Rettungswagen für Flüchtlingslager im Nordirak

Die Johanniter spendeten, anlässlich der IGFM-Jahresversammlung, einen weiteren Rettungswagen.

Auch ein Rettungswagen kommt einmal in die Jahre und ist nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik. Zumindest was deutsche Standards betrifft. Deshalb haben die bergischen Johanniter für ihren Rettungswagen aus dem Jahr 2007 einen modernen Nachfolger angeschafft. Über den ausgemusterten Wagen darf sich nun die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e.V. (IGFM) freuen: Die Johanniter übergaben den Rettungswagen anlässlich der IGFM-Jahrestagung am 7. April 2018 in Bonn an die Menschenrechtsorganisation.

Katrin Bornmüller, stellvertretende Vorsitzende der deutschen Sektion der IGFM und Leiterin der IGFM-Arbeitsgruppe Wittlich, ist sehr dankbar für die Spende: „Der Rettungswagen wird ins Shingal-Gebirge im Norden des Irak gebracht und dort in Flüchtlingslagern eingesetzt. In diesen Lagern herrscht große Not. Der RTW schließt eine Lücke im bisher unversorgten Flüchtlingslager Khanke. Johanniter-Vorstandsmitglied Stefan Müller unterstützt die IGFM mit dieser Spende gerne: „Wir freuen uns, dass wir dazu beitragen können, dass die Menschen in diesen Flüchtlingslagern in medizinischen Notfällen nun ein wenig besser versorgt werden können.“

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit ihren mehr als 20.000 Beschäftigten, 36.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und rund 1,3 Millionen Fördermitgliedern eine der großen Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.
Mehr Informationen zu den Johannitern finden Sie unter: www.johanniter.de

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e.V.

Die IGFM ist eine Menschenrechtsorganisation, die 1972 in Frankfurt am Main gegründet wurde. Sie unterstützt Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen oder die verfolgt werden, weil sie ihre Rechte einfordern. Die IGFM ist weltweit durch 38 Sektionen und nationale Gruppen vertreten. Die deutsche Sektion der IGFM hat rund 3.000 Mitglieder. Sie hat Beobachterstatus beim Europarat der Organisation Afrikanischer Staaten (OAS), sowie ECOSOC-(Roster) Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen.
Mehr Informationen über die IGFM finden sie unter: https://www.igfm.de/ueber-uns/

 

So hilft die IGFM Flüchtlingen im Nordirak

[so hilft die IGFM Flüchtlingen im Nordirak …]

Hilfe für den Notfall: Hilfsangebote und Notadressen
Scharia, das islamische Recht im Überblick
Die Opfer des Islamischen Staates (IS) brauchen Hilfe. So hilft die IGFM.
Veranstaltungen
China darf Flüchtlinge aus Nordkorea nicht abschieben