Hamburg: IGFM-Lichterkette gegen Christenverfolgung am 26. November 2016

Am Samstag, 26. November 2016, veranstaltete die IGFM eine Lichterkette in Hamburg und sammelte Unterschriften gegen Christenverfolgung und für Religionsfreiheit.

Die Hamburger Arbeitsgruppe der Internationale Gesellschaft für Menschenrechte hat am 26. November 2016 in Hamburg eine Lichterkette zum Mitmachen veranstaltet. Die Engagierten setzten sich dabei für die Freiheit von Asia Bibi - die wegen ihres Glaubens in Pakistan zum Tode verurteilt wurde - und Jamaa Ait Bakrim - der in Marokkko eine 15jährige Haftstrafe ableisten muss - , sowie gegen weltweite Christenfeindlichkeit und gegen die Bestrafung des christlichen Glaubens ein. Mit Kerzen und Plakaten verliehen die Aktivisten ihren Forderungen mehr Gewicht, sammelten Unterschriften und verteilten Flyer. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Hamburg und Gemeinsam für Hamburg, einer Aktion der Evangelischen Allianz Hamburg, sowie dem Hamburger Bundestagsabgeordneten Jürgen Klimke, CDU. 
Zahlreiche Unterstützer folgten dem Aufruf trotz winterlicher Kälte und kamen in die Mönckebergstraße – denn nur gemeinsam kann das Ziel erreicht werden: Religionsfreiheit weltweit.

[mehr zu Menschenrechten in Pakistan …]
[mehr zu Religionsfreiheit …]

Die IGFM-Aktivisten forderten von Pakistan die Rücknahme des Todesurteils gegen Asia Bibi, da die Verteidigung des christlichen Glaubens nicht als Gotteslästerung angesehen werden dürfe. Des Weiteren forderten sie die marokkanische Regierung auf, den wegen seines Glaubens inhaftierten Christen Jamaa Ait Bakrim sofort und bedingungslos aus dem Gefängnis zu entlassen.  Die IGFM beruft sich dabei auf die rechtliche Gleichstellung aller Menschen nach der UNO-Menschenrechtserklärung und dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte.

Der Bundestagsabgeordnete Jürgen Klimke, CDU, und langjähriger Freund und Unterstützer der Hamburger IGFM bei seinem Appell für Menschenrechte und Religionsfreiheit.

 

Darüber hinaus veranstalten die Mitglieder der AG Hamburg monatliche Mahnwachen in der Mönckebergstraßen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich bei diesen Mahnwachen über die Arbeit der IGFM zu informieren und für die Freilassung der unschuldig Gefangenen zu engagieren. Die Mahnwachen für Asia Bibi und Jamaa Ait Bakrim finden jeden ersten Samstag im Monat von 15 bis 16:45 Uhr am Mönckebergbrunnen statt.

Hilfe für den Notfall: Hilfsangebote und Notadressen
Scharia, das islamische Recht im Überblick
Die Opfer des Islamischen Staates (IS) brauchen Hilfe. So hilft die IGFM.
Veranstaltungen
China darf Flüchtlinge aus Nordkorea nicht abschieben