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Patenschaftsprojekt Iran

Gefangene im Iran

IGFM-Patenschaftsprogramm für politische Gefangene im Iran

“Öffentlichkeit schafft Schutz für Menschenrechtsverteidiger und Bürgerrechtler”

Seit der Machtübernahme der Mullahs nach der Islamischen Revolution im Jahre 1979, hat sich der Iran zu einer Nation mit einer der skandalösesten Menschenrechtsbilanzen weltweit entwickelt. Unter der präsidialen Amtszeit des Hardliners Mahmoud Ahmadinedschads, verschlimmerte sich die Lage der RegimekritikerInnen, tausende wurden inhaftiert oder konnten langen Gefängnisstrafen nur durch Flucht ins Exil entgegen. Trotz angewandter rhetorischer Besänftigung durch den 2013 gewählten iranischen Präsidenten Hassan Rouhani, zeigt sich bisher keine Besserung der Menschenrechtslage im Iran. Auch weiterhin werden oppositionelle Bewegungen niedergeschlagen, Regimegegner und Angehörige religiöser Minderheiten verfolgt, inhaftiert und getötet.

Und dennoch engagieren sich zahlreiche Menschen unter Einsatz ihres Lebens für Freiheit und Menschenrechte im Iran. Ihren Einsatz und ihr Engagement in oppositionellen Gremien, als Frauenrechts- und Studentenaktivisten, als unabhängige Journalisten und kritische Wissenschaftler, bezahlen sie häufig mit ihrer Freiheit oder gar ihrem Leben. Nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) werden Tausende Menschen derzeitig unschuldig und aus politischen Gründen festgehalten.

Frei: Mohammad Taheri

Der iranische Ingenieur Mohammad Ali Taheri ist der Begründer einer alternativen Heilmethode. Er wurde 2011 verhaftet, saß 5 Jahre im Gefängnis und wurde anschließend für zwei Jahre ohne Anklage und Urteil willkürlich gefangen gehalten. Am 10. März 2018 wurde erneut zu fünf Jahren Haft verurteilt. Anfang 2019 verkündete man dann seine Freilassung!

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Warum ich politischer Pate bin 

Menschenrechte scheinen alltäglich. Dies sind sie jedoch nicht. Auch in Europa mussten sie über Jahrhunderte hart erkämpft werden – in vielen Regionen muss es dies noch heute. Friedliche Menschen werden zu Opfern staatlicher Willkür. Jahre lang in Gefängnissen eingesperrt, gefoltert, erniedrigt, brauchen sie dringend internationale Unterstützung. Eine politische Patenschaft gibt den vom Regime politisch Verfolgten internationale Aufmerksamkeit und damit Schutz. Wissen ist Macht – Eine aktive Öffentlichkeit ist der größte Feind menschenrechtsverachtender Regimes. Deshalb unterstütze ich das Programm der IGFM. Warum ich politischer Pate bin

Erfolge der Menschenrechtsarbeit

Menschenrechtsarbeit braucht Ausdauer – manchmal viel Ausdauer. Vor allem dann, wenn Diktaturen sehen, dass Menschenrechtler erfolgreich arbeiten, gesellschaftlichen Einfluss gewinnen und dadurch die Willkür menschenfeindlicher Regime in Frage stellen. Es ist daher schon ein Erfolg, wenn Menschenrechtler in Gefangenschaft nicht (mehr) gefoltert werden, wenn sie Zugang zu Angehörigen bekommen und sich ihre Haftbedingungen verbessern. Manchmal aber, dauert der Einsatz wirklich lange – umso größer ist die Freude, wenn Menschenrechtler dann schließlich doch freigelassen werden. Erfolge der Menschenrechtsarbeit