IGFM gratuliert der Hohen Vertreterin der EU für Außenpolitik zum Internationalen Demokratiepreis

Preisträgerin Federica Mogherini (mit Blumenstrauß), links daneben Martin Schulz (EU-Parlamentspräsident) Foto: Holger Arndt

Der Präsident des Internationalen Rates der IGFM, Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, hat der Hohen Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, zur Verleihung des Internationalen Demokratiepreises Bonn im Alten Rathaus der Stadt Bonn gratuliert. Er würdigte dabei insbesondere, dass Mogherini als Moderatorin in der Runde der 28 Außenminister der EU immer wieder betone, dass die EU am Ende nach innen und außen zuallererst am Stand der Menschenrechte gemessen werde. Zudem sei Mogherini dafür verantwortlich, dass in den Vermittlungen der EU in Kolumbien, Zypern, Ukraine oder Iran wieder deutlicher wahrgenommen werde, dass das Friedenstiften in multilateralen Verhandlungen ein Markenkern der Union sei.

Schirrmacher dankte auch dem Laudator Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlamentes, für seine klaren Worte, dass Demokratie ohne Menschenrechte undenkbar und wertlos sei und sich die europäischen Demokratien daran beweisen müssen, dass sie die Bewahrung der Menschenrechte im Alltag immer wieder neu vorne an stellen und dies auch offensiv weltweit einfordern und fördern.
Der Internationale Demokratiepreis wurde zum fünften Mal verliehen. Zuletzt wurde 2014 „Reporters sans frontières/Reporter ohne Grenzen“ ausgezeichnet. Die zweite Preisträgerin aus dem Jahr 2010, die iranische Anwältin, Menschenrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Dr. Shirin Ebadi, ist der IGFM eng verbunden.


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