Menschenrechtler & Menschenrechtsverteidiger

Menschenrechtler sind der Motor für positive Veränderungen in vielen Ländern. Sie brauchen Hilfe für ihre Arbeit – sie sollen sie bekommen!

Menschenrechte sind kein Selbstläufer. Wer glaubt, freiheitliche Gesellschaften und funktionierende Staaten würden sich von alleine entwickeln, der irrt gewaltig. Sie sind das Ergebnis langer und risikoreicher Arbeit von Männern und Frauen, die dafür zum Teil größte persönliche Opfer gebracht haben. Wer den Einsatz für Menschenrechte nicht so wichtig findet, sollte einfach mal einen Blick in Länder werfen, in denen Menschenrechtler heute noch darum ringen müssen, was uns schon selbstverständlich scheint: Freiheit.

[riskieren Sie einen Blick in die Islamische Republik Iran …]
[erfahren Sie mehr über (fehlende) Menschenrechte in Kuba …]
[lesen Sie über systematische Folter in der Volksrepublik China …]

Menschenrechtler werden nach dem englischen Begriff „Human Rights Defenders (HRD)“ im Deutschen zunehmend Menschenrechtsverteidiger (MRV) genannt. Gemeint ist dasselbe: Personen, die sich gewaltfrei für Menschenrechte einsetzen. Aber das ist nicht alles…

[Was sind eigentlich Menschenrechtsverteidiger? …]

Willkür, Gewalt, Vorurteile und Fanatismus gibt es im Überfluss. Damit Verbesserungen möglich sind, müssen Menschen den Mut haben, Missstände öffentlich zu machen, Unrecht anzuprangern und für Freiheit, Toleranz und Gleichberechtigung zu werben. Sie haben den Mut, das Risiko auf sich zu nehmen. Ohne sie geht es nicht.

[Darum ist es wichtig, gerade Menschenrechtler zu unterstützen …]

Wir fragen Menschenrechtler vor Ort, welche Hilfe sie sich von uns wünschen und was sie brauchen. Das tun wir bereits seit der Gründung der IGFM im Jahr 1972, denn die Hilfe für Menschenrechtler gehört zum Kern der IGFM. Bei uns engagieren sich neben Interessierten und Opfern von Menschenrechtsverletzungen auch Menschenrechtler, die die Arbeit für Menschenrechte – und die Risiken dieser Arbeit – aus eigener Erfahrung kennen.

[So hilft die IGFM Menschenrechtsverteidigern …]

Wie kann ich Menschenrechtlern helfen? Werden Sie selbst Menschenrechtler!

Kann man als Einzelner tatsächlich Menschenrechtlern helfen? Definitiv ja! Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die jedem offen stehen und die weniger aufwendig sind, als Sie vielleicht fürchten. Machen Sie mit!

[So können Sie selbst Menschenrechtlern helfen …]
[Mitglied werden …] [für Menschenrechtsarbeit spenden …]

Menschenrechtler im Iran

Der Islamischen Republik Iran sind Menschenrechtler ein Dorn im Auge. Sie fordern, dass die Regierung die eigenen Gesetze erfüllt und die internationalen Verträge einhält, die sie selbst unterzeichnet hat. Sie fordern Gleichberechtigung von Männern und Frauen, Muslimen und Nichtmuslimen. Und sie fordern Freiheit – Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Freiheit für Musiker, Filmemacher und Künstler. Freiheit von permanenter Bevormundung und Gängelung.

Die Islamische Republik lässt – gemessen an der Einwohnerzahl – mehr Menschen hinrichten als jedes andere Land der Erde. Die Gefängnisse sind chronisch überfüllt. Das Regime foltert systematisch. Trotzdem fordern iranische Menschenrechtler die Rechte aller Iraner ein, ertragen Einschüchterungen, Gefangenschaft und schlimmeres.

[Menschenrechtler im Iran …]
[mehr zur Menschenrechtslage im Iran …]

Menschenrechtler in Kuba

Kuba, ein Paradies? Für die meisten Kubaner eher nicht. Außer der  Regierungspartei sind alle Parteien verboten, ebenso alle einheimischen Tageszeitungen – mit Ausnahme der „Granma“, dem Parteiorgan der seit über 50 Jahren allein regierenden Kommunistischen Partei Kubas und ihrer Jugendzeitung. Zugang zum Internet? De facto für fast alle Kubaner unmöglich. Kubaner, die ihre Rechte fordern, oder Demokratie, werden von der Staatssicherheit bedroht, geschlagen und verhaftet. Das kubanische Einparteienregime hält Bürgerrechtler und Andersdenkende über Jahre ohne rechtsstaatliches Verfahren gefangen – oder ganz ohne Prozess. Doch einige Menschen lassen sich nicht mundtot machen.

[lesen Sie mehr über die Menschenrechtler in Kuba …]
[zu Menschenrechten auf Kuba …]

Menschenrechtler aus Nordkorea

Nordkorea ist die wahrscheinlich brutalste Diktatur der Gegenwart mit einem ausgedehnten Lagersystem, und kaum vorstellbaren Grausamkeiten. Jedem, der in der „Demokratischen Volksrepublik Korea“ die kommunistische „Partei der Arbeit Koreas“ oder den „Führer“ kritisiert, drohen sofortige Verhaftung, Folter und Hinrichtung. Aber es gibt tausende Nordkoreaner, denen die Flucht gelungen ist. Einige von ihnen haben sich die Menschenrechte in ihrer Heimat zur Lebensaufgabe gemacht.

[zu den Menschenrechtlern aus Nordkorea …]
[mehr zu (den fehlenden) Menschenrechten in Nordkorea …]

Wer sind die Frauen und Männer, die bereit sind, für die Freiheit aller ihre eigene Freiheit zu opfern? Die IGFM gibt ihnen ein Forum für die Presse und Politiker und Institutionen auf allen politischen Ebenen. Lesen Sie selbst, was Menschenrechtler zu sagen haben.

[zu Interviews und Statements von Menschenrechtlern …]

Erfolge für Menschenrechtler in Haft

Menschenrechtsarbeit braucht Ausdauer – manchmal viel Ausdauer. Vor allem dann, wenn Diktaturen sehen, dass Menschenrechtler erfolgreich arbeiten, gesellschaftlichen Einfluss gewinnen und dadurch die Willkür menschenfeindlicher Regime in Frage stellen. Es ist daher schon ein Erfolg, wenn Menschenrechtler in Gefangenschaft nicht (mehr) gefoltert werden, wenn sie Zugang zu Angehörigen bekommen und sich ihre Haftbedingungen verbessern. Manchmal aber, dauert der Einsatz wirklich lange – umso größer ist die Freude, wenn Menschenrechtler dann schließlich doch freigelassen werden.

[lesen Sie mehr über Freilassungen, über die wir uns besonders gefreut haben …]
[zu Fällen, die noch Hilfe brauchen …]

 

 

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