IGFM Kommentare

Ein Kommentar zum Tag der Menschenrechte. Von Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

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Kim Jong-un hält sich bislang trotz jahrelanger Sanktionen an der Macht. Die neuen Sanktionen werden auch nicht über Nacht greifen, und es ist die Frage, wie Russland und China mitmachen. Klar ist: Kim braucht China, aber China hat ihn bewusst gehegt und gepflegt. Ein Kommentar zum aktuellen Konflikt mit Nordkorea und der Rolle, die China darin einnimmt.

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Einhundertfünfzig Journalisten sitzen in derselben Türkei, die sich noch immer als EU-Beitrittskandidat aufspielt und Vertragspartner des EU-Türkei Flüchtlingsabkommens ist, hinter Gittern.

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Vor 20 Jahren, am 1. Juli 1997, hat die Volksrepublik China die Souveränität über die ehemalige britische Kronkolonie Hongkong übernommen. Die Bilanz 20 Jahre nach der Übergabe ist erschreckend. 

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Der sogenannte „Kulturbonus“ oder „Kulturrabatt“ bezeichnet den Fall, dass ein Straftäter trotz eines Verbrechens nicht die Strafe erhält, die der Tat angemessen ist. Martin Lessenthin fordert in diesem Kommentar die Gleichbehandlung von Straftätern – unabhängig von deren Herkunft.

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Nadia Murad und Lamiya Aji Bashar, zwei von der Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) entführte und missbrauchte Jesidinnen, erhalten am 14. Dezember den Sacharow-Preis 2016 für Menschenrechte und Meinungsfreiheit des Europäischen Parlaments.


[mehr zu den beiden Jesidinnen ...]

Am 3. August 2016 jährte sich zum zweiten Mal das bisher wohl größte und grausamste Verbrechen des „Islamischen Staates“ (IS). Es war der Beginn des Genozids an der Volksgruppe und Religionsgemeinschaft der irakischen Jesiden. Lesen Sie den Kommentar dazu von IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin: 

[zum Kommentar über das IS-Tribunal …]

Die Behauptungen von Kardinal Jaime Ortega, dass politische Gefangene auf Kuba angeblich nicht existieren, haben innerhalb der Opposition Entrüstung hervorgerufen. Lesen Sie den Kommentar von René Gómez Manzano. Er ist Anwalt, unabhängiger Journalist und Vorsitzender der IGFM-Kuba.

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Beim Nuklearpoker mit dem Iran sitzt Deutschland mit am Verhandlungstisch. Viel steht dabei auf dem Spiel – auch vieles, über das bisher kaum gesprochen wurde: Die Bürger des Iran zum Beispiel, die von ihrer Regierung in ein Scharia-Korsett gezwängt werden, dass ihre Freiheit stranguliert. Einer von ihnen ist Pastor Saeed Abedini.

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Über ein Jahr ist es her, dass am 14. April 2014 über 300 Mädchen aus den Schlafsälen ihrer Schulen entführt wurden - noch immer ist ihr Aufenthaltsort unbekannt.

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Nigerias Wähler haben sich mit deutlicher Mehrheit gegen die Wiederwahl des christlichen Präsidenten Goodluck Jonathan entschieden. Auch Millionen christlicher Wähler haben sich für den muslimischen Kandidaten General Mohammadu Buhari entschieden.

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Ein Jahr nach dem Mord an der russischen Journalistin Anna Politkowskaja am
7. Oktober 2006 präsentierte der damalige Generalstaatsanwalt Tschaika die
Täter: Ein paar Tschetschenen, ein paar Polizisten und einen Mitarbeiter des
Geheimdienstes. Der Kreml bestätigte kurz danach, dass die Auftraggeber des
Mordes Leute seien, die nach einem Opfer gesucht hätten, um antirussische
Stimmungen zu erzeugen und Russland zu schaden.
Der Geschäftsführende Vorsitzende der IGFM, Karl Hafen, kommentiert die aktuellen Ermittlungen im Fall Nemzow.

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Die Staatsdoktrin und die schockierenden Verbrechen des Islamischen Staates (IS) auf den Territorien von Irak, Syrien, Libyen und Ägypten sind keineswegs einzigartig. Der ideologische Unterbau mehrerer Länder unterscheidet sich vom IS nur graduell. Andere islamische Staaten wie der Iran, Saudi-Arabien oder Pakistan haben mit Berufung auf das islamische Recht schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen zu Gesetzen erhoben.

 

[zum Kommentar von Martin Lessenthin ...]

Jetzt müssen auf Kuba weitere Schritte folgen

Der Sprecher des IGFM Vorstands Martin Lessenthin kommentierte für die Fuldaer Zeitung die jüngsten Entwicklungen auf Kuba und die Öffnung der Vereinigten Staaten zu dem Inselstaat. Trotz positiver Signale, fordert er weitere Schritte der Öffnung. So müssten alle politischen Gefangenen sofort freigelassen werden.

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Der Aufschrei der Empörung war auf der ganzen Welt zu hören, als bekannt wurde wie hemmungslos die USA in der Vergangenheit gegen die Antifolterkonvention der Vereinten Nationen verstoßen haben. Um den Verlust ihrer moralischen Glaubwürdigkeit wenigstens in Teilen wieder gut zu machen, müssen die Vereinigten Staaten jetzt konsequente Aufarbeitung betreiben. Auch die Bundesrepublik darf zu den Vorfällen nicht schweigen.

 

[Zur ganzen Erklärung der IGFM ...]

Wladimir Putin sieht sich als "Beschützer" russischer Minderheiten in anderen Ländern. Seine Missionen zum "Schutz" dieser Menschen fordern jedoch viele Opfer. Nicht nur die Soldaten und deren Angehörige sind betroffen, sondern vor allem auch die russische Zivilgesellschaft und mit ihr alle Personen, die in Russland aktiv für die Menschenrechte eintreten.

 

[Zum Kommentar von IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin ...]

Papst Franziskus besucht von heute an die Türkei. Er wird bei diesem von vielen bereits im Voraus als historisch genannten Besuch auch mit Präsident Recep Tayyip Erdogan zusammentreffen. Dabei begegnet er dem muslimischen Präsidenten nicht nur als Kirchenführer, sondern auch als Staatsoberhaupt. Sicherlich wird Franziskus die drastische Benachteiligung der christlichen Minderheit ansprechen.

[zum Kommentar von Martin Lessenthin ...]

Auf einem Kongress der Sozialistischen Einheitspartei Venezuelas (PSUV) in Caracas, wurde in Erinnerung an Hugo Chávez ein „Gebet der Delegierten“ in Anlehnung an das bekannteste christliche Gebet  das „Vater unser“ gesprochen.

 

 

[Ein Kommentar von Edgar Lamm... ]

Nachdem der unbewaffnete 18-Jährige Michael Brown Jr. am 9. August 2014 von einem Polizisten erschossen wurde, versank das kleine Städtchen Ferguson im mittleren Westen der USA tagelang in Protesten und militärisch anmutenden Polizeieinsätzen. Mehrfach wurden seitdem Medienvertreter Opfer von Übergriffen. "Welt"-Korrespondent und IGFM-Mitglied Ansgar Graw berichtet über seine Verhaftung und seine Erlebnisse in Ferguson.

[Der Tag, an dem die US-Polizei mein Feind wurde ...]

In der arabischen Welt ist der Sturz mehrerer Diktatoren bejubelt worden. Doch gerade jetzt, wo Terroristen sich an die Macht kämpfen, morden und brandschatzen, darf die Welt nicht schweigen. Ein  Plädoyer für die bevorzugte Aufnahme christlicher Flüchtlinge aus dem Irak. Von Karl Hafen, dem geschäftsführenden Vorsitzenden der IGFM.



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"Ich bin überzeugt, dass unsere große Gemeinschaft von Verteidigern der Menschenrechte den Willen und die Kraft hat, Gerechtigkeit zu ermöglichen." So Sotoudeh, iranische Menschenrechtsanwältin und Kuratoriumsmitglied der IGFM, in ihrem Grußwort zur IGFM Jahresversammlung 2014 weiter. Sie richtete sich über Skype an die IGFM-Mitglieder, die Ausreise aus dem Iran war ihr verweigert worden.

[zum Kommentar von Nasrin Sotoudeh ...]

Ein Kommentar von IGFM-Vorstandsmitglied Edgar Lamm: Als ich in den 1980er Jahren zum ersten Mal Nicaragua besuchte – es war die Zeit der sandinistischen Diktatur -, fielen mir an zahlreichen Straßenkreuzungen in der Hauptstadt Managua merkwürdige Gebilde auf...

[zum Kommentar von Edgar Lamm ...]

Karl Hafen, Geschäftsführender Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) wendet sich in einem offenen Brief an den iranischen Botschafter. Seine Forderung ist einfach und deutlich: Die Sicherheit der Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh und ihrer Familie muss gewährleistet werden, und die Täter des Einbruchs in ihrer Wohnung müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

[zum offenen Brief von Karl Hafen ...]

Die Verbesserung des Lebensstandards hat Kim Jong-un als Priorität seiner Wirtschaftspolitik ausgegeben und tatsächlich entstehen in der Hauptstadt Pjöngjang nicht nur Vergnügungsanlagen,  auch zahlreiche Wohngebäude werden errichtet. „Doch die Brutalität mit der Kim Jong-un im Fall seines Onkels Jang Song Thaek vorgegangen ist, zeigt einmal mehr wie katastrophal die Menschenrechtslage in Nordkorea weiterhin ist, daneben wirkt Kims Versprechen vom besseren Lebensstandard gerade zu grotesk,“ so Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

[zum Kommentar von Iris Volg ...]

Sie ist eines der bekanntesten Gesichter des gewaltfreien syrischen Widerstandes – und seit Dienstag, den 10. Dezember 2013, in allerhöchster Gefahr: Die Anwältin Rasan Seituneh wurde im Umland von Damaskus entführt, zusammen mit ihrem Mann Wael Hamada und den Aktivisten Nassim al-Hamadi und Samira al-Chalil.

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Hinter diesen erfreulichen Nachrichten verbirgt die Volksrepublik China (VRC) einen unerfreulichen Trick. Die gute Nachricht, die lang erwartete und dringend nötige Lockerung der Ein-Kind-Politik, ist im Hinblick auf reale Versprechungen für die Zukunft absolut glaubwürdig. Die angekündigte Abschaffung des menschenverachtenden Systems der Zwangsarbeitslager ist es nicht.

[zum Kommentar von Peter E. Müller ….]

Bundespräsident Joachim Gauck – der Bürgerrechtler aus der DDR und erste Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde – hat Leben und Werk von Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela gewürdigt.

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Der Stich des mutmaßlichen Täters, des Aserbaidschaners Ochran Seinalow, in das Herz des 25jährigen Russen Jegor Schtscherbakow in der Nacht auf den 11. Oktober in Moskau war für viele Russen, und nicht nur für Nationalisten und Rassisten, ein Stich in die russische Seele. Solche und ähnliche Fälle sorgen in Moskau in den letzten Jahren immer wieder für große Kundgebungen, Masseninhaftierungen von Migranten, Hetzkampagnen gegen Migranten, Gewalt und Aggression auf der Straße.

[zum Kommentar von Karl Hafen ...]

Nach dem Tod des venezolanischen Autokraten Hugo Chávez blickt die Welt gebannt nach Caracas. Nach der Verfassung muss innerhalb von 30 Tagen ein neuer Präsident gewählt werden. Für mehr als ein Jahrzehnt hat der nach langem Krebsleiden verstorbene Chávez mittels Korruption, Einschüchterung, Manipulation und brutaler Taktiken über das venezolanische Volk geherrscht. Sein Tod markiert das Ende seiner autokratischen Herrschaft, aber der Weg zur Demokratie Ist für das venezolanische Volk noch sehr unsicher.

[zum Kommentar von Martin Lessenthin ...]

Saadat Benanyarly, Präsidentin der IGFM-Sektion Aserbaidschan, und Bela Shikaryan, Präsidentin der IGFM-Sektion Armenien, äußern sich zum Fall des aserbaidschanischen Schriftstellers Akram Aylisli.

[zu den Kommentaren ...]

Die Hinter der Degradierung des berühmten aserbaidschanischen Dichters und Schriftstellers Akram Aylisli zur persona non grata erscheint ein verbittertes, zorniges Gesicht. Ein Gesicht, dessen Körper gebrandmarkt ist durch jahrzehntelange nie verheilte Wunden. Tief im Innern schwelender Hass gegen die Anderen, die ihnen ihr Land genommen haben, ihr Land, für das viel Blut vergossen wurde.

[zum Kommentar von Dr. Carmen Krusch-Grün ...]

Die Fundación para el Debido Proceso (FUNDEPRO), die sich mit der Betreuung von Opfern von Menschenrechtsverletzungen beschäftigt sowie durch Verteidigung, Dokumentation und Hilfe den politischen Gefangenen, Verfolgten und Exilierten in Venezuela beisteht, ist beunruhigt über die Wahl Venezuelas in den UN-Menschenrechtsrat.

[zum Kommentar von Jackeline Sandoval de Guevara ...]

Hilfe für den Notfall: Hilfsangebote und Notadressen
Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)
Scharia, das islamische Recht im Überblick
Die Opfer des Islamischen Staates (IS) brauchen Hilfe. So hilft die IGFM.
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China darf Flüchtlinge aus Nordkorea nicht abschieben