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Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

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Iran2026-06-10T20:11:36+02:00

Die Islamische Republik Iran ist ein Unrechtsstaat und missachtet systematisch die Rechte ihrer Bürger. Angehörige ethnischer, religiöser und politischer Minderheiten sind im Iran vielfacher Diskriminierungen ausgesetzt: Immer wieder kommt es zu willkürlichen Festnahmen, Verurteilungen ohne faire Gerichtsprozesse sowie zu Misshandlungen und Hinrichtungen von Andersdenkenden. Das herrschende Mullah-Regime duldet keine Rechtsstaatlichkeit. Anwälte, die sich für ihre Mandanten einsetzen, werden selbst Opfer von Verfolgung und zu politischen Gefangenen. Die katastrophale Menschenrechtslage im Iran und die Vielzahl der politischen Gefangenen und Glaubensgefangenen sind seit Jahren ein wichtiger Schwerpunkt der IGFM-Arbeit. Die IGFM hat über 110 Patenschaften für iranische politische Gefangene initiiert und in vielen Fällen erfolgreich zu Hafterleichterungen und Freilassungen beigetragen.

Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen

709, 2026

Türk-Nachbaur übernimmt politische Patenschaft

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Derya Türk-Nachbaur hat die politische Patenschaft für sieben junge Männer übernommen, die nach Protesten in Isfahan festgenommen und zum Tode verurteilt wurden, und fordert ihre sofortige Freilassung sowie eine rechtsstaatliche Überprüfung der Vorwürfe. Die drohenden Hinrichtungen stehen im Zusammenhang mit der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im Iran und dem Vorgehen der iranischen Justiz gegen zahlreiche Demonstrierende.

209, 2026

Eilmeldung: Todesurteil für Ali Zarei!

Die Justiz der Islamischen Republik Iran hat den 27-jährigen iranischen Aktivisten Ali Zarei Doozdarrehsi gestern zum Tode verurteilt. Bereits im Jahr 2022 wurde ihm von Regimeschergen ins Auge geschossen, worauf er zur medizinischen Behandlung nach Deutschland kam. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt aufs Schärfste diese geplante Tötung und warnt vor hunderten weiteren Hinrichtungen.

IGFM-Berichte zur Menschenrechtssituation


Aktionen, Kommentare und Appelle

107, 2026

Iran: Mary Mohammadi im Iran verschwunden

Die Menschenrechtslage im Iran hat sich seit den Protesten Anfang 2026 und dem Krieg mit den USA, Israel und einigen arabischen Staaten drastisch verschärft. Die Bürgerrechtlerin Mary Mohammadi, die aus dem US-Exil zurückkehrte, gilt seit Februar 2026 als verschwunden, befindet sich mutmaßlich in staatlichem Gewahrsam. Gleichzeitig drohen selbst Minderjährigen nach umstrittenen Verfahren und Zwangsgeständnissen Hinrichtungen.


Die IGFM bietet eine Reihe von kreativen Anzeigemotiven zu Menschenrechtsverletzungen im Iran an, welche Sie hier einsehen und downloaden können.

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