Für die Menschenrechte

Die monatlich erscheinende Zeitung „Für die Menschenrechte“ erreicht alle Interessenten per Post. Darin finden sich Berichte zur aktuellen Arbeit, aktuellen Projekten und Anregungen, wie Sie sich in diese einbringen können. Wir sind aktiv und mit Ihrer Hilfe bleiben wir es. Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe.

  • Zeitschrift: Für die Menschenrechte10 - 2026

    Nach dem Sturz des Assad-Regimes 2024 wurden die grausamen Zustände syrischer Gefängnisse, insbesondere in Saidnaya, sichtbar. Dieter Dombrowski setzt sich für die Aufarbeitung der Verbrechen und die Errichtung eines Erinnerungs- und Wiedergutmachungszentrums ein. Gleichzeitig hilft er schwer kranken Kindern wie dem 16-jährigen Ahmad Al-Dabool, der dringend eine Nierentransplantation benötigt. Die Operation in Deutschland soll ihm ermöglichen, ein weitgehend normales Leben zurückzugewinnen.

    Published On: Sonntag, November 1, 2026
  • Zeitschrift: Für die Menschenrechte10 - 2026

    Der Jugendliche Arsenij Turbin wurde wegen des Verteilens Putin-kritischer Flugblätter zu fünf Jahren Haft verurteilt. Die Haft hat ihn körperlich und psychisch stark belastet, doch Briefe von Unterstützern geben ihm Kraft. Der russische Bürgerrechtler Alexander Skobow erhielt wegen seiner Kritik am Ukrainekrieg 16 Jahre Haft. Trotz gesundheitlicher Probleme und weiterer Strafverfahren bleibt der 69-Jährige seiner Überzeugung treu und weigert sich, seine regimekritische Haltung aufzugeben.

    Published On: Sonntag, November 1, 2026
  • Zeitschrift: Für die Menschenrechte10 - 2026

    Der 20-jährige Parsa Najafi wurde am 6. Juni 2026 in Isfahan von iranischen Sicherheitskräften festgenommen. Ihm wird Spionage für Israel vorgeworfen, obwohl belastbare Beweise fehlen. Im Gefängnis steht er unter erheblichem psychischem Druck, ein falsches Geständnis abzulegen. Sein Anwalt erhält weder Zugang zu ihm noch Einsicht in die Akten. Parsa ist einer von vielen jungen Bahá’í, die im Iran wegen ihres Glaubens systematisch verfolgt und ihrer Freiheit beraubt werden.

    Published On: Sonntag, November 1, 2026
  • Zeitschrift: Für die Menschenrechte10 - 2026

    Im Kairoer Viertel Moytamadeia leben rund 20.000 christliche Müllsammler, die unter schwierigen und gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten. Besonders Frauen und Mädchen leiden unter mangelnder Bildung und fehlenden Zukunftsperspektiven. Eine lokale christliche Initiative bietet Gesundheits- und Weiterbildungskurse an, die Frauen stärken und ihnen neue Möglichkeiten eröffnen. Aufgrund der großen Nachfrage unterstützt die IGFM die Fortsetzung der Kurse, um den Kreislauf aus Armut und fehlender Bildung zu durchbrechen.

    Published On: Sonntag, November 1, 2026
  • Zeitschrift: Für die Menschenrechte9 - 2026

    In kaum einem Land war Desinformation so verbreitet wie in Armenien vor den Parlamentswahlen am 7. Juni 2026. Russland versuchte die Wahl durch gezielte Desinformationskampagnen zu verhindern. Unter dem Titel „Überwachung von Desinformationsströmen“ unterstützt der IGFM in diesem Jahr ein Medienprojekt ihrer Sektion in Armenien, das moderne Informationsumfeld und internationale Methoden des Faktenchecks behandeln soll.

    Published On: Donnerstag, Oktober 1, 2026
  • Zeitschrift: Für die Menschenrechte9 - 2026

    Um sich medizinisch versorgen zu lassen, musste Akram Masihs sich von dem Besitzer einer Ziegelei Geld leihen, was ihn noch tiefer in die Verschuldung trieb. Seine Frau und seine kleinen Kinder müssen mithelfen, um auf die erforderliche Menge an Ziegelsteinen zu kommen, die ihnen das Überleben sichert. Die Kinder können nicht in die Schule gehen: Ohne Lesen, Schreiben und Rechnen zu können, ist es aber fast unmöglich, diese Abhängigkeit hinter sich zu lassen.

    Published On: Donnerstag, Oktober 1, 2026
  • Zeitschrift: Für die Menschenrechte9 - 2026

    Nadeschda Rossinskaja, Fotografin und Fotomodell in Russland, unterstützte nach Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine mit der von ihr gegründeten „Armee der Schönheiten“ – eine Bewegung gleichgesinnter Frauen – Flüchtlinge aus den vom russischen Militär besetzten Gebieten der Ukraine. Wegen ihres Einsatzes für die Menschenrechte Sie wurde am 20. Juni 2025 zu 22 Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt.

    Published On: Donnerstag, Oktober 1, 2026
  • Zeitschrift: Für die Menschenrechte9 - 2026

    Allein für die bloße Teilnahme an friedlichen Demonstrationen wurde Maksim zu fünf Jahren Haft verurteilt. Dezember 2025 wurde Maksim im Zuge internationaler Bemühungen aus einer belarusischen Strafkolonie entlassen und nach Litauen gebracht. Dort wollte er sich ein Leben aufbauen, doch er wurde betrogen und bestohlen und landete wieder auf der Straße. Er ist traumatisiert und braucht Hilfe, die er bei der Organisation "unser Haus" gefunden hat.

    Published On: Donnerstag, Oktober 1, 2026
  • Zeitschrift: Für die Menschenrechte8 - 2026

    Am 26. Juli 2026 überfiel eine radikalisierte Bande von Hirtennomaden der mehrheitlich muslimischen Bevölkerungsgruppe der Fulani das Dorf Naridon (Bezirk Kauru) im Bundesstaat Kaduna. „Es gibt momentan so viele Morde in Nigeria. Das war Pfarrer Samuel Oyetoro aus der katholischen Diözese Lokoja im benachbarten Bundesstaat Kogi“, schreibt die Ordensfrau Dr. Mary Rose-Claret Ogbuehi. „Er wurde am 29. Juli ermordet."

    Published On: Dienstag, September 1, 2026
  • Zeitschrift: Für die Menschenrechte8 - 2026

    In Syrien nimmt der islamistische Einfluss zu, während die wirtschaftliche und politische Lage sehr schwierig bleibt. Das neue Parlament wird stark von Islamisten dominiert, Christen sind nur schwach vertreten und viele denken über Auswanderung nach. Gleichzeitig kehren einige Christen zurück. Hilfsorganisationen wie die „Blauen Maristen“ unterstützen weiterhin Kinder, Senioren und arme Familien.

    Published On: Dienstag, September 1, 2026