Aufarbeitung - DDR

Das ehemals größte politische Gefängnis der DDR wird inzwischen als "Gedenksstätte Zuchthaus Cottbus" von einem Verein von ehemaligen politischen Häftlingen betrieben.
Zuchthaus Cottbus

Eine bundesweit ausleihbare Ausstellung würdigt den größten Zusammenschluss von Regimegegnern zwischen dem 17. Juni 1953 und der Novemberrevolution 1989.

Der langjährige geschäftsführende Vorsitzende der IGFM, Karl Hafen, über Zwangsadoption in der DDR und die Arbeit der IGFM, diese Verbrechen aufzudecken und zu beenden. 

[mehr zu Zwangsadoption in der DDR ...]

Die IGFM als Mitgliedsverband der UOKG unterstützt ausdrücklich die Forderung der UOKG nach einem Gedenktag und einem zentralen Mahnmal für alle Opfer des Kommunismus.

[zur Presseerklärung der UOKG ...]

Die Jury des Hohenschönhausen-Preises zeichnete den Verein „Menschenrechtszentrum Cottbus“ mit einem Sonderpreis für seine Bemühungen aus, in dem größten DDR-Gefängnis für politische Gefangene eine Gedenkstätte zu schaffen. In einer bundesweit einmaligen Initiative haben ehemalige DDR-Häftlinge ihre leer stehende Haftanstalt gekauft und aus eigener Kraft darin eine professionelle Dauerausstellung über politische Haft im Zuchthaus Cottbus errichtet. 

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Laut Mitteilung des Menschenrechtszentrums Cottbus e.V. begannen am 26. September 2013 die Bauarbeiten für die neue Dauerausstellung der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus. Die Ausstellung trägt den Titel "Karierte Wolken - politische Haft im Zuchthaus Cottbus 1933 - 1989" und wurde am 10. Dezember 2013, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, offiziell eröffnet. Leiterin der Gedenkstätte ist die Geschäftsführende Vorsitzende des Menschenrechtszentrums und Vorstandsmitglied der IGFM-Sektion Deutschland, Frau Sylvia Wähling.

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Birgit Schlicke wurde wegen "Übermittlung nicht [sic!] geheim zu haltender Nachrichten" zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Ihre Eltern hatten einen Antrag auf Ausreise aus der DDR gestellt. Sie erlebt die erniedrigenden Verhörmethoden der Stasi, die unmenschliche Behandlung im berüchtigten Frauenzuchthaus Hoheneck und den Mauerfall hinter Gittern.

[zum Interview mit Birgit Schlicke ...]

Die IGFM begrüßt das Vorhaben der Grünen, die Promotionsarbeiten der Juristischen Hochschule Potsdam zu überprüfen. Jedoch ist dies der IGFM zu wenig: Auch Diplomarbeiten und Facharbeiten für Fernstudienabschlüsse, für die akademische Grade und Titel vergeben wurden, müssen einer kritischen Prüfung unterzogen werden.

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Politische Haft in der DDR

Politische Haft in der DDR, Ergebnisse einer Befragung politischer Gefangener in den 80er Jahren. Reihe: edition menschenrechte Nr. 01, Verlag IGFM, ISBN 3-89248-081-8, Einband Paperback, 13 schwarz-weiß Abbildungen, Seiten/Umfang 91 Seiten, 2. Auflage 27.04.2005, Preisinfo 11,80 Eur[D] / 12,20 Eur[A]

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