Flüchtlingen heimatnah helfen!

Hunderttausende Menschen sind vor dem Krieg in Syrien und dem „Islamischen Staat“ auch im eigenen Land auf der Flucht. Tausende von ihnen sind nach wie vor gezwungen, in „wilden“ Lagern unter entwürdigenden Bedingungen zu leben. Ohne Hilfe wird ihre verzweifelte Lage mit Blick auf den bevorstehenden Winter täglich härter. Die IGFM hilft Flüchtlingen heimatnah, um die größte Not zu lindern und es den Menschen zu ermöglichen, in ihrer Heimat bleiben zu können. Die Opfer des „Islamischen Staates“ brauchen Hilfe – jetzt! Helfen Sie mit!

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Scharia: Islamisches Recht und Menschenrechte

Teile des islamischen Rechtssystems (der Scharia, englisch „sharia“) stehen im Widerspruch zu den Menschenrechten. Aber nicht nur Teile des islamischen Straf- und Prozessrechts verstoßen gegen völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge, sondern u.a. auch Teile des Familien- und Eherechtes.

Der Islamische Staat (IS) hat Ende 2014 eine "amtliche" Erklärung zum Thema Gefangene und Sklaven erlassen, die unter anderem in sozialen Netzwerken verbreitet wurde. Mit Berufung auf Koran und Scharia, erläutert der IS im Detail Fragen zur „Nutzung“ weiblicher Sklaven. Die IGFM liefert die erste und bisher einzige vollständige Übersetzung in deutscher Sprache.

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Die islamische Theologie betrachtet die Scharia als vollkommene Ordnung, die Frieden und Gerechtigkeit schafft. Sie gilt als Ordnung Gottes und darf daher prinzipiell nicht durch menschliche Gesetze ersetzt werden. Die Scharia ist die Gesamtheit des islamischen Gesetzes, wie es im Koran, in der islamischen Überlieferung und in den Auslegungen maßgeblicher Theologen und Juristen vor allem der frühislamischen Zeit niedergelegt wurde. Eine Einführung von Prof. Christine Schirrmacher.

[zur Einführung über die Scharia ...]

Islamische Menschenrechtserklärungen

Hier finden Sie Informationen und Meinungen zu Menschenrechtserklärungen von islamischen Staaten und Geistlichen.

Über 50 Jahre nach der Formulierung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) durch die Vereinten Nationen ist ein wirklicher Konsens über einen weltweit anerkannten Rechtekatalog noch nicht in Sicht. Zahlreiche UNO-Abkommen sind von islamischen Staaten unterzeichnet worden. Dennoch gibt es zwei weltweit verbreitete islamische Menschenrechtserklärungen, deren Rechtekataloge deutlich von der Allgemeinen Erklärung abweichen: die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Islam (1981) herausgegeben vom Islamrat für Europa und die Kairoer Erklärung der Organisation der Islamischen Konferenz (1990).

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Aktuelle Appelle

Raif Badawi ist ein saudischer liberaler Internet-Aktivist, der wegen „Beleidigung des Islam“ zu 1.000 Peitschenhieben, zehn Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von umgerechnet rund 194.000 Euro verurteilt wurde. Ab dem 9. Januar soll Badawi jede Woche nach dem Freitagsgebet 50 Peitschenhiebe erhalten, bis die Strafe vollstreckt ist.

[helfen Sie Raif Badawi und protestieren Sie ...]

Blasphemie-Gesetze abschaffen

Bei abwertenden Äußerungen über den Islam oder den Propheten Mohammed droht das pakistanische Strafrecht mit lebenslanger Haft oder der Todesstrafe. Der Vorwurf der Blasphemie dient vor allem in privaten Konflikten als Waffe und wird von Islamisten genutzt, um Andersdenkende und Minderheiten einzuschüchtern und zu tyrannisieren. Lesen Sie mehr …

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Menschenrechtsverletzungen und die Scharia

Obwohl das Ehe- und Familienrecht den Bewegungsspielraum für Frauen z.T. sehr eng definiert, ist ihre Lage in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Außer der Religion machen es auch die tief verwurzelten kulturellen Traditionen Frauen schwer, selbstbestimmt zu leben. So beschneidet nicht selten dort, wo der Islam eigentlich Freiräume gewährt, die Gesellschaft diese Rechte.

[mehr zu Frauen und Scharia ...]

Ein Jeside überlebt seine Gefangennahme durch den Islamischen Staat durch den Übertritt zum Islam. Nach seiner erfolgreichen Flucht berichtet er der IGFM über seine Erlebnisse.

[lesen Sie Schamos Bericht ...]

Nicht nur der Islamische Staat (IS), sondern zahlreiche radikal islamische Gruppen und Regierungen unterdrücken oder verfolgen Andersgläubige. Islamisten in vielen Teilen der Welt rechtfertigen diese Menschenrechtsverletzungen. Doch auf welcher Grundlage? 

Was versteht der Islam unter "jihâd" (meist übersetzt mit "Heiliger Krieg")? Welche Inhalte werden innerhalb der islamischen Theologie mit dem Begriff "jihad" verbunden, wer führt und erklärt den "jihad", gegen wen richtet er sich? Darf der "jihad" gegen Christen geführt werden? Welche Bedeutung hat die islamische Auffassung vom "jihad" heute? Ein Übersichtsbeitrag von Prof. Dr. Christine Schirrmacher

[mehr über den Jihad ...]

Islamisches Recht im Iran

Auf der folgenden Seite finden Sie einige Zitate aus den Strafgesetzen der Islamischen Republik Iran. Es sind Zitate, die für sich sprechen. Quelle ist die leider vergriffene wissenschaftliche Übersetzung von Dr. Silvia Tellenbach.

[zum Strafgesetzten der Islamischen Repbulik Iran ...]

Für einen islamischen Staat ist die Anwendung islamischen Rechts ein, wenn nicht das zentrale Charakteristikum. So führte die Islamische Republik Iran nach ihrer Konstituierung Ende März 1979 die Wiedereinführung des islamischen Rechts, auch des islamischen Strafrechts, ein und gründete am 17. Juni 1979 Revolutionsgerichte, die "nach islamischem Recht" zu urteilen hatten. Unmittelbar darauf folgten Massenhinrichtungen - obwohl die Kodifizierung des islamischen erst in den Jahren 1982/1983 begann. Ein Übersichtsbeitrag von Dr. Silvia Tellenbach.

[mehr zur Einführung des islamischen Strafrechts im Iran ...]

Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)
Scharia, das islamische Recht im Überblick
Das „Handbuch“ des Islamischen Staates (IS) zu Sklaverei
Eine 12jährige Jesidin und ehemalige Sklavin des Islamischen Staates (IS) berichtet
Die Opfer des Islamischen Staates (IS) brauchen Hilfe. So hilft die IGFM.