China2021-12-16T17:10:47+01:00

China

Formell steht die Weltmacht China zwar eigentlich unter der Macht des Volks, in der Realität wird das Land allerdings autoritär von der kommunistischen Partei Chinas (KPCh) beherrscht. Obwohl der Schutz der Menschenrechte seit 2004 in der chinesischen Verfassung integriert und gesichert ist, stehen Menschenrechtsverletzungen dort an der Tagesordnung. China folgt nicht der westlichen Auffassung von Menschenrechten, sondern seiner eigenen. Hierbei hat das Allgemeinwohl eine weitaus höhere Priorität als das Wohl des Einzelnen, weshalb beispielsweise der wirtschaftliche Erfolg wichtiger ist, als der Schutz der Rechte des Einzelnen. Auch wenn in den letzten Jahren einige Verbesserungen erzielt wurden, gibt es immer noch viele Probleme, wie beispielsweise Folter und die Todesstrafe, welche von der Regierung im Geheimen praktiziert werden.

Presseinfos

20 Jahre Haft für Jimmy Lai

Der Hongkonger Medienunternehmer und Demokratieaktivist Jimmy Lai ist vom High Court in Hongkong zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Der 78-Jährige, der sich seit Jahren für Pressefreiheit einsetzt, saß bereits mehrere Jahre in Einzelhaft. Regierungen und Organisationen aus Großbritannien, der EU, Australien und Taiwan sprechen von einem politisch motivierten Urteil auf Grundlage des umstrittenen Nationalen Sicherheitsgesetzes und fordern seine sofortige Freilassung.

Folter in China

Zensur in China

Willkürliche Verhaftungen, Schikanen und Zerstörung der Kultur – Unterdrückung der tibetischen Gesellschaft hält an

Die tibetische Gesellschaft wird von China weiterhin massiv schikaniert und unterdrückt. Tibeter, die sich für ihre Sprache und Kultur einsetzen, werden festgenommen, verschleppt und zu Haftstrafen verurteilt. Aus Protest gegen diese Repressionen haben sich seit 2009 bereits 160 Menschen selbst verbrannt.

Organraub in China

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Lee Ming-che: Über vier Jahre in chinesischer Haft

Der taiwanesische Demokratieaktivist wurde im März 2017 in der VR China verhaftet und später zu fünf Jahren Haft verurteilt, wegen angeblicher "Untergrabung der Staatsgewalt". Sein Fall rief international Empörung hervor. Die IGFM hat Lee nicht vergessen und setzt sich weiter für seine Freilassung ein, u.a. mit der Briefmarkenaktion "Very Important Stamps".

Dr. Wang Bingzhang

Der chinesische Bürgerrechtler Dr. Wang Bingzhang ist am 10. Februar 2003 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Im Juni 2002 war er zusammen mit zwei Mitstreitern unter ungeklärten Umständen in Vietnam entführt und nach China verschleppt worden.

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