Menschenrechte in Pakistan

Gefangener des Monats April 2018 – Pakistan

Zum „Gefangenen des Monats April“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den pakistanischen Christen Patras Masih benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den 21-Jährigen einzusetzen und für ihn zu beten. Die Fanatiker werfen Patras vor, am 16. Januar in einer Facebook-Messenger-Gruppe ein gotteslästerliches Bild gesendet zu haben: Dies zeige einen Mann, wie er auf der Kuppel einer besonders ehrwürdigen Moschee steht. Sie sehen darin den Tatbestand der Beleidigung des Propheten Mohammed erfüllt, der in Pakistan die Todesstrafe zur Folge hat.

Die pakistanische Anwältin Aneeqa Maria Anthony setzt sich seit Jahren für die Opfer extremistischer Muslime ein – vor allem für verkaufte, entführte und zwangsverheiratete Mädchen. Sie verteidigt aber auch Menschen, denen Islamisten angebliche „Beleidigung des Islam“ vorwerfen. Diese Arbeit hat sie selbst in unmittelbare Lebensgefahr gebracht. 

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Tarfas Odyssee hat ein glückliches Ende gefunden. Sie wurde von ihren Brüdern verkauft und konnte fliehen. Durch die finanzielle Unterstützung der IGFM und die Arbeit ihres Partners „Voice“ hat Tarfa ein neues Heim und ihre Peiniger stehen vor Gericht. 

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Christliche Mädchen und Frauen werden in der Islamischen Republik Pakistan immer wieder Opfer von Vergewaltigungen und erzwungenen "Ehen". Das islamische Zeugenrecht, nachdem ein Vergewaltiger nur durch vier männliche, muslimische Zeugen überführt werden kann, schließt eine Verurteilung der Täter in der Praxis aus. Die IGFM unterstützt lokale Initiativen, die den Mädchen und Frauen zu ihrem Recht und zu einem Leben in Würde verhelfen.

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Diskriminierung statt Rechtsstaat und Gleichberechtigung

Trauriger Jahrestag: Vor siebzig Jahren entstand der Staat Pakistan - IGFM: Politische Gefangene freilassen[mehr]

[11.08.2017]

Muslimische Geistliche rechtfertigen Lynchmord an pakistanischem Studenten

IGFM: Blasphemie-Gesetz zur Rechtfertigung von Verbrechen missbraucht[mehr]

[21.04.2017]

Verurteilungen für Lynchmord nach Blasphemievorwürfen

Frankfurt 25. November 2016  -  Fünf Mittäter des Lynchmordes an einem christlichen Ehepaar in Pakistan sind am Mittwoch zum Tode verurteilt worden, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)....[mehr]

[25.11.2016]

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Aktuelle Appelle

Blasphemie-Gesetze abschaffen

Bei abwertenden Äußerungen über den Islam oder den Propheten Mohammed droht das pakistanische Strafrecht mit lebenslanger Haft oder der Todesstrafe. Der Vorwurf der Blasphemie dient vor allem in privaten Konflikten als Waffe und wird von Islamisten genutzt, um Andersdenkende und Minderheiten einzuschüchtern und zu tyrannisieren. Lesen Sie mehr …

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Pakistan: Christliches Ehepaar wegen Blasphemie verurteilt

Das christliche Ehepaar Shagufta Kasuar und Shafaqat Emmanuel wurde im April 2014 wegen angeblicher Blasphemie zum Tode durch den Strang verurteilt. Der des Schreibens kaum mächtige Ehemann soll mehrere blasphemische Textnachrichten per Handy an den Imam Mohammed Hussain verschickt haben.

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Asia Noreen - auch bekannt als Asia Bibi - ist die erste Frau, die in Pakistan wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilt wurde. Die Tagelöhnerin und Mutter von fünf Töchtern aus Itanwali nahe Lahore war von muslimischen Arbeitskolleginnen der Beleidigung des Propheten Mohammed beschuldigt worden. Bibi wurde am 8. November 2010 zum Tode verurteilt.

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[zur Pressemitteilung des politischen Paten Dr. Bernd Fabritius ...]

Hilfe für den Notfall: Hilfsangebote und Notadressen
Scharia, das islamische Recht im Überblick
Die Opfer des Islamischen Staates (IS) brauchen Hilfe. So hilft die IGFM.
Veranstaltungen
China darf Flüchtlinge aus Nordkorea nicht abschieben