Interviews

Die Rohingya sind eine in Myanmar verfolgte und unterdrückte muslimische Ethnie. Die UN bezeichnet sie als die wahrscheinlich „meist verfolgte Minderheit“ – und doch wird ihr Schicksal in der Weltöffentlichkeit weitestgehend ignoriert. Um den „vergessenen“ Opfern buddhistischer Gewalt eine Stimme zu geben, sprach die IGFM mit dem in Deutschland lebenden Medienbeauftragten des European Rohingya Council (ERC), Mohammed Ibrahim. Lesen Sie selbst…

[zum Interview: Systematische Verfolgung der Rohingya in Myanmar …]
[zum Appellvorschlag …]

In dem Interview spricht Arash Rahbary, Mitglied der iranischen Heavy Metal Band "TarantisT" über die Verfolgung und Unterdrückung von Musiker, den IGFM-Fall "Confess" sowie über seine Kampagne "Music Is Not A Crime". Arash Rahbary und seine Bandkollegen leben aus Angst vor der iranischen Regierung im Exil in Los Angeles und kämpfen von dort aus für Künstler, die aufgrund ihrer Musik verfolgt und unterdrückt werden.

[zum Interview mit Arash Rahbary ...]

Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, im Interview mit der Katholischen Nachrichten Agentur (KNA) über die Erfolgschancen eines IS-Kriegsverbrechertribunals und warum sich jeder beteiligen sollte.

[zum Interview mit Martin Lessenthin ...]

In dem Interview bezieht der preisgekrönte iranische Autor Houshang Asadi Stellung zu den dramatischen Menschenrechtsverletzungen in seinem Heimatland. Aufgrund seiner politischen Haltung wurde der Menschenrechtler vormals zum Tode verurteilt, gefoltert, und schlussendlich begnadigt. Asadi lebt im Pariser Exil und betreut wichtige Webforen für iranische Oppositionelle. Sein Buch „Letters to my torturer“ wurde mit dem 2011 Human Rights Book Award ausgezeichnet.

[zum Interview mit Houshang Asadi ….]

Die Trägerin des Alternativen Nobelpreises 2015, Kasha Jacqueline Nabagesera (*1980), setzt sich in ihrer Heimat Uganda für die Rechte von sexuellen Minderheiten ein. Die IGFM sprach mit der Menschenrechtsverteidigerin über ihre Arbeit und über die Situation von LGBTIs in ihrer Heimat.

 

[zum Interview mit Kasha Nabagesera …]

Aus Anlass des Mordes in der Redaktion des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ am 7. Januar 2015 sprach die IGFM mit der Islamwissenschaftlerin Prof. Christine Schirrmacher.

 

[Zum Interview mit Prof. Christine Schirrmacher …]

In diesen Tagen erreichen die IGFM viele Fragen wegen PEGIDA. Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher, Präsident der International Society for Human Rights sowie Religionswissenschaftler und Historiker, nimmt in einem Interview dazu Stellung.

 

[Zum Interview mit Prof. Dr. Thomas Schirrmacher …]

Der Osteuropa-Experte der Europäischen Volkspartei, Bernd Posselt MdEP, ist seit 1983 Mitglied der IGFM und gehört seit 2012 dem IGFM-Kuratorium an. Zahlreiche Aktivitäten und Resolutionen für Menschenrechte und Volksgruppenrechte im Europäischen Parlament gehen auf die Initiative von Bernd Posselt zurück. Die IGFM sprach mit ihm über die Menschenrechtslage in der Ukraine, wo infolge der Polizeigewalt gegen die anhaltenden Proteste in der zweiten Januarhälfte 2014 drei Demonstranten getötet und Hunderte verletzt wurden.

[Zum Interview mit Bernd Posselt, MdEP …]

IGFM-Referent für Subsahara-Afrika, Dr. Emmanuel Franklyne Ogbunwezeh, über religiös motivierten Terror in Nord-Nigeria und Flüchtlinge in den Süden des Landes.


[Zum Interview über Nigeria …]

Abdullah Demirbaş ist Mitglied der kurdischen Partei für Frieden und Demokratie BDP und setzt sich seit Jahrzenten für die Gleichberechtigung der Kurden und anderer Minderheiten ein.

 
[zum Interview mit Abdullah Demirbaş ...]

Was ist ein "politischer Gefangener" - und was nicht? Der Europarat hat am 3. Oktober 2012 eine Definition angenommen - ein bisher einmaliger und wegweisender Vorgang. Die IGFM sprach mit dem Initiator dieser Definition, MdB Christoph Strässer.


[zum Interview ...]

[zur Definition des Europarates ...]

Houshang Asadi teilte einst die Zelle mit Ali Khamenei, doch auch die Islamische Republik steckte ihn in den Knast. Wie er die Folterhaft in seinem Buch "Letters to my torturer" verarbeitet - und was er dem "Revolutionsführer" sagen würde. Interview mit Houshang Asadi führte Marian Brehmer von Zenith / Zeitschrift für den Orient, 30.06.2011.

[zum Interview mit Houshang Asadi ...]

Die iranischen Anwältin, Menschenrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Dr. Shirin Ebadi war im März 2011 Gast der IGFM. Die IGFM sprach mit ihr über Frauenrechte, die Situation im Iran und die Möglichkeiten selbst für Menschenrechte aktiv zu werden.



[zum Interview mit Dr. Shirin Ebadi ...]

Im Libanon dürfen Frauen ihre Staatsangehörigkeit nicht an ihre Kinder weitergeben. Auch ausländische Ehemänner von Libanesinnen haben keine Möglichkeit, die Staatsbürgerschaft des Landes zu erhalten und sind daher genauso wie die Kinder ausländischer Väter regelmäßig von Abschiebung bedroht. Björn Zimprich sprach in Beirut mit Dr. Eugene Sensenig-Dabbous von der Bewegung "Fathers and Sons for Citizenship".

[zum Interview mit Dr. Eugene Sensenig-Dabbous ...]

Amir Rashidi ist ein Aktivist der iranischen Frauenrechts- und Demokratiebewegung. Er ist ein aktives Mitglied der "Eine-Million-Unterschriften-Kampagne" für die Änderung diskriminierender Gesetze. Schwerpunkte seiner Arbeit sind vor allem Gleichheit vor dem Gesetz, Säkularismus und Demokratie.

[zum Interview mit Amir Rashidi ...]

Prof. Dr. Christine Schirrmacher ist Islamwissenschaftlerin, Professorin für Islamkunde an der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Leuven/Belgien und wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Islamfragen. Die IGFM sprach mit ihr über Frauenrechte im Iran und im Islam, mögliche Entwicklungen und Konsequenzen.

[zum Interview mit Prof. Christine Schirrmacher ...]

Birgit Schlicke wurde wegen "Übermittlung nicht [sic!] geheim zu haltender Nachrichten" zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Ihre Eltern hatten einen Antrag auf Ausreise aus der DDR gestellt. Sie erlebt die erniedrigenden Verhörmethoden der Stasi, die unmenschliche Behandlung im berüchtigten Frauenzuchthaus Hoheneck und den Mauerfall hinter Gittern.

[zum Interview mit Birgit Schlicke ...]

Medhat Klada ist Executive Director der "European Union of Coptic Organisations for Human Rights" in Genf, die sich für die Rechte der koptischen Minderheit in Ägypten einsetzt. Die IGFM sprach mit ihm über die Lage der größten christliche Minderheit des Vorderen Orients.

[zum Interview mit Medhat Klada ...]

Dr. Shirin Ebadi ist die Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2003 und gilt als die bekannteste Menschenrechtlerin des Iran.  Am 29. Oktober 2009 referierte sie auf der internationalen Konferenz "Der Einfluss der Weltreligionen auf die Rechtssysteme der Länder", die von der Frankfurter Rechtsanwaltskammer ausgerichtet wurde. Auch die IGFM hatte Gelegenheit mit Frau Ebadi zu sprechen.

[zum Gespräch mit Dr. Shirin Ebadi ...]

Harry Wu ist einer der bekanntesten chinesischen Menschenrechtler und ein international anerkannter Experte auf dem Gebiet des Zwangsarbeiterlagersystems der Volksrepublik China, des Laogai. Er selbst verbüßte 19 Jahre Haft in verschiedenen Arbeitslagern, weil er es gewagt hatte, die regierende Kommunistische Partei zu kritisieren. Nach seiner Freilassung 1979 machte Harry Wu es sich zur Lebensaufgabe, die Menschenrechtsverletzungen in den Lagern Chinas öffentlich zu machen. Er ging dabei hohe persönliche Risiken ein und reiste mehrere Male zurück in die Volksrepublik, um Verbrechen vor Ort zu recherchieren und zu dokumentieren.

[zum Interview mit Harry Wu ...]

Cyrus Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs von Persien, war Redner auf der Jahreshauptversammlung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Seit der islamischen Revolution im Jahr 1979 lebt Pahlavi in Washington im Exil. Der ehemalige Kronprinz ist ein Verfechter der parlamentarischen Demokratie und der Gewaltfreiheit. Mit ihm sprach Jürgen Liminski vom Deutschlandfunk am 27. März 2010.

[zum Interview mit Reza Pahlavi ...]

Im Vorfeld des 10. März 2009, dem 50. Jahrestag des Aufstands gegen China, der zur Flucht des Dalai Lamas ins Exil führte, wurde der Einsatz chinesischer Truppen in Tibet noch weiter verstärkt, um Proteste zu unterbinden. Die massive Ausweitung der militärischen Präsenz durch chinesische Truppen in Tibet hat zu mehr Unterdrückung und Demonstrationen geführt.

[zum Interview mit Kelsang Gyaltsen ...]

Gülşen Çelebi betreut als Rechtsanwältin in Düsseldorf zahlreiche Fälle von Frauen mit islamischem Hintergrund. Oft geht es um Scheidung aus einer Zwangsheirat, Ehrenmorddrohungen und häusliche Gewalt. Celebi hat in ihrem Buch "Kein Schutz, nirgends" (Heyne, 2008) die Genese eines Ehrenmords detailliert aufgezeigt.

[zum Interview mit Gülşen Çelebi ...]

Dr. Huber Matos, ein ehemaliger Mitstreiter Castros und Held der kubanischen Revolution erklärte, nach der Machtübernahme habe Guevara "schreckliche Sachen in Kuba angerichtet, viele Menschen umgebracht und ungerechterweise hinrichten lassen". Matos war Gründungsmitglied der Kubanischen Volkspartei. Aus Protest gegen die Radikalisierung seiner ehemaligen Genossen gab er 1959 seine Stellung als "Comandante" auf und wollte sich ins Privatleben zurückziehen. Fidel Castro ließ ihn jedoch im Dezember 1959 in einem Schauprozess zu zwanzig Jahren Gefängnis verurteilen, die Matos vollständig verbüßte. Er lebt heute in den USA und ist Mitglied der IGFM. Zum 80. Geburtstag Guevaras am 14. Juni 2008 gab er dem Hilfswerk "Kirche in Not" in München ein Interview.

[zum Interview mit Dr. Huber Matos ...]

Im März 2003 war Pedro Pablo Alvarez Ramos wegen seiner Tätigkeit in der unabhängigen Gewerkschaft Consejo unitario De Los Trabajadores zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Als einer von vier politischen Gefangenen wurde er anlässlich des Amtsamtritts von Raul Castro entlassen und nach Spanien ausgewiesen. Am 19. März 2008 berichtete der ehemalige politische Gefangene als Gast bei der Jahreshauptversammlung der IGFM von seinem Schicksal und von Möglichkeiten, die Lage der Kubaner zu verbessern.

[zum Interview mit Pedro Alvarez Ramos ...]

Konvertiten: Mit dem Tod bedroht

Der koptisch-orthodoxe Abt Michael, Leiter des Koptischen Zentrums in Waldsolms-Kröffelbach, berichtet in einem Interview über die Situation ägyptischer Konvertiten. Obwohl Religionsfreiheit durch die Verfassung garantiert wird, leben Muslime, die zum Christentum konvertieren, in großer Gefahr.

[zum Interview mit Abt Michael ...]

Michael Meunier, 1968 in Ägypten geboren, wanderte 1990 in die USA aus, wo er Ingenieurswissenschaften studierte. Meunier gründete 2003 das "Center for Freedom in the Middle East" und 1996 die "U.S. Copts Association", die in den USA mehr als 700.000 ägyptische Christen vertritt. Er ist Vorstandsmitglied der Fernsehstation Tele-Lumiere/Noursat International, die in den Mittleren Osten sendet.

[Zum Interview mit Michael Meunier ...]

Fouad Ibrahim ist Professor für Sozialgeographie und regionale Geographie Afrikas an der Universität Bayreuth. Er wurde 1938 in Damanhur, Ägypten, geboren. Die IGFM sprach mit ihm über die Situation der koptischen Christen in Ägypten.

[zum Interview mit Prof. Ibrahim ...]

Hilfe für den Notfall: Hilfsangebote und Notadressen
Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)
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Die Opfer des Islamischen Staates (IS) brauchen Hilfe. So hilft die IGFM.
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