Themen

Fast überall auf der Welt leiden Frauen unter Benachteiligung und Diskriminierung. Die Mehrheit der Arm- en und ein Großteil aller Analphabeten sind weiblich. Gewalt gegen Frauen und schädliche traditionelle Praktiken sind noch immer weit verbreitet. Infos zu diesem und weiteren Menschenrechtsthemen finden sie auf den folgenden Seiten. [Alphabetisierungskurs in Afghanistan – UN Photo/Sebastian Rich]
2 Frauen an der Tafel

Fast überall auf der Welt leiden Frauen weiterhin unter Benachteiligung und Diskriminierung. In vielen afrikanischen Ländern, aber auch in Asien und auf der arabischen Halbinsel, leiden Frauen noch immer unter der grausamen Praxis der Genitalverstümmelung. Gewalt gegen Frauen ist weitverbreitet, auch in der EU haben ein Drittel aller Frauen seit dem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren. Die Mehrheit der Armen und ein Großteil aller Analphabeten sind weiblich.

[Menschenrechtsverletzungen an Frauen ...]

Menschenrechte sind kein Selbstläufer. Wer glaubt, freiheitliche Gesellschaften und funktionierende Staaten würden sich von alleine entwickeln, der irrt gewaltig. Doch wer sind die Frauen und Männer, die bereit sind, für die Freiheit aller ihre eigene Freiheit zu opfern?

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Genitalverstümmelung ist ein Verbrechen, durch das die Opfer hochgradig traumatisiert werden und an den Folgen ihr Leben lang tragen – oder daran sterben. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit ca. 140 Millionen Mädchen und Frauen verstümmelt. Die WHO schätzt die Zahl der unmittelbaren Todesfälle bei dem Eingriff auf jährlich drei bis sieben Prozent oder 60.000 bis 140.000 Tote.

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Die weltweite Verletzung des Grundrechts auf Religionsfreiheit gemäß der UN-Menschenrechtserklärung von 1948, Artikel 18, nimmt zu. Christen zählen weitläufig zu den am stärksten betroffenen Opfergruppen, dies gilt besonders für Konvertiten in islamischen Ländern. Bedroht sind - unter vielen anderen - aber auch Rohingya-Muslime in Myanmar/Birma, Anhänger der Bahá'í -Religion im Iran, und Uighuren in China.

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Rund vier Millionen Menschen werden im Lagersystem der Volksrepublik China als Arbeitssklaven ausgebeutet – sieben Tage die Woche, bis zu 16 Stunden am Tag. Folter und Gewalt gehören dort zum Alltag. Die Opfer werden vielfach völlig willkürlich aus politischen Gründen gefangen gehalten, oft ohne Möglichkeit, sich zu verteidigen.

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Ausstieg aus dem Islam? Nach klassischer islamischer Rechtsauffassung ist das nicht nur unmöglich, sondern ein „Verbrechen“, das mit dem Tod bestraft wird. Es gibt tausende Menschen, die als Kinder islamischer Eltern geboren wurden, die selbst aber Atheisten sind oder sich einer anderen Religion zuge- wandt haben. Bekennen sie sich zu ihrem Glauben oder zu ihrer Überzeugung, drohen ihnen schwere Sanktionen, Gewalt durch islamische Extremisten und in manchen Ländern sogar die Hinrichtung.

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Bei kritischen oder abwertenden Äußerungen über den Islam oder den Propheten Mohammed drohen in mehreren Staaten wie Pakistan oder dem Iran drastische Strafen – bis hin zur Todesstrafe. Der Vorwurf der Blasphemie wird von Islamisten genutzt, um Andersdenkende und Minderheiten einzuschüchtern und zu tyrannisieren.

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Bei der Steinigung handelt es sich um eine grausame, unmenschliche und erniedrigende Strafe im Sinne der Antifolterkonvention der Vereinten Nationen. Sie gehört zum Strafenkatalog der Scharia, der islamischen Rechtsordnung und wird heute nur noch durch islamische Rechtsschulen legitimiert und gefordert. In einigen Staaten ist die Steinigung Teil des Strafrechtes und noch immer werden Menschen Opfer dieses langsamen, kollektiven Zu-Tode-Folterns, zum Teil durch Urteile von Schariagerichten, durch die Entscheidung einzelner Imame oder durch Lynch- oder "Ehren" mord. 

[Infos und Appelle zur Steinigung ...]

International ist die Folter geächtet. Trotzdem setzen viele Staaten diese erniedrigende und menschenfeindliche Verhör-, Bestrafungs- und Unterdrückungsmethode gezielt und systematisch ein. Angefangen von Nordkorea, über den Iran bis zum NATO-Mitglied USA. Auch barbarische Strafen, wie die Steinigung, Amputationen, Auspeitschungen und sogar die Kreuzigung sind noch Bestandteile von nationalen Gesetzgebungen und Strafgesetzbüchern.

 

[Infos und Appelle zur Folter und zu barbarischen Strafen ...]

Organraub ist „Tötung auf Bestellung“, um die Organe des Opfers verkaufen und transplantieren zu können. In der Volksrepublik China ist die Herkunft von zehntausenden „Spender“-Organen völlig unklar. Wahrscheinlich sind in China tausende Menschen Opfer von Organraub geworden. Die Getöteten sind, soweit bekannt, vor allem willkürlich inhaftierte Häftlinge aus chinesischen Arbeitslagern und „Umerziehungs“-Einrichtungen.

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Sie versuchen das Meer in winzigen Booten zu überqueren, klettern über Stacheldrahtzäune oder verstecken sich in Containern - rund um die Welt riskieren jeden Tag Menschen ihr Leben in der verzweifelten Hoffnung nach Sicherheit und einem besseren Leben. Derzeit befinden sich weltweit über 50 Millionen Menschen auf der Flucht.

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Religiös legitimierte staatliche Menschenrechtsverletzungen wie Amputationen, Steinigungen oder die Todesstrafe für den Abfall vom Islam zeigen, wie wichtig eine vertiefte Beschäftigung mit diesem Thema ist. Die islamische Theologie betrachtet die Scharia als vollkommene Ordnung, die Frieden und Gerechtigkeit schafft. Sie gilt als Ordnung Gottes und darf daher prinzipiell nicht durch menschliche Gesetze ersetzt werden.Die Scharia gibt Anweisungen für das Verhalten in Familie und Gesellschaft (z. B. zum Ehe- oder Strafrecht), aber sie reglementiert auch die Gottesverehrung.

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Ein Mädchen oder eine Frau wird von einem Mitglied ihrer eigenen Familie aus "Gründen der Ehre" getötet, wenn die Täter glauben, dass das Opfer die Grenzen des gesellschaftlich anerkannten Verhaltens überschritten und dadurch den Ruf des Mannes oder der Familie gefährdet hat. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden jährlich etwas 5.000 Ehrenmorde verübt, bei einer vermutlich sehr hohen Dunkelziffer.

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Bei der Bewältigung der DDR-Vergangenheit wird allzu schnell vergessen, dass die politischen Gefangenen, die ihre persönliche Freiheit für die allgemeine Freiheit eingesetzt hatten, die Wegbereiter der Wiedervereinigung, Zeugen der Unzufriedenheit und des inneren Widerstands gegen das DDR-System waren. Heute leben die ehemaligen politischen Gefangenen in der Regel so unerkannt neben uns wie die einstigen Täter, Mitläufer und all diejenigen, die zugeschaut, geschwiegen, Verständnis für das DDR-System gezeigt hatten und heute die Aufarbeitung der DDR-Geschichte in ihrem Sinne geschrieben wissen wollen.

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Die Opfer des Islamischen Staates (IS) brauchen Hilfe. So hilft die IGFM.
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