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Medien, Meinungsmache und Menschenrechte in Osteuropa. Am 6. Dezember kommen in Frankfurt Experten aus den osteuropäischen Sektionen der IGFM zusammen.

Medien, Meinungsmache, Menschenrechte: Osteuropa-Konferenz am 6. Dezember

Bringt die russische Jugend, die jetzt auf Moskauer Straßen demonstriert, eine Welle der Veränderung? Wird der neue ukrainische Präsident den Krieg in der Ost-Ukraine beenden können? Diese Konferenz bietet eine außergewöhnliche Gelegenheit zu einem schnellen, aktuellen und hautnahen Einblick in in die Menschenrechtssituation in Osteuropa und Russland. Menschenrechtler sowie Vertreter von Radio Liberty und Reporter ohne Grenzen berichten dabei insbesondere über die Medienpolitik der jeweiligen Länder.

Alle Informationen zu Programm und Rednern finden Sie hier:

Kurdische Kinder im Grenzgebiet Türkei/Irak.

In Zukunft frei und selbstbestimmt?

Mustafa Kemal, ehrenvoll auch „Atatürk“ genannt, war der eigentliche Begründer und erste Präsident der heutigen Türkei. Im Anschluss an den ersten Weltkrieg gewann er die Unterstützung kurdischer Stammesführer und Politiker und versicherte diesen, dass es einen gemeinsamen Staat von Türken und Kurden geben solle. Seit Jahrzehnten wird den Kurden jedoch eine eigene Identität abgesprochen, sie werden als „Bergtürken“ bezeichnet, öffentlich diffamiert und unterdrückt.

Der Konflikt zwischen Türken und Kurden

Iranische Studierendenaktivistin Leila Hosseinzadeh

Politische Gefangene im Iran: Mojgan Keshavarz

Die iranische Frauenrechtlerin Mojgan Keshavarz wurde am 25. April 2019 vom Geheimdienst verhaftet und zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie friedlich gegen den Verschleierungszwang protestierte.

Weitere Informationen unter: https://www.igfm.de/mojgan-keshavarz/

Aktuelle Pressemitteilungen

  • Medien, Meinungsmache und Menschenrechte in Osteuropa. Am 6. Dezember kommen in Frankfurt Experten aus den osteuropäischen Sektionen der IGFM zusammen.

„Kein Eiserner Vorhang für das Internet“ Osteuropa-Konferenz

Russlands Langzeitpräsident Wladimir Putin möchte kritische Inhalte online noch effektiver zensieren und lenken, die digitalen Medien noch stärker überwachen und Schritt für Schritt das Land – unter dem Deckmantel der Cybersicherheit – vom globalen Internet abkoppeln.

Iran-Symposium der IGFM in Berlin, November 2019

Brutal unterdrückt die iranische Führung die Proteste der Bevölkerung. Allein im November 2019 über 130 Tote und hunderte Verletzte durch Polizeischützen. Beim Iran-Symposium am 26. November 2019 berieten sich Politiker, NGOs und Menschenrechtsaktivisten dazu.

  • Ariel Ruiz Urquiola ist ein bekannter kubanischer Biologe und Umweltschützer. Seine Forschungsergebnisse kritisierten den kubanischen Staat, darauf begann der Kampf gegen ihn.

Dr. Ariel Ruiz Urquiola klagt kubanischen Staat an

Als Dr. Ruiz Urquiola mit seinen Forschungsprojekten auf Umweltzerstörung durch die kubanische Regierung hinwies, begann eine Welle von Repressionen gegen ihn. Nach einer willkürlichen Haftstrafe fand er heraus, dass er HIV-positiv ist. Dafür klagt er Kuba an.

  • Die Universitätsprofessorin Omara Ruiz Urquiola verlor Ihre Anstellung, weil ihr Burder Ariel Ruiz Urquiola politischer Gefangener war.

Kuba steckt in einer Gesundheitskrise

„Das Gesundheitssystem macht die Kubaner krank anstatt gesund”. Mangelernährung und Behandlung gibt es nur gegen Bezahlung. Fachärzte sind Mangelware, Touristen kommen in Vorzeigekliniken. Zur aktuellen Gesundheits- und Menschenrechtslage auf Kuba.

Mehr News

Die Erfahrung zeigt: Menschenrechtsarbeit hilft!

Menschenrechtsarbeit hilft, weil auch Unrechtsregime und Despoten nicht vor der Weltöffentlichkeit bloßgestellt werden möchten – nicht nur aus menschlicher Eitelkeit, sondern auch aus wirtschaftlichen Interessen. Um einen Ansehensverlust zu vermeiden, sind viele Staaten bereit, einiges zu tun. So klein manche Veränderungen im globalen Maßstab erscheinen mögen, für den Betroffenen bedeuten sie oft das Ende der Folter, die Freiheit oder sogar die Rettung des Lebens.

Jede einzelne Freilassung eines politischen Gefangenen und jedes Ende von Misshandlung ist ein Erfolg, für den es sich lohnt zu kämpfen. Machen Sie mit!

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Events und Aktionen
Bundesfreiwilligendienst

Was kann ich tun?

Selbst Diktaturen sind von der öffentlichen Meinung in anderen Ländern mit beeinflusst. Daher kann jeder Einzelne eine Menge tun – mehr als Sie vielleicht denken! Möglichkeiten gibt es viele. Bleiben Sie informiert und informieren Sie andere. Beteiligen Sie sich an Appellaktionen oder schreiben Sie einem politischen Gefangenen ins Gefängnis. Sammeln Sie Unterschriften oder setzen Sie sich dauerhaft für einen Gefangenen ein. Je mehr Menschen sich an Aktionen beteiligen, umso größer ist die Wirkung. Deshalb: Machen Sie mit!

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Wer wir sind

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation. Seit ihrer Gründung im Jahr 1972 in Frankfurt am Main, unterstützt die IGFM Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen oder die verfolgt werden, weil sie ihre Rechte einfordern. Die Grundlage ihrer Arbeit bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.

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Hilfe für den Notfall 

Hilfe gibt es oft auch dann, wenn ein Notfall aussichtslos erscheint. Hier finden Sie Hilfsangebote und Tipps für verschiedene Notsituationen sowie Adressen und Ansprechpartner, an die Sie sich im Notfall wenden können.

Zu den Hilfsangeboten für den Notfall

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