Zum Inhalt springen

Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

Aktuelle Fälle
IGFM Internationale Gesellschaft
für Menschenrechte
Jetzt Spenden

Armin Monsaref

Armin Monsaref hatte politische Analysen veröffentlicht, die eine Vielzahl an Menschen in den iranischen und kurdischen Gebieten erreicht hat. Aufgrund seines zivilgesellschaftlichen Engagements wurde er von der Universität in Gonbad-e Kavus verwiesen und am 4. Februar 2026 willkürlich festgenommen.

Junger politischer Aktivist festgenommen

Armin Monsaref
Geburtsdatum: –

Festnahme: 04. Februar 2026

Inhaftiert in: Derzeit keine Informationen bekannt

Vorwurf: Feindlicher politischer Aktivismus

Urteil: –

Armin Monsaref studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität in Gonbad-e Kavus, mit besonderem Interesse an ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Sein Forschungsschwerpunkt lag auf der Geschichte des politischen Denkens und der Zeitgeschichte. Nachdem er einige politischen Analysen veröffentlicht und sich zivilgesellschaftlich engagiert hatte, wurde er exmatrikuliert. Am 4. Februar 2026 wurde der junge Aktivist im Haus seiner Eltern in Sardasht (West-Aserbaidschan) willkürlich festgenommen. Über den Grund für die Festnahme und seinen aktuellen Aufenthaltsort liegen bislang keine verlässlichen Informationen vor.

Armin gehört zu jener Generation junger Autoren und Analysten, die in den vergangenen Jahren ihre politischen und gesellschaftlichen Analysen vor allem über soziale Medien veröffentlicht haben und damit ein breites Publikum aus unterschiedlichen Regionen Irans – darunter auch kurdisch geprägte Gebiete – erreichen konnten.

Die anhaltende Welle von Vorladungen und Festnahmen engagierter politischer Aktivisten setzt sich fort und nimmt weiterhin zahlreiche exponierte Persönlichkeiten ins Visier.

Stand: Februar 2026

So können Sie Armin helfen:

Bitte schreiben Sie an die Botschaft der Islamischen Republik Iran und den Chef der iranischen Justiz. Fordern Sie die sofortige und bedingungslose Freilassung der/s Gefangenen.

Hier geht es zu den aktuellen Adressen.

Betreff: „Bitte um die unverzügliche und bedingungslose Freilassung der Gefangenen Armin Monsaref“

Sehr geehrter Herr Botschafter / Sehr geehrter Herr Justizchef, …

mit diesem Schreiben bringe ich meine Besorgnis über die mir vorliegenden Berichte zur Situation des iranischen Staatsbürgers Armin Monsaref zum Ausdruck. 

Armin hat in der Vergangenheit als junger Autor und Analyst öffentlich und politisch seine Arbeit geteilt und hat ein breites iranisches Publikum mit seinen analysen erreicht. Leider wurde er am Mittwoch 04. Februar im Haus seiner Eltern in Sardasht (West-Aserbaidschan) festgenommen und über seinen aktuellen Aufenthaltsort sowie die für die Festnahme zuständige Behörde liegen bislang keine verlässlichen Informationen vor.

Ich erbitte Ihre Rückmeldung, was Sie zur Aufklärung dieses Falls tun werden, und fordere die schnellstmögliche Freilassung, sowie die Aufhebung des Urteils.

Bitte schützen Sie das Leben von Armin Monsaref!

Hochachtungsvoll,

Machen Sie in den sozialen Medien auf Armin aufmerksam und nutzen Sie diese Hashtags:

#ArminMonsaref
#Armin_Monsaref
#FreeAllPoliticalPrisoners

Teilen Sie diesen Beitrag, setzen Sie sich für Armins Freiheit ein!

Weitere politische Gefangene im Iran

Pejman Zareh

Pejman Zareh, Angehöriger der Bahá'í-Gemeinschaft im Iran, sitzt seit dem 14. März 2026 ohne Anklage in Haft. Fordern Sie mit uns seine Freilassung und den Zugang zu dringend notwendiger medizinischer Versorgung.

Peyvand Naimi

Der Bahá’í Peyvand Naimi wurde ohne Beweise festgenommen und wird unter schwerer Folter sowie Scheinhinrichtungen zu falschen Geständnissen gezwungen. Aufgrund seiner religiösen Identität droht ihm in einem unfairen Verfahren die Todesstrafe, während ihm trotz kritischen Zustands jede medizinische Hilfe verweigert wird.

Borna Naimi

Der Karate-Sportler Borna Naimi wurde aufgrund seiner Bahá’í-Zugehörigkeit inhaftiert und durch Elektroschocks, Scheinhinrichtungen sowie Drohungen gegen seine kleine Tochter zu einem falschen Geständnis gezwungen. Ohne Beweise oder rechtlichen Beistand droht dem Familienvater nun die Todesstrafe, während ihm die notwendige medizinische Behandlung seiner Folterverletzungen verweigert wird.

Teilen Sie diesen Beitrag!

Nach oben