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IGFM informiert an Schule über Menschenrechte

Dr. Emmanuel Franklyne Ogbunwezeh thematisierte bei seinem Vortrag an der Max-Eyth-Schule weltweite Menschenrechtsverletzungen und erklärte die Arbeit der IGFM.

IGFM informiert an Schule über Menschenrechte

Kreis Offenbach / Frankfurt am Main (6. Feburar 2019) – Der Sub-Sahara Referent der IGFM, Dr. Emmanuel Franklyne Ogbunwezeh, war zu Besuch an der Max-Eyth-Schule in Dreieich im Landkreis Offenbach, um Schülerinnen und Schüler mit ihnen über die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte sowie die Arbeit der IGFM zu sprechen.

Dr. Emmanuel Franklyne Ogbunwezeh vertritt die IGFM immer wieder durch verschiedene Vorträge – auch an Schulen in ganz Deutschland, um die Schülerinnen und Schüler auf aktuelle menschenrechtliche Themen aufmerksam zu machen. Dieses Mal besuchte er eine 13. Klasse der Max-Eyth-Schule in Dreiech, um über weltweite Menschenrechtsverletzungen sowie die Arbeit der IGFM zu informieren. Unterstützt wurde der Sub-Sahara Referent der IGFM bei diesem Vortrag von zwei sehr freundlichen und engagierten Bundesfreiwilligen.

Trotz des ernsten Themas, war die Stimmung an der Max-Eyth-Schule entspannt.

Nach einem lockeren und amüsanten Einstieg begann Dr. Ogbunwezeh seinen Vortrag über die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Er stellte immer wieder Zwischenfragen, um die Schülerinnen und Schüler so direkt in den Vortrag einzubinden.

Dr. Ogbunwezeh informierte auch über die Arbeit der IGFM. Er erklärte den Schülerinnen und Schülern die Arbeitsweise der NGO sowie die einzelnen Schwerpunktgebiete. Besonders hervor hob er die Arbeit vom Kollegen Herrn Khalil Al-Rasho hervor, der immer wieder in den Nordirak reist um dort lokale Projekte zu unterstützen.

Im Laufe des Vortrages kam Dr. Emmanuel Ogbunwezeh auch auf aktuelle politische Themen zu sprechen. Hierbei entstand eine Diskussion über Organraub in China sowie Steinigungen in Nigeria, auch im Zusammenhang mit der Arbeit der IGFM betrachtet. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert und brachten sich immer wieder mit Wortmeldungen und Nachfragen in den Vortrag ein. Durch seinen juristischen Hintergrund wurden aktuelle politische und gesellschaftliche Sachverhalte tiefgründig und mit aktuellen Bezügen erklärt.

Da es sich um eine Veranstaltung im Rahmen des Schulunterrichts handelte, wurde auch das Thema der Bildung immer wieder in den Vordergrund gerückt. „Sehr intelligente Mädchen landen auf der Straße,“ erklärte Ogbunwezeh den Sachverhalt in Nigeria „weil es sich die Eltern einfach nicht leisten können, sie zur Schule zu schicken.“ Damit wies er auf ein von ihm ins Leben gerufene Projekt hin, dass die Schulbildung, insbesondere von Mädchen, in Nigeria ermöglicht. Durch Spenden wurden sowohl die Kosten für Lernmaterial, als auch für die Schuluniformen gedeckt. Das Ziel ist klar formuliert:

Indem das Projekt nigerianischen Kindern den Schulbesuch ermöglicht, wirkt es nachhaltig für eine verbesserte Lebenssituation im Land. Bildung ist der Grundstein für eine aufgeklärte Zivilgesellschaft, in der sich Frauen und Männer für ihre Bedürfnisse und die ihrer Mitmenschen einsetzen und sich gegen die Verletzung der Menschenrechte stark machen.

Das Engagement der Schülerinnen und Schüler der Max-Eyth-Schule und der sehr informative Vortrag sorgten für einen fruchtbaren und humorvollen Vormittag, an dem alle Beteiligten etwas mitnehmen konnten. Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich am Ende der Unterrichtseinheit bei Dr. Emmanuel Ogbunwezeh für seinen inspirierenden Vortrag sowie sein weltweites Engagement für eine gerechtere Welt und wünschten ihm weiterhin viel Erfolg bei seinen Projekten.

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2019-02-07T11:07:30+00:00Donnerstag, Februar 7, 2019|