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Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

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Belarus2026-04-15T15:58:08+02:00

Die Republik Belarus erlangte 1991 ihre Unabhängigkeit von der UdSSR. Seit 1994 regiert Alexander Lukaschenko das Land zwischen Polen und Russland autoritär und zunehmend diktatorisch. Jegliche Form politischer Opposition wird unterdrückt, Medien- und Pressefreiheit stark eingeschränkt. Oppositionelle, Demokratieaktivisten und kritische Stimmen werden inhaftiert, gefoltert oder ins Exil getrieben. Dennoch engagieren sich zahlreiche Menschen für Freiheit und Demokratie. Diesen Einsatz bezahlen sie häufig mit ihrer Freiheit oder ihrem Leben.  Nach Angaben der IGFM werden über 1000 Menschen derzeitig unschuldig und aus politischen Gründen festgehalten. 


Aktuelle Mitteilungen zu Menschenrechtsverletzungen

709, 2026

Eva Bredow-Cordier übernimmt politische Patenschaft

Die Darmstädter Grünen-Fraktionsvorsitzende Eva Bredow-Cordier hat gemeinsam mit der IGFM die politische Patenschaft für die in Belarus verfolgten Frauen Neli Alfiorawa und Aliaksandra Pulinovich übernommen. Sie fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung und will mit der Patenschaft auf die brutale politische Repression und die systematischen Menschenrechtsverletzungen des Lukaschenko-Regimes aufmerksam machen.

608, 2026

Belarus: Repression als Staatsprinzip

Sechs Jahre nach den gefälschten Präsidentschaftswahlen 2020 sitzen in Belarus knapp 900 politische Gefangene weiterhin im Gefängnis, neue politisch motivierte Verfahren werden regelmäßig vom Lukaschenko-Regime initiiert. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) warnt davor, die Lage in Belarus angesichts anderer internationaler Krisen aus dem Blick zu verlieren.

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