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Schülerpatenschaft für Mädchen in Nigeria

Schülerpatenschaft für Mädchen in Nigeria

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Schülerpatenschaftsprojekt. Es handelt sich hierbei um ein Projekt für nigerianische Mädchen aus armen Verhältnissen, die ohne unsere Unterstützung keine Chance auf eine angemessene Bildung haben.

Bitte spenden Sie, um allgmeine Schulbildung in Nigeria zu ermöglichen:
Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE04 5502 0500 0001 4036 01
BIC: BFSWDE33MNZ
Verwendungszweck: “Schule für Mädchen”

Zur Online Spende

Armut gepaart mit patriarchischen Traditionen führt dazu, dass in vielen Familien die Entscheidung getroffen wird, nur die Jungen die Schule besuchen zu lassen. Ohne außenstehende Hilfe bleiben Mädchen ungebildet und laufen Gefahr, Opfer aller Arten von Ausbeutung zu werden. Wenn die Mädchen den traditionellen Schutz der Familie verlassen haben, sind diejenigen, die nicht lesen und schreiben können, besonders gefährdet.

Wir, die IGFM, versuchen in Zusammenarbeit mit den „Somasker“-Patres, einer Gruppe katholischer Missionare in Südost-Nigeria, Mädchen den Schulbesuch zu ermöglichen.

Die Mädchen aus unserem Projekt stammen alle aus sehr armen Familien. In Nigeria ist das Tragen von Schuluniformen Pflicht – für viele Familien ein finanziell unüberbrückbares Hindernis. Es muss Schulgeld bezahlt werden, und sie benötigen altersgerechtes Lernmaterial. Oftmals reicht das Geld zuhause  nicht einmal für ein Frühstück aus, so kommen die Schülerinnen mit leerem Magen in die Schule. Im Rahmen unseres Projektes erhalten sie ein kleines Taschengeld, damit sie sich etwas zu essen kaufen können, das gibt ihnen aber auch Selbstwertgefühl und ist für ihre Selbstständigkeit wichtig.

Die Schule zu besuchen, ist für viele Kinder in Nigeria sehr schwer. Eine Großzahl dieser Kinder ist oftmals gezwungen, unter für Europäer unvorstellbaren Bedingungen zu lernen. Teilweise findet der Unterricht im Freien unter Bäumen statt, weil ein Schulgebäude fehlt, oder die Schulen verfügen nicht über ausreichende Schulbänke für alle und manche der Kinder müssen auf dem Boden sitzen, um am Unterricht teilnehmen zu können. In vielen der Schulen sind die hygienischen Bedingungen mangelhaft, weil weder Toiletten noch fließendes Wasser vorhanden sind.

“Klassenraum” in Nigeria. Ihre Spende kann hier helfen!

Das Recht auf Bildung

Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht und ist in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 und in einer großen Anzahl von weiteren Internationalen Menschenrechtsverträgen verankert. Die Wichtigkeit des Rechts auf Bildung hängt mit dessen zentraler Rolle zusammen, denn es ist für die Verwirklichung anderer Menschenrechte notwendig. Nur mit Bildung kann sich ein Mensch für seine eigenen Rechte und solidarisch für die Grundrechte anderer einsetzen. Die Verwirklichung des Rechts auf Bildung auf nationaler Ebene kann durch Schulpflicht erreicht werden, oder genauer gesagt durch kostenlosen obligatorischen Grundschulunterricht.

Projektort:

Nigeria ist mit über 170 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Die Bevölkerung setzt sich aus mehr als 250 ethnischen Gruppen zusammen von denen die Hausa, Yoruba und Igbo die größten Gruppierungen sind. Nigeria ist ein sehr armes Land mit einem Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt von $1.657 und steht in der Rangliste des Human Development Index auf Rang 153 von 187 Ländern.

Unser Projekt befindet sich in Enugu in Südost-Nigeria, der Hauptstadt des Bundesstaates Enugu. Es ist die Heimat der Igbo sprechenden Völker, bekannt für ihre Industrie, ihr Unternehmertum, ihren Einfallsreichtum und vor allem für ihre Gastfreundschaft. Die Igbos stehen schon seit langem unter westlichem Einfluss, was auch dazu führt, dass Englisch gesprochen wird. Landwirtschaft und Handel sind die wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes. Die Stadt Enugu wurde 1909 gegründet, als ein britischer Bergbauingenieur bei der Suche nach Silber auf große Kohlevorkommen in der Bergbrücke Udi stieß.

Die Perspektive:

Bei der Unterstützung des Schulbesuchs ist viel Geduld erforderlich. Indem das Projekt nigerianischen Kindern den Schulbesuch ermöglicht, wirkt es nachhaltig für eine verbesserte Lebenssituation im Land. Bildung ist der Grundstein für eine aufgeklärte Zivilgesellschaft, in der sich Frauen und Männer für ihre Bedürfnisse und die ihrer Mitmenschen einsetzen und sich gegen die Verletzung der Menschenrechte stark machen.

Förderfonds:

Die finanzielle Sicherung des Projektes soll ein Förderfonds garantieren. Zum Beispiel werden aus ihm dann Mittel geschöpft, wenn es einem Spender nicht mehr möglich sein sollte, sein Patenkind zu unterstützen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unser Schülerpatenschaftsprojekt durch eine Spende für den Förderfonds unterstützen. Jede Summe, ob groß oder klein, ist sehr hilfreich. Die Spenden dienen der grundsätzlichen Sicherung und Abwicklung des Projektes. Ihre Spende ist selbstverständlich steuerlich absetzbar.

Bildungs-Patenschaft:

Die Übernahme von direkten Patenschaften ist ab sofort möglich. 8 Euro monatlich sichern den Schulbesuch eines benachteiligten Mädchens.  Patenschaften können von einer Person, einer Familie, einer Schulklasse, einem Verein usw. übernommen werden. In der Förderung durch die Patenschaft sind neben dem Schulgeld auch die Kosten für Schuluniform sowie für Unterrichtsmaterial und Taschengeld erhalten. Die reguläre Dauer des Besuches der Grundschule ist für jedes Mädchen auf sechs Jahre angelegt. Danach ist eine Förderung des Besuches weiterführender Schulen beziehungsweise des Gymnasiums möglich. Die Übernahme der Patenschaft für ein Jahr ist mit keiner dauerhaften Verpflichtung für die folgenden Jahre verbunden. Jedoch ist eine langfristige Unterstützung sinnvoll.

Zusammenarbeit vor Ort:

Die IGFM arbeitet mit den Somasker-Patres, einer Gruppe katholischer Missionare in Südost-Nigeria, zusammen. Diese treffen als unsere Partner-Organisationen in Enugu die Entscheidung, welches Mädchen gefördert werden soll. Sie betreuen und begleiten das Schülerprojekt vor Ort. Die Paten erhalten Berichte über den schulischen Fortschritt und die Entwicklung der Mädchen. Die Berichte werden an die IGFM in Deutschland geschickt, von wo aus sie dann an die Paten weitergeleitet werden. Auf Wunsch erhalten die Paten einen persönlichen Brief ihres Patenkindes und ein Foto. Die Kinder können in Nigeria natürlich auch besucht werden. Wer sein Patenkind einladen will, sollte sich vorher von uns beraten lassen.
Wir werden Ihnen regelmäßig Rückmeldung über den aktuellen Stand des Projekts zukommen lassen.

Werden Sie Bildungs-Pate!

Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen oder in den Förderfonds spenden wollen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Jede kleinere und größere Spende zur Unterstützung des Projektes ist herzlich willkommen. Ihr Beitrag ist für die Mädchen eine Chance auf eine bessere Zukunft.