Jahrestag des russischen Angriffskrieges

Am 24. Februar jährt sich der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sieht das als Anlass auf die von Russland verübten Kriegsverbrechen hinzuweisen.

Ein Jahr Überfall auf die Ukraine

Die IGFM verurteilt scharf russische Kriegsverbrechen

Frankfurt am Main, 21. Februar 2023 – Anlässlich des Jahrestages des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat die in Frankfurt ansässige Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) erneut scharf von Russland begangene Kriegsverbrechen verurteilt: „Der 24. Februar wird für immer als Datum einer nicht mehr für möglich gehaltenen Barbarei in die Geschichte eingehen. Die IGFM erhält nahezu täglich erschreckende Berichte über Angriffe auf Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser und zivile Lagerhallen, die von russischen Raketen zerstört werden“, erklärte IGFM-Vorsitzender Edgar Lamm. „Putin kann die Ukraine nicht erobern, er kann sie aber zerstören“, fügte Lamm hinzu.

Die IGFM leiste in der Ukraine über ihre dortige Sektion umfangreiche humanitäre Hilfe. Mit Unterstützung der Vereinten Nationen habe die IGFM-Ukraine ein Netzwerk errichtet, über das tausende besonders bedürftige Menschen Hilfsgüter erhielten. Die IGFM unterstützt die internationalen Bemühungen, die Verantwortlichen für die russischen Menschenrechts- und Kriegsverbrechen vor ein internationales Gericht zu bringen.

Die IGFM fordert von der russischen Regierung:

  • sofort die russischen Besatzungstruppen aus der Ukraine zurückzuziehen;
  • sofort den Raketenbeschuss der zivilen Infrastruktur, insbesondere von Schulen und Krankenhäusern, einzustellen;
  • sofort die Entführung ukrainischer Bürger aus der Ostukraine zu stoppen;
  • die aus der Ostukraine nach Russland verschleppten Kinder, die mittels neuem russischem Adoptionsgesetz schnell russische Eltern erhielten, wieder in ihre Heimat zu lassen;
  • die wegen ihrer Kritik am Krieg gegen die Ukraine inhaftierten russischen Bürger und die zahllosen weiteren politischen Gefangenen umgehend freizulassen.

Außerdem fordert die IGFM, die in Europa beschlagnahmten russischen Vermögenswerte für den Wiederaufbau der Ukraine zu verwenden.

Die Ukraine muss nach Ansicht der IGFM weiterhin mit allen Mitteln unterstützt werden: „Die Freiheit Europas wird heute in der Ukraine verteidigt“, betonte IGFM-Vorsitzender Edgar Lamm. Er rief zugleich zur anhaltenden Solidarität mit den ukrainischen Flüchtlingen in Deutschland auf.

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