Flüchtlingen heimatnah helfen!

Hunderttausende Menschen sind vor dem Krieg in Syrien und dem „Islamischen Staat“ auch im eigenen Land auf der Flucht. Tausende von ihnen sind nach wie vor gezwungen, in „wilden“ Lagern unter entwürdigenden Bedingungen zu leben. Ohne Hilfe wird ihre verzweifelte Lage mit Blick auf den bevorstehenden Winter täglich härter. Die IGFM hilft Flüchtlingen heimatnah, um die größte Not zu lindern und es den Menschen zu ermöglichen, in ihrer Heimat bleiben zu können. Die Opfer des „Islamischen Staates“ brauchen Hilfe – jetzt! Helfen Sie mit!

Jetzt spenden!

Menschenrechte in Nordkorea

Weniger bekannt als die Verbrechen des Regimes sind die Menschen aus Nordkorea, welche sich gegen diesen Zustand stellen, die Untaten des Regimes öffentlich machen oder sogar die Menschen in Nordkorea über ihre elementaren Menschenrechte informieren. Die Zahl dieser Menschenrechtsverteidiger ist sehr begrenzt, denn jegliche Kritik an der nordkoreanischen Regierung innerhalb Nordkoreas wird mit dem Tod oder Zwangsarbeit in Lagern bestraft.

[lesen Sie mehr ...]
[zur Erklärung des Bundestages ...]

Kim Young-Il ist Gründer und Leiter einer NGO, die sich besonders für Flüchtlinge aus Nordkorea einsetzt. Kim ist selbst dort geboren und aufgewachsen.

[zum Interview …]

Hartmut Koschyk ist Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe. Er ist ein ausgewiesener Kenner Nordkoreas und hat das verschlossene Land viele Male selbst bereist. Die IGFM sprach mit ihm über Menschenrechte und Religionsfreiheit. 

[zum Interview mit Hartmut Koschyk …]

Am 23. März 2015 verabschiedete der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eine Resolution zur aktuellen Menschenrechtslage in Nordkorea. Die UN wirft dem nordkoreanischen Regime darin "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" vor. Doch China und Russland sperren sich im Sicherheitsrat gegen ein Weiterleitung an den Internationalen Strafgerichtshof.

[lesen Sie mehr ...]

„Eine breite Palette von Verbrechen gegen die Menschlichkeit (…) wurden und werden weiterhin in der Demokratischen Volksrepublik Korea verübt“. Dieses eindeutige Fazit veröffentlichte am 17. Februar 2014 die UN-Untersuchungskommission zur Menschenrechtssituation in Nordkorea. Auf rund 400 Seiten dokumentierte die Kommission detailliert Daten, Zeugenaussagen und Verbrechen.

[mehr Infos zum Nordkorea-Bericht …]

In Nordkorea werden über 150.000 Menschen in Lagern willkürlich als Arbeitssklaven gefangen gehalten. Flüchtlinge berichten von Folter, Vergewaltigungen und öffentlichen Hinrichtungen. Flüchtlinge aus Nordkorea werden in China verhaftet und nach Nordkorea deportiert – obwohl Südkorea bereit ist, alle Flüchtlinge aufzunehmen. In Nordkorea erwartet die Flüchtlinge Folter und Tod.

[mehr Infos ...] [zum Appell ...]
[Unterschriftenliste (deutsch) ...] [Unterschriftenliste (englisch) ...]

Pastor Hyeon Soo Lim aus Kanada hat über Jahre humanitäre Hilfe nach Nordkorea koordiniert. Am 31. Januar 2015 reiste er nach Nordkorea ein, „verschwand” dort bis Juni 2015 und wurde in einem Scheinprozess am 16. Dezember 2015 zu lebenslanger Zwangsarbeit wegen angeblichen „staatsfeindlichen Aktivitäten“ verurteilt. Die IGFM geht davon aus, dass er im Verhandlungspoker mit den USA als Geisel missbraucht wird.

[mehr Infos ...]
[zur Unterschriftenliste ...] [mehr Infos zu Nordkorea …]

Konsequenzen aus nuklearer Bedrohung und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gefordert

IGFM verlangt Ende der Ausbeutung von Sklavenarbeitern durch EU-Firmen[mehr]

[29.09.2016]

Nordkoreanische Geheimgefängnisse in Russland

IGFM: Das Terrorregime in Pjöngjang darf nicht unterstützt werden [mehr]

[22.03.2016]

IGFM begrüßt Erklärung des Bundestages zu Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea

IGFM fordert Sanktionen gegen Profiteure der Sklaverei[mehr]

[16.03.2016]

News 1 bis 3 von 24
<< Erste < zurück 1-3 4-6 7-9 10-12 13-15 16-18 19-21 vor > Letzte >>

Weitere Infos

Zwischen Januar und Juni 2015 hat der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un bereits mindestens 15 ranghohe Regierungsmitglieder umbringen lassen. Laut südkoreanischem Geheimdienst ließ der Diktator die Hinrichtungen anordnen, um Widersacher in der Staatsführung zu beseitigen und um seine eigene Machtposition weiter zu stärken.

[lesen Sie mehr ...]

"Camp 14 - Total Control Zone" - der unbedingt sehenswerte Film zeigt Stationen des dramatischen Lebenswegs von Shin Dong-Hyuk einem jungen Nordkoreaner, dem die Flucht aus einem der nordkoreanischen Arbeitslager gelang. Animationen lassen Schlüsselszenen seiner Erinnerungen lebendig werden.

 [mehr Infos ...]
[zum Trailer "Camp 14 - Total Control Zone" ...]


Pierre Rigoulot, der Autor des Berichts, ist Mitarbeiter der IGFM-Frankreich und international anerkannter Fachmann für die Situation in Nordkorea. Der nachfolgende Beitrag entstand im Jahr 1998 und ist nahezu unverändert aktuell. Er wurde zuerst abgedruckt in: "Das Schwarzbuch des Kommunismus".

[zum Bericht: Verbrechen und Terror in Nordkorea ...]

Soon Ok Lee hatte das Glück, nach sechs Jahren Haft in einem nordkoreanischen Zwangsarbeitslager überraschend entlassen zu werden. Sie hatte sich geschworen, über das Leben, das sie und ihre ca. 6.000 Mitgefangenen führen mußten, zu berichten. Sie wollte Zeugnis ablegen von der Hölle, durch die diese Menschen gehen. Mit ihrem Buch "Lasst mich eure Stimme sein!" hat sie ihr Versprechen eingelöst.

[mehr Infos über Soon Ok Lee`s Martyrium im nordkoreanischen Zwangsarbeitslager ...]

"Ihre Augen, Hände, Körper und Füße sind fest verschnürt. Dann erschießen sie sie an jedem Platz." Dieses Zitat entstammt dem Bericht eines jungen Mädchens das aus Nordkorea fliehen konnte. Sie schätzt, dass sie Augenzeuge von 15 Exekutionen war. Nur wenige haben den Weg in die Freiheit geschafft; viele hatten gehofft, in China Zuflucht zu finden, wenn sie es nur schafften, einen der Grenzflüsse zu überwinden. Vergeblich für die meisten.

[mehr zu "Nordkorea - Ein Volk von Sklaven" ...]

Einige Unternehmen nutzen den Produktionsstandort Nordkorea für die günstige Herstellung ihrer Produkte. Solange Unternehmen Profit über Menschenrechte stellen, billige Produktionsbedingungen nutzen, ohne sich ihre soziale Verantwortung bewusst zu machen, kann das Kim-Regime weiter agieren wie bisher. Menschenrechte dürfen nicht auf dem Altar nuklearer Fragen und wirtschaftlicher Interessen geopfert werden. Der Kanadier Guy Delisle hat selbst als Grafiker in Nordkorea gearbeitet.

[mehr zum Comic von Guy Delisle ...]

Die Verweigerung unmittelbarer Hilfe nach dem Zugunglück in Nordkorea im April 2004 bestätigte die Abschottung eines Systems, das lieber seine Einwohner sterben läßt, als sich in schwerster Not helfen zu lassen. Daß dieses Land trotz all der bekannten Einschränkungen auch touristisch zu bereisen ist, davon zeugt der Reisebericht von Alexander W. Bauersfeld, Mitglied der IGFM.

[zum Reisebericht: Nordkorea - Land der Juche ...]

Mitte November 2013 eilte die Nachricht um die Welt, dass 10.000 Menschen – darunter auch Kinder – gezwungen wurden, in einem Stadion mehrere Hinrichtungen mit anzusehen. Hinrichtungen in Stadien sind selbst in Nordkorea ungewöhnlich, doch öffentliche Hinrichtungen sind es nicht!

[lesen Sie mehr zu Hinrichtungen in Nordkorea …]

Hilfe für den Notfall: Hilfsangebote und Notadressen
Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)
Scharia, das islamische Recht im Überblick
Die Opfer des Islamischen Staates (IS) brauchen Hilfe. So hilft die IGFM.
Veranstaltungen
China darf Flüchtlinge aus Nordkorea nicht abschieben