lenkung kleiner Drohnen“ und „Waffenschmuggel“ und „Unterstützung Israels durch Beiträge in sozialen Medien.“, berichtet die IGFM in ihrem Iran-Bericht von Juli 2025.

Iran’s police chief announced the arrest of at least 1,800 people in recent months over alleged links to opposition groups, online activities, and protests.
Read more in HRANA’s report:
https://ow.ly/H62U50YMq4E

„Im russisch besetzten Süden der Ukraine entfaltet sich derzeit eine weitgehend unbeachtete humanitäre Katastrophe – in der Region Cherson, insbesondere in Oleschky und am linken Ufer von Cherson. Dort sitzen Zivilisten unter einer Art Belagerung durch Drohnen fest, ohne Nahrung,

In ihrem Grußwort an die IGFM betonte Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann @strackzimmermann, Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung, die enge Verbindung von Sicherheit und Menschenrechten sowie die wachsenden globalen Herausforderungen durch Kriege und

Diese jungen Frauen sind in Gefahr, jederzeit von den Behörden der Islamischen Republik #Iran hingerichtet zu werden.

Lasst uns ihre Stimme sein. Wiederholen wir ihre Namen, schreiben wir über sie, teilen wir ihre Geschichten und fordern wir Menschenrechtsorganisationen sowie

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2904, 2026

Pressegespräch in Gießen: Verschleppte ukrainische Zivilisten sichtbar machen

Beim Runden Tisch im Rathaus Gießen machten Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft auf das Schicksal verschleppter ukrainischer Zivilisten aufmerksam. Mehrere politische Entscheidungsträger haben bereits Patenschaften übernommen und setzen sich für deren Freilassung ein.

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