Flüchtlingen heimatnah helfen!

Hunderttausende Menschen sind vor dem Krieg in Syrien und dem „Islamischen Staat“ auch im eigenen Land auf der Flucht. Tausende von ihnen sind nach wie vor gezwungen, in „wilden“ Lagern unter entwürdigenden Bedingungen zu leben. Ohne Hilfe wird ihre verzweifelte Lage mit Blick auf den bevorstehenden Winter täglich härter. Die IGFM hilft Flüchtlingen heimatnah, um die größte Not zu lindern und es den Menschen zu ermöglichen, in ihrer Heimat bleiben zu können. Die Opfer des „Islamischen Staates“ brauchen Hilfe – jetzt! Helfen Sie mit!

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Menschenrechte im Iran

Foto: Ehsan Iran, CC BY-SA 2.0

In dem Interview spricht Arash Rahbary, Mitglied der iranischen Heavy Metal Band "TarantisT" über die Verfolgung und Unterdrückung von Musiker, den IGFM-Fall "Confess" sowie über seine Kampagne "Music Is Not A Crime". Arash Rahbary und seine Bandkollegen leben aus Angst vor der iranischen Regierung im Exil in Los Angeles und kämpfen von dort aus für Künstler, die aufgrund ihrer Musik verfolgt und unterdrückt werden.

[zum Interview mit Arash Rahbary ...]

Als Hassan Ruhani 2013 das Amt des iranischen Präsidenten übernahm, gab es Anzeichen für Hoffnung. Er versprach Freiheiten, Grundrechte und echte Bürgerbeteiligung. Doch davon ist bisher fast nichts zu spüren. Menschenrechtsverteidiger werden verfolgt, für viele Jahre inhaftiert und manche willkürlich zum Tode verurteilt. Doch wer sind diese Menschenrechtsverteidiger, die sich für die Allgemeinheit aufopfern?


[mehr zu Menschenrechtsverteidigern im Iran …]


In dem Interview bezieht der preisgekrönte iranische Autor Houshang Asadi Stellung zu den dramatischen Menschenrechtsverletzungen in seinem Heimatland. Aufgrund seiner politischen Haltung wurde der Menschenrechtler vormals zum Tode verurteilt, gefoltert, und schlussendlich begnadigt. Asadi lebt im Pariser Exil und betreut wichtige Webforen für iranische Oppositionelle. Sein Buch „Letters to my torturer“ wurde mit dem 2011 Human Rights Book Award ausgezeichnet.

[zum Interview mit Houshang Asadi ….]

Der am 22. September 2010 wegen Apostasie ("Abfall vom Islam") zum Tode durch den Strang verurteilte iranische Konvertitenpastor Youcef Nadarkhani wurde am 8. September 2012 nach heftigen internationalen Protesten im Rahmen eines erneuten Gerichtsverfahrens vom Vorwurf der Apostasie freigesprochen und aus der Haft entlassen. Am 24. Juli 2016 wurde er erneut vor ein Teheraner Revolutionsgericht geladen und dort unter Anklage gestellt. Ihm wird u. a. vorgeworfen, die „nationale Sicherheit“ zu gefährden und ein „Zionist“ zu sein.

 [Mehr Infos zur Situation von Pastor Nadarkhani ...]

Narges Mohammadi ist eine der bedeutendsten Menschenrechtsverteidigerinnen des Iran. Für ihren Einsatz für Frauenrechte ist sie zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Behörden der Islamischen Republik verweigern ihr die dringend notwendige medizinische Hilfe, ebenso den Kontakt zu ihren Kindern.


[mehr Infos zu Narges Mohammadi ...]
[zur Unterschriftenliste ...]
[zum Appellvorschlag ...]

Den Musikern der iranischen Heavy Metal Band „Confess“ droht ein Prozess unter anderem wegen „Blasphemie“. Sollten sie verurteilt werden, erwartet sie im schlimmsten Fall die Todesstrafe, in jedem Fall jedoch eine langjährige Gefängnisstrafe. Hintergrund ist die Veröffentlichung des Albums Pursuit of Dreams, mit Lieder wie z.B. „Teh-Hell-Ran“ oder auch „I’m your god“ – was konservative Geistliche als Gotteslästerung ansehen. 

Die iranische Sacharowpreisträgerin Nasrin Sotoudeh, selbst ehemalige politische Gefangene, hebt den Mut und die Einsatzbereitschaft des inhaftierten Rechtsanwalts Abdolfattah Soltani für die Menschenrechte und auch für Religionsfreiheit im Iran hervor. Die von ihm übernommene Verteidigung des informellen Führungsgremiums der Bahá'í trug maßgeblich zu seiner langjährigen Inhaftierung bei.

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Das islamische Rechtssystem, die Scharia, verweigert Frauen eine rechtliche Gleichstellung mit Männern. Selbstständige, eigenverantwortliche Frauen sind im klassischen islamischen Recht nicht vorgesehen. Im Gegenteil: Theoretisch soll eine Frau ihr gesamtes Leben lang einen Vormund haben, einen sogenannten „Wali“. Mit der Heirat wird nach dieser Rechtsauffassung der Ehemann zum Vormund seiner Frau. Mit der Onlinekampagne #itsmensturn geben einzelne iranische Männer ihren Frauen nun diese Rechte zurück.

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Beim Nuklearpoker mit dem Iran sitzt Deutschland mit am Verhandlungstisch. Viel steht dabei auf dem Spiel – auch vieles, über das bisher kaum gesprochen wurde: Die Bürger des Iran zum Beispiel, die von ihrer Regierung in ein Scharia-Korsett gezwängt werden, dass ihre Freiheit stranguliert. Einer von ihnen ist Pastor Saeed Abedini.

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Iranische Dissidenten und ehemalige politische Gefangene, wie die prominente Rechtsanwältin Nasrin Sotoudeh, dürfen oftmals trotz Haftentlassung nicht beruflich tätig sein. Um dies zu ändern unterstützt die IGFM die internationale Kampagne: "Das Recht auf Arbeit".

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Seit 1985 verabschiedet die Generalversammlung der Vereinten Nationen nahezu jährlich eine Resolution zur "Situation der Menschenrechte in der Islamischen Republik Iran". Eine Verbesserung der Menschenrechtslage ist allerdings praktisch nicht feststellbar. Auch Sonderberichterstatter der UN, allen voran der Sonderberichterstatter zur Menschenrechtlage im Iran, weisen regelmäßig auf Menschenrechtsverletzungen im Iran hin.

[Übersicht UN-Berichte zur Menschenrechtslage im Iran...]

Im April 2011 startete die IGFM ihr politisches Patenschaftsprogramm für inhaftierte Bürgerrechtler im Iran. Prominente Politikerinnen und Politiker engagieren sich durch die Übernahme solcher „politischen Patenschaften“  für Menschenrechte. Dieses politische Engagement ermöglicht es, die Öffentlichkeit auf das Schicksal der willkürlich Gefangenen aufmerksam zu machen. Somit leisten die Patenschaften einen wichtigen Beitrag für die Freiheit des iranischen Volkes. Zahlreiche Erfolge bezeugen dies.

[zu den Patenschaften ...]

Die iranische Anwältin Nasrin Sotoudeh gilt als eine der bedeutendsten Menschenrechtsverteidigerinnen der Gegenwart. Für ihre Arbeit war sie mehrfach im Gefängnis. Doch sie und ihre Mitstreiter haben trotz aller Repressalien den Mut nicht verloren. Lesen Sie mehr …

[zum Beitrag von Nasrin Sotoudeh ...]

Westphely wird Patin von inhaftierter iranischer Menschenrechtlerin

Grünen-Landtagsabgeordnete: „Solidarität und Freiheit für die Menschenrechtsaktivistin Iraee - ihr mutiger Kampf für Meinungsfreiheit im Iran hat allergrößten Respekt verdient!“ - IGFM beklagt „alltägliche...[mehr]

[08.12.2016]

Schneider wird Pate von inhaftierter iranischer Preisträgerin der Stadt Weimar

SPD-Bundestagsabgeordneter: „Nicht die Augen verschließen“ - IGFM beklagt „alltägliche Menschenrechtsverletzungen im Iran“[mehr]

[08.12.2016]

Null Toleranz für islamistische Ideologien

Appell an Muslime, sich freiheitsfeindlichem Gedankengut aktiv entgegenzustellen – Nicht religiöse Überzeugungen, sondern Menschenrechte sind Maßstab [mehr]

[15.11.2016]

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Mann mit Regenbogenflagge

Die Islamische Republik dringt mit schwersten Sanktionen bis in die intimsten Bereiche des Privatlebens ein. Frauen wie Männer werden unter Berufung auf das islamische Recht gegängelt, bedroht, gedemütigt, misshandelt oder sogar hingerichtet. 

 

 

[mehr Infos zu Homosexualität im Iran und was Sie selbst tun können ...]

Weitere Infos

Die Regierung der Islamischen Republik Iran missachtet und verletzt die Menschenrechte ihrer Bürger seit Jahren – schwerwiegend und systematisch.Der Iran beschneidet die Meinungs- und Pressefreiheit, das Versammlungsrecht, verletzt die persönlichen Freiheitsrechte und verhindert die freie Ausübung der Religion. Hintergrundinformationen zur Menschenrechtslage im Iran finden Sie hier.

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Das iranische Regime bestreitet von jeher, Oppositionelle zu inhaftieren. Einzig unter Präsident Khatami, 2004, wurde bestätigt, dass es politische Gefangene gab. Heute sind jedoch genaue Zahlen unbekannt. Oppositionsgruppen sprechen von mehreren hundert Gefangenen, die wegen ihrer Meinungsäußerung und Kritik am Regime inhaftiert sind. Berichte über und von politischen Gefangenen finden Sie hier.

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Menschenrechtsarbeit zum Iran

Sie können Farsi und Deutsch sprechen und schreiben, Sie interessieren sich für Menschenrechte im Iran, Sie lehnen Gewalt und jede Form von Extremismus ab. Wir freuen uns, über Ihre ehrenamtliche Mitarbeit! Wir setzen uns für die Verwirklichung von Freiheitsrechten und für Gleichberechtigung ein. Wir arbeiten gegen Folter, willkürliche Verhaftungen, barbarische Strafen, Diskriminierung und die Verfolgung Andersdenkender. Sie haben Interesse, diese Arbeit durch Übersetzungen und Recherchen zu unterstützen? Wir freuen uns über Ihre Mail an info(at)igfm(dot)de!

[Farsi-sprechende Ehrenamtliche gesucht ...]
[Farsi-speaking volunteers needed ...]

Im Iran gibt es keine Presse- und Meinungsfreiheit! Journalisten und Blogger, die sich dort trauen offen zu schreiben und ihre Meinung zu sagen, begeben sich in Lebensgefahr. Der oberste „Führer“ Ali Chamenei ist der Puppenspieler der Nation, der alle Fäden in der Hand hat. Auf Things Chamenei Never Tells wird der Spieß umgedreht.


[Mehr zu „Things Chamenei never tells ...]

Die Bahai zählen zu den am stärksten verfolgten Minderheiten im Iran. Sie werden im öffentlichen Leben diskriminiert und werden an der freien Studienwahl gehindert. Die Kampagne #Education is Not a Crime fordert nun die Gleichberechtigung der Bahai im Iran.

[erfahren Sie mehr …]

Kochen für Abdolfattah Soltani! Mit dieser Aktion wird gezielt auf das Schicksal des zu Unrecht verurteilten Menschenrechtsverteidigers aufmerksam gemacht. Der iranische Rechtsanwalt Abdolfattah Soltani wurde u.a. wegen der Annahme des Nürnberger Menschenrechtspreises zu 13 Jahren Haft verurteilt und verbüßt diese Strafe seit September 2011 im für Folter berüchtigten Evin-Gefängnis. Helfen Sie mit und laden auch Sie ihn symbolisch nach Hause zum Essen ein! 

[zur Facebookaktion "Kochen für #Soltani" ...]
[zur Anleitung "Kochen für #Soltani" ...]

Die IGFM bietet eine Reihe von kreativen Anzeigenmotiven zu Menschenrechts- verletzungen im Iran an. Die Motive können frei verwendet werden, sofern die IGFM vorher zugestimmt hat. Bitte fragen Sie einfach nach: presse@igfm.de.Eine Verwendung in Medien mit verfassungs-, menschenrechts- und fremdenfeindlichen Inhalten ist ausgeschlossen. 

[zu den Anzeigen...]

Hilfe für den Notfall: Hilfsangebote und Notadressen
Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)
Scharia, das islamische Recht im Überblick
Die Opfer des Islamischen Staates (IS) brauchen Hilfe. So hilft die IGFM.
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