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Home2019-10-18T20:06:03+02:00
Pressegespräch der IGFM und der Evangelischen Allianz

Erdoğans neue Christenvertreibung

Der Einmarsch der Türkei in Syrien ist mit ungeheuerlichen Menschenrechtsverletzungen verbunden. Weitgehend unbemerkt reinigt die Regierung Erdoğan aber auch das türkische Inland von Christen. Dabei hat der Code N 82 eine besondere Bedeutung. Wie setzt sich die Bundesrepublik Deutschland für die Betroffenen ein?

Einladung zum Pressegespräch am 23. Oktober

Kurdische Kinder im Grenzgebiet Türkei/Irak.

In Zukunft frei und selbstbestimmt?

Mustafa Kemal, ehrenvoll auch „Atatürk“ genannt, war der eigentliche Begründer und erste Präsident der heutigen Türkei. Im Anschluss an den ersten Weltkrieg gewann er die Unterstützung kurdischer Stammesführer und Politiker und versicherte diesen, dass es einen gemeinsamen Staat von Türken und Kurden geben solle. Seit Jahrzehnten wird den Kurden jedoch eine eigene Identität abgesprochen, sie werden als „Bergtürken“ bezeichnet, öffentlich diffamiert und unterdrückt.

Der Konflikt zwischen Türken und Kurden

Iranische Frauenrechtlerin Mojgan Keshavarz

Politische Gefangene im Iran: Mojgan Keshavarz

Die iranische Frauenrechtlerin Mojgan Keshavarz wurde am 25. April 2019 vom Geheimdienst verhaftet und zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie friedlich gegen den Verschleierungszwang protestierte.

Weitere Informationen unter: https://www.igfm.de/mojgan-keshavarz/

Aktuelle Pressemitteilungen

  • Pressegespräch der IGFM und der Evangelischen Allianz

Einladung zum Pressegespräch

Pressegespräch am 23. Oktober 2019: Immer mehr Christen werden aus der Türkei ausgewiesen. Dabei hat der Code N 82 eine besondere Bedeutung. Wie setzt sich die Bundesrepublik Deutschland für die Betroffenen ein?

  • daniel-ortega-vor-der-UN

Nicaragua: Gewalt gegen friedliche Demonstrationen

Die nicaraguanische Polizei geht brutal gegen einen Protestmarsch der Opposition in der Hauptstadt Managua vor. Präsident Ortega bekämpft Demonstrationen durch Polizeigewalt. Im Land werden mehrere Hundert Todesopfer vermutet.

Mehr News

Die Erfahrung zeigt: Menschenrechtsarbeit hilft!

Menschenrechtsarbeit hilft, weil auch Unrechtsregime und Despoten nicht vor der Weltöffentlichkeit bloßgestellt werden möchten – nicht nur aus menschlicher Eitelkeit, sondern auch aus wirtschaftlichen Interessen. Um einen Ansehensverlust zu vermeiden, sind viele Staaten bereit, einiges zu tun. So klein manche Veränderungen im globalen Maßstab erscheinen mögen, für den Betroffenen bedeuten sie oft das Ende der Folter, die Freiheit oder sogar die Rettung des Lebens.

Jede einzelne Freilassung eines politischen Gefangenen und jedes Ende von Misshandlung ist ein Erfolg, für den es sich lohnt zu kämpfen. Machen Sie mit!

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Was kann ich tun?

Selbst Diktaturen sind von der öffentlichen Meinung in anderen Ländern mit beeinflusst. Daher kann jeder Einzelne eine Menge tun – mehr als Sie vielleicht denken! Möglichkeiten gibt es viele. Bleiben Sie informiert und informieren Sie andere. Beteiligen Sie sich an Appellaktionen oder schreiben Sie einem politischen Gefangenen ins Gefängnis. Sammeln Sie Unterschriften oder setzen Sie sich dauerhaft für einen Gefangenen ein. Je mehr Menschen sich an Aktionen beteiligen, umso größer ist die Wirkung. Deshalb: Machen Sie mit!

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Wer wir sind

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation. Seit ihrer Gründung im Jahr 1972 in Frankfurt am Main, unterstützt die IGFM Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen oder die verfolgt werden, weil sie ihre Rechte einfordern. Die Grundlage ihrer Arbeit bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.

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Hilfe für den Notfall 

Hilfe gibt es oft auch dann, wenn ein Notfall aussichtslos erscheint. Hier finden Sie Hilfsangebote und Tipps für verschiedene Notsituationen sowie Adressen und Ansprechpartner, an die Sie sich im Notfall wenden können.

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