Bad Homburg: IGFM Mahnwache: „Menschenrechte in Nordkorea“

Helfen Sie mit, dass China Flüchtlinge aus Nordkorea in das demokratische Südkorea ausreisen lässt.

Um auf die dramatischen und menschenverachtenden Verbrechen in Nordkorea aufmerksam zu machen, und die Öffentlichkeit für die völkerrechtswidrige Abschiebepraxis Chinas zu sensibilisieren, protestierte die IGFM am 11. Mai in der Bad Homburger Innenstadt. Hierfür sammelten Ehrenamtliche Unterschriften, die in Kürze dem chinesischen Botschafter in Berlin übergeben werden sollen. Ein Aktivist ist sich sicher: „Die Mahnwache in Bad Homburg war ein voller Erfolg – es konnten sehr viele interessierte Menschen erreicht werden. So macht Menschenrechtsarbeit Spaß!“


In Nordkorea werden über 150.000 Menschen in Lagern willkürlich als Arbeitssklaven gefangen gehalten. Aber auch in Europa werden nordkoreanische Sklaven in Zwangsarbeit eingesetzt. Flüchtlinge berichten von Folter, Vergewaltigungen und öffentlichen Hinrichtungen. Die meisten der Gefangenen sterben bereits bevor sie das 50ste Lebensjahr erreicht haben an den Folgen von chronischem Hunger und Überarbeitung. Tausende Nordkoreaner wagen jedes Jahr die Flucht in das benachbarte China, um Hunger und Verfolgung zu entkommen. Doch die Volksrepublik liefert alle aufgegriffenen Flüchtlinge aus. In Nordkorea erwarten sie Folter und Tod.

Sechs Hauptlager, bis zu 250.000 Gefangene
In Nordkorea sind sechs außerordentlich große Hauptlager bekannt, daneben etwa 200 kleinere Nebenlager und andere Strafeinrichtungen. Die exakte Zahl der Häftlinge ist unbekannt, die Schätzungen der Vereinten Nationen und anderer Institutionen schwanken zwischen 154.000 und 250.000 Menschen, die aus nichtigen Gründen – oder völlig ohne Grund – ein Sklavendasein fristen. Manche sind in Haft, weil Vorfahren von ihnen aus Südkorea stammten, andere weil Familienangehörige nach China geflohen sind. 


China bricht Völkerrecht

Mit der Abschiebung nordkoreanischer Flüchtlinge in ihr Herkunftsland bricht China bindendes Völkervertragsrecht. China ratifizierte beide Abkommen der Genfer Flüchtlingskonvention aus den Jahren 1951 und 1967.

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