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Pakistan2026-03-20T23:22:25+01:00

Die Islamische Republik Pakistan– oft auch einfach Pakistan genannt – ist eine parlamentarische Demokratie mit Zweikammersystem. Es leben ca. 254,840 Millionen Menschen in der Republik, die in Südasien gelegen ist und an Iran, Afghanistan, China und Indien grenzt. Der Staat ist im Jahre 1947 aus den mehrheitlichen muslimischen Regionen des damaligen Britisch-Indiens entstanden und rief sich 1956 zu der ersten Islamischen Republik der Welt aus. Heutzutage ist das Land weiterhin von Instabilität geprägt und die Menschenrechtslage ist erschütternd. Vor allem die Rechte auf freie Meinungsäußerung und Religionsfreiheit sind in der Ausübung stark eingeschränkt. Die Blasphemiegesetze sind vage ausgelegt, sodass auch friedliche Meinungsäußerungen strafbar gemacht werden können. Menschenrechtsverteidiger, Journalisten und Anwälte werden versucht durch konstante Drohungen einzuschüchtern. Sowohl Minderheitengruppen wie die Ahmadiyya-Muslime als auch Frauen leiden unter systematischen Benachteiligungen, die umgehende Reformen erfordern.

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Pakistan: Benachteiligten Kindern Schulabschluss ermöglichen

Der achtjährige Rishi aus Pakistan träumt von einer besseren Zukunft, doch seiner Familie fehlt das Geld für den Schulbesuch. Die von Sajid Christopher gegründete Schule in Lahore ermöglicht benachteiligten christlichen Kindern eine kostenlose Ausbildung und eröffnet ihnen neue Perspektiven. Mit vergleichsweise geringen Mitteln können Bildungs- und Zukunftschancen für viele Kinder gesichert werden.

Menschenrechte in Pakistan

207, 2025

Pakistan: Freilassung eines Christen nach Blasphemie-Vorwürfen

Nach über zwei Jahrzehnten Haft hat der Oberste Gerichtshof Pakistans die Freilassung des katholischen Christen Anwar Kenneth angeordnet. Der 72-Jährige war wegen Blasphemie zum Tode verurteilt worden. Ein medizinisches Gutachten bescheinigte ihm jedoch eine psychische Beeinträchtigung. Die IGFM begrüßt das gerechte Urteil und fordert Schutz und Entschädigung für Kenneth und seine Familie.

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