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Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

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Ukraine/Russland: 28 Jahre Haft für verschleppten ukrainischen Zivilisten

Der ukrainische Ingenieur Kostiantyn Zinovkin ist am 22. September 2026 von einem Militärgericht in Rostow am Don zu 28 Jahren Haft verurteilt worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das Urteil auf das Schärfste und fordert seine sofortige Freilassung.

Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

Kuba: Roilán Álvarez Rensoler in Haft misshandelt

48 Tage Hungerstreik, schwere gesundheitliche Folgen und wiederholte Misshandlungen: Der kubanische Menschenrechtsaktivist Roilán Álvarez Rensoler sitzt seit Januar 2026 in Haft. Er soll ein regimekritisches Plakat angebracht haben. Die IGFM fordert die sofortige Freilassung von ihm und von mehr als 1.200 weiteren Menschen, die in Kuba wegen ihres friedlichen Engagements verfolgt werden.

Kasachstan: Mansur Mowlajew unternimmt Suizidversuch

Der tschetschenische Aktivist Mansur Mowlajew hat am 15. September in einem Gefängnis in Almaty einen Suizidversuch unternommen. Er erhielt rechtzeitig medizinische Hilfe, sein Leben ist nicht mehr in Gefahr. In seinem Abschiedsbrief bat er darum, ihn in Kasachstan zu beerdigen und auch die Auslieferung der Aktivistin Julia Emelianova nach Russland zu verhindern. IGFM und Partner fordern Schutz statt Auslieferung.

Russland: Kinderhospiz-Leiterin wegen Anti-Krieg-Posts verurteilt

Statt Untersuchungshaft hat ein Moskauer Gericht Lida Moniawa mit empfindlichen Sanktionen belegt: nächtlicher Hausarrest, ein völliges Kontaktverbot zu Zeugen und Verbot der Internetnutzung. Die Entscheidung kam für Moniawa und ihre Verteidigung überraschend. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) warnt, dass ihr weiterhin eine Haftstrafe drohen kann.

Belarus: Repression als Staatsprinzip

Sechs Jahre nach den gefälschten Präsidentschaftswahlen 2020 sitzen in Belarus knapp 900 politische Gefangene weiterhin im Gefängnis, neue politisch motivierte Verfahren werden regelmäßig vom Lukaschenko-Regime initiiert. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) warnt davor, die Lage in Belarus angesichts anderer internationaler Krisen aus dem Blick zu verlieren.

12 Jahre Genozid an den Jesiden: Die Krise ist nicht vorbei

Der Genozid an den Jesiden liegt zwölf Jahre zurück – doch das Leid vieler Überlebender dauert bis heute an. Seit 2014 begleitet die IGFM ununterbrochen jesidische Familien. In unserem aktuellen Newsletter erfahren Sie mehr über die heutige Situation und wie die IGFM den Betroffenen mit humanitärer Hilfe und Bildungsprojekten zur Seite steht.

Warum das Schicksal zweier Russen von weltpolitischer Bedeutung ist

Seit dem russischen Angriffskrieg ist Kasachstan zu einem wichtigen Partner der EU geworden – doch die Menschenrechte drohen dabei in den Hintergrund zu geraten. Während die Zusammenarbeit ausgebaut wird, droht zwei russischen Regimekritikern trotz erheblicher Menschenrechtsrisiken die Auslieferung.

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