
Things Chamenei Never. Foto: Facebook
Things Chamenei Never Tells: Der Blog für Meinungsfreiheit im Iran
Im Iran gibt es keine Presse- und Meinungsfreiheit! Journalisten und Blogger, die sich dort trauen offen zu schreiben und ihre Meinung zu sagen, begeben sich in Lebensgefahr. Der oberste „Führer“ Ali Chamenei hat dort eines der größten Gefängnisse für Journalisten und Blogger weltweit.
Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2013 hat die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Journalisten und Blogger ermutigt, sich nicht den Mund verbieten zu lassen. Ali Chamenei ist der oberste Führer Irans und der Puppenspieler der Nation, der alle Fäden in der Hand hat. Auf Things Chamenei Never Tells wird der Spieß umgedreht.
Things Chamenei Never Tells ist Irans erster unabhängiger Blog, ein anonymes Facebook Profil, ein Sprachrohr für Meinungs- und Pressefreiheit, die für uns in Deutschland ganz normal ist. Dort ist Ali Chamenei die Puppe und die Journalisten und Blogger werden zum Puppenspieler. Sie können der Politik von Ali Chamenei dort nicht nur widersprechen, sondern ihm sogar die eigenen Worte in den Mund legen. So wird Journalisten und Bloggern ein Medium zum Publizieren gegeben, auf dem sie öffentlich und unzensiert Kritik äußern und Geschichten verbreiten können, die Ali Chamenei nie erzählen würde.
Die Zugangsdaten werden von Autor zu Autor weiter gegeben. Man weiß also nie, wer gerade dort bloggt. Der aus dem Iran stammende Blogger Amir Rashidi wird bei dem Projekt den Startschuss geben. Er musste aus politischen Gründen 2009 den Iran verlassen, hat aber weiterhin beste Verbindungen in seine Heimat und steht auch mit weiteren einflussreichen Exil-Iranern in Kontakt. So wird nicht nur die Qualität der Artikel gesichert, sondern auch die Sicherheit der Autoren.