Zeitzeugengespräch: 100 Jahre Oktoberrevolution - 100 Jahre Kommunismus

Das Seminar fand unter der Leitung des IGFM-Vorsitzenden Edgar Lamm (ganz links) statt.

Die erste kommunistische Machtergreifung im Jahr 1917 in Russland markiert einen Wendepunkt der Menschheitsgeschichte. Millionen Menschen verloren seitdem durch kommunistische Gewaltherrschaft ihre Freiheit und ihr Leben. Viele Menschen wissen nur wenig oder fast gar nichts über diese Verbrechen und ihr Ausmaß – obwohl noch immer mehrere Länder von kommunistischen Einparteienregimen beherrscht werden. Die IGFM bot aus diesem Grund am 21. und 22. Oktober 2017 in ihrer Geschäftsstelle in Frankfurt am Main Vorträge und Gespräche mit Zeitzeugen an. Die Veranstaltung wurde von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

 

Referenten und Gesprächspartner waren:

Edgar Lamm, Vorsitzender der IGFM

Prof. Dr. Marat Zachidow, Vorsitzender der IGFM-Sektion Usbekistan, Generalsekretär der International Society for Human Rights, ehemaliger Abgeordneter

Mart-Olav Niklus (Estland), ehemaliger politischer Häftling in der damaligen Sowjetunion, 1992 – 1995 Abgeordneter des estnischen Parlaments

Dr. Carmen Krusch-Grün, Leiterin der Russland/GUS-Abteilung der IGFM, sie studierte noch zu Sowjetzeiten in Moskau

Siegmar Faust, Schriftsteller und ehemaliger politischer Häftling in der DDR

Prof. Dr. Huige Li, Zeitzeugenbericht China, Pharmakologe an der Universität Mainz

Fabian Schwarz, Universität Siegen,
Die Bekämpfung der IGFM durch die DDR Staatssicherheit

Alexander Bauersfeld, ehemaliger politischer Häftling in der DDR, Plakatausstellung der UOKG „Mauern – Gitter – Stacheldraht"

 

Impressionen aus dem Seminar

Die Veranstaltung wurde von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert. 

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