Eindrücke der Jahres- und Mitgliederversammlung 2018 der IGFM

Die 46. Jahres- und Mitgliederversammlung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fand am 6. – 7. April 2018 im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn statt. Die Tagung stand unter dem Motto „Situation der Menschenrechte in der islamischen Welt und die Folgen für Europa“. Teilnehmer aus über 20 Ländern informierten sich und diskutierten über aktuelle Fragen der Menschenrechtsarbeit.

 

Edgar Lamm, der Vorsitzende der IGFM, hieß alle Freunde und Mitglieder willkommen.

Im Mittelpunkt der IGFM-Jahresversammlung standen vor allem die humanitäre Situation im Nahen Osten und die Religionsfreiheit. Die IGFM arbeitet daran, Flüchtlingen in ihren Herkunftsregionen zu helfen und damit einen Beitrag zur Bekämpfung der Fluchtursachen zu leisten. Darüber berichteten Mitglieder der IGFM und Vertreter der Gesundheitsbehörden aus dem kurdischen Nordirak im Plenum und in Arbeitskreisen. Die IGFM hatte neben Fachleuten auch Augenzeugen aus der Region eingeladen.

 

V.l.n.r.: Joseph Kardinal Zen, emeritierter Bischof von Hongkong, Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

Der emeritierte Bischof von Hong-Kong, Kardinal Zen Ze-kiun, begeisterte die Zuhörer. Er schilderte im Plenum die Schwierigkeiten, denen sich aktuell Christen in der Volksrepublik China gegenüber sehen. In einem Arbeitskreis zur Religionsfreiheit berichteten weitere Zeugen über die zunehmende Verfolgung religiöser Minderheiten in verschiedenen Staaten wie Pakistan und Ägypten. Selbst in Deutschland finden Übergriffe aus religiösem Fanatismus statt. Opfer sind insbesondere Konvertiten: Ehemalige Muslime, die Christen geworden sind.

 

Der aktuelle Vorstand der IGFM: v.l.n.r.: Peter Schmitt, Martin Lessenthin (Vorstandssprecher), Carmen Jondral Schuler, Edgar Lamm (Vorsitzender), Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher (Präsident des Internationalen Rates), Katrin Bornmüller (Ehrenvorsitzende), Heinz Josef Ernst (Schatzmeister), Man-Yan Ng, Hubert Körper. Auf dem Bild fehlt: Gunter Goebel.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Seit ihrer Gründung am 8. August 1972 ist ihr oberstes Organ daher die Mitgliederversammlung, die den Vorstand wählt. 

 

Gäste aus über 20 Ländern nahmen teil: Hier im Bild v.l.n.r.: Rexhep Abazi, Vladimir Nowitski (Russland), Aneeqa Anthony (Pakistan), Halit Gashi (Kosovo), Edgar Lamm, Prof. Dr. Margarita Kola und Adonia Stamo (Albanien), Carmen Jondral Schuler.

Die Jahresversammlung bot auch Raum, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sektionen der IGFM zu vertiefen. Die Teilnehmer des Internationalen Rates der IGFM arbeiteten noch einen weiteren Tag an der zukünftigen Zusammenarbeit innerhalb der IGFM.

 

Die Internationale Gesellschaft für Menschenreche (IGFM) dankt herzlich allen Freunden und Mitgliedern, die zur 46. Jahreshauptversammlung in Bonn kommen konnten, sowie allen Rednern, Zeugen und Referenten, die mit ihren Beiträgen diese Veranstaltung erst möglich machten!

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