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Home2019-05-20T14:32:32+02:00

Menschenrechtlerin Nasrin Sotoudeh willkürlich in Haft

Die iranische Anwältin Nasrin Sotoudeh ist eine der bekanntesten Menschenrechtsverteidigerinnen weltweit. In ihrer Abwesenheit, ohne ihr Wissen und ohne Möglichkeit zur Verteidigung ist sie zunächst zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. In einem erneuten unfairen Prozess ist sie zu einer Haftstrafe von 33 Jahren sowie zu 148 Peitschenhiebe verurteilt worden.

Mehr zur iranischen Menschenrechtlerin Nasrin Sotoudeh

Politische Patenschaften für Gefangene im Iran

Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Dr. Shirin Ebadi appelliert an alle europäischen Politiker, ihren Einfluss für die Menschen im Iran aktiv zu nutzen. “Es liegt in der besonderen Verantwortung von Politikern, die Menschenrechtssituation auf der ganzen Welt zu einem Thema zu machen – nicht nur in ihren eigenen Ländern.

Mehr zu politischen Patenschaften

Hilfe für Flüchtlinge im Nordirak

Die Grausamkeiten von islamistischen Extremisten nehmen im Irak und in Syrien kein Ende. Vor allem der gezielte Massenmord an Minderheiten und menschenverachtenes Verhalten verbreiteten Angst und Schrecken. Tausende unbewaffnete irakische Jesiden, Christen und Schiiten wurden von den Kämpfern des „Islamischen Staates“ niedergemetzelt, ihre Frauen und Töchter als „Sklavinnen“ an den IS verkauft, wo sie unmenschliches erleben mussten und immer noch müssen.

Mehr Infos zur Menschenrechten im Irak

Aktuelle Pressemitteilungen

Mahnwache für Frauenrechte im Iran

Die Islamische Republik Iran missachtet systematisch die Rechte von Frauen. Dagegen protestierte die IGFM vor dem iranischen Generalkonsulat in Frankfurt am 20. Mai 2019 mit einer Mahnwache. Im Mittelpunkt stand beispielhaft die Anwältin Nasrin Sotoudeh.

Kuba: Gewalt gegen sexuelle Minderheiten

Durch gewaltsame Übergriffe der Polizei auf die rund 300 Teilnehmer einer Demonstration für LGBT-Rechte wurden am Abend des 11. Mai in Havanna mehrere Demonstranten verletzt. Mindestens sieben Teilnehmer wurden verhaftet.

Muttertag hinter Gittern

Der Muttertag sollte weltweit ein glückliches Datum sein – für Mütter, die aus politischer Willkür gefangen gehalten werden, ist er es nicht. Die IGFM weist darauf hin, dass die Islamische Republik Iran gezielt Eltern den Kontakt zu ihren Kindern unmöglich macht, um die Eltern zu bestrafen und sie gefügig zu machen.

Iran: Mütter im Gefängnis

Die Islamische Republik Iran missbraucht Kinder als Druckmittel. Frauen wird im Gefängnis der Zugang zu ihren Kindern verweigert, um sie gefügig zu machen und zum Schweigen zu bringen. Die Trennung von ihren Kindern ist schmerzhafter als die eigene Haft.

Mehr News

Die Erfahrung zeigt: Menschenrechtsarbeit hilft!

Menschenrechtsarbeit hilft, weil auch Unrechtsregime und Despoten nicht vor der Weltöffentlichkeit bloßgestellt werden möchten – nicht nur aus menschlicher Eitelkeit, sondern auch aus wirtschaftlichen Interessen. Um einen Ansehensverlust zu vermeiden, sind viele Staaten bereit, einiges zu tun. So klein manche Veränderungen im globalen Maßstab erscheinen mögen, für den Betroffenen bedeuten sie oft das Ende der Folter, die Freiheit oder sogar die Rettung des Lebens.

Jede einzelne Freilassung eines politischen Gefangenen und jedes Ende von Misshandlung ist ein Erfolg, für den es sich lohnt zu kämpfen. Machen Sie mit!

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Events und Aktionen
Bundesfreiwilligendienst

Was kann ich tun?

Selbst Diktaturen sind von der öffentlichen Meinung in anderen Ländern mit beeinflusst. Daher kann jeder Einzelne eine Menge tun – mehr als Sie vielleicht denken! Möglichkeiten gibt es viele. Bleiben Sie informiert und informieren Sie andere. Beteiligen Sie sich an Appellaktionen oder schreiben Sie einem politischen Gefangenen ins Gefängnis. Sammeln Sie Unterschriften oder setzen Sie sich dauerhaft für einen Gefangenen ein. Je mehr Menschen sich an Aktionen beteiligen, umso größer ist die Wirkung. Deshalb: Machen Sie mit!

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Wer wir sind

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation. Seit ihrer Gründung im Jahr 1972 in Frankfurt am Main, unterstützt die IGFM Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen oder die verfolgt werden, weil sie ihre Rechte einfordern. Die Grundlage ihrer Arbeit bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.

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Hilfe für den Notfall 

Hilfe gibt es oft auch dann, wenn ein Notfall aussichtslos erscheint. Hier finden Sie Hilfsangebote und Tipps für verschiedene Notsituationen sowie Adressen und Ansprechpartner, an die Sie sich im Notfall wenden können.

Zu den Hilfsangeboten für den Notfall

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