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Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

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News & Presse2026-09-30T23:43:23+02:00

News & Presse

Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), darunter Pressemitteilungen, Updates aus unserer Humanitären Hilfe, Kommentare und Interviews sowie die Feeds unserer Social-Media-Präsenzen (X) Twitter und Instagram.

Presseinfos

510, 2026

Islamische Republik Iran richtet zwei weitere Demonstranten hin – Alireza Sepahi heiratete erst vor wenigen Tagen

5. Oktober 2026 – Das islamische Regime hat heute im Dastgerd-Gefängnis in Isfahan die beiden Demonstranten Alireza Sepahi und Alireza Raisi hingerichtet. Beide waren im Zusammenhang mit den landesweiten Protesten im Januar 2026 festgenommen und im sogenannten „Ali-Khani-Platz“-Fall zum Tode verurteilt worden.

210, 2026

Online-Pressegespräch Iran: Im Iran enteignet und entrechtet, aus Deutschland finanziert?

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt am 7. Oktober 2026 um 11 Uhr gemeinsam mit iranischen Experten, Menschenrechtsaktivisten und Angehörigen von Betroffenen zu einem Gespräch über Menschenrechtsverletzungen, Festnahmen und Repressionen im Iran. Im Mittelpunkt steht der Bericht von Atossa Najafi über das Schicksal ihres Bruders Parsa Najafi.

110, 2026

Katrin Bornmüller erhält 30. Europäischen Sozialpreis zu Eschweiler

Der Europaverein GPB e.V. zeichnet am 3. Oktober die Ehrenvorsitzende der IGFM, Katrin Bornmüller aus Wittlich, mit dem Europäischen Sozialpreis aus. Unter dem Motto „Menschenrechte sind das Fundament Europas“ würdigt der Verein das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement der 86-Jährigen für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und ihren Einsatz für Menschen in Not – in Europa und im Nahen Osten.

3009, 2026

Peruaner im Krieg: „Sklaven der Russen“

In einem Pressegespräch der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichteten Angehörige über internationale Netzwerke, die Peruaner für die russische Armee rekrutieren. Mit hohen Gehaltsversprechen gelockt, werde die Reise nach Russland organisiert, dort würden unter Druck oder in völliger Unkenntnis über den Inhalt, Verträge unterzeichnet, sich den russischen Streitkräften anzuschließen.

2809, 2026

Gemeinsame Erklärung von Menschenrechtsorganisationen und der Zivilgesellschaft

Die Auslieferung von Mansur Mowlajew und Julia Emelianova nach Russland wird zu politisch motivierter Strafverfolgung, langjähriger Haft und Misshandlung führen. Daher fordert die IGFM und 149 weitere Unterzeichner Kasachstan auf, die Auslieferung zu stoppen und seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten.

2409, 2026

Ukraine/Russland: 28 Jahre Haft für verschleppten ukrainischen Zivilisten

Der ukrainische Ingenieur Kostiantyn Zinovkin ist am 22. September 2026 von einem Militärgericht in Rostow am Don zu 28 Jahren Haft verurteilt worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das Urteil auf das Schärfste und fordert seine sofortige Freilassung.

Humanitäre Hilfe

108, 2026

IGFM-Arbeitsgruppe Wittlich: Erfolgsgeschichte des ehrenamtlichen Einsatzes

Seit über 36 Jahren organisiert die IGFM-Arbeitsgruppe Wittlich ehrenamtlich Hilfsgütertransporte für Menschen in Not. Mit dem 600. Lastzug setzt sie ihre außergewöhnliche Erfolgsgeschichte fort und unterstützt aktuell ukrainische Flüchtlinge sowie die Caritas in Litauen.

108, 2026

Irak: Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt für Jesiden fördern

Die Lebensbedingungen der Jesiden im irakischen Shingal sind auch Jahre nach der Zerschlagung des IS weiterhin von Benachteiligung und fehlenden Zukunftsperspektiven geprägt. Mit Ausbildungsförderung und Starthilfen unterstützt die IGFM Überlebende dabei, faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten und sich ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen.

Instagram

⚖️ Fair Trial Monitoring: Für mehr Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte in der Ukraine! 🇺🇦
 
Wie wird aus juristischem Wissen konkrete Hilfe? Mit einer spezialisierten Rechtsklinik schaffen das IAC ISHR @iac_ishr und das Rechtsinstitut der Vadym-Hetman-Universität für Wirtschaft in Kyjiw eine dauerhafte Ausbildungs- und Praxisplattform für angehende Juristinnen und Juristen.
 
🎓 Die Studierenden beschäftigen sich mit internationalen Menschenrechtsstandards, der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und dem Recht auf ein faires Verfahren. Sie wirken an Gerichtsbeobachtungen, juristischen Recherchen und Berichten mit und erhalten Einblicke in die praktische Menschenrechtsarbeit. Gleichzeitig bietet die Rechtsklinik kostenlose erste Rechtsberatung.
Das Ziel: eine neue Generation von Juristinnen und Juristen zu stärken, die sich für europäische Werte, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und eine faire Justiz einsetzen.
 
🤝 Das Projekt wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) @bmz_bund sowie Engagement Global @engagementglobal gefördert. Die Unterstützung soll nachhaltig wirken: IAC ISHR wird die Rechtsklinik auch über den Förderzeitraum hinaus begleiten.
 
Denn der Schutz der Menschenrechte braucht nicht nur klare Gesetze, sondern auch Menschen, die sie verteidigen.
 
👉 Folge uns, um mehr über unsere Menschenrechtsarbeit in der Ukraine zu erfahren!

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🚨 Iranische Frauen dürfen nicht frei über ihre eigene Bewegungsfreiheit entscheiden

Was für viele Menschen weltweit selbstverständlich ist (inklusive deutsche Influencerinnen, die in den Iran reisen), kann für Frauen im Iran zur rechtlichen Hürde werden: ins Ausland reisen, das eigene Land verlassen und wieder zurückkehren.

⚖️ Artikel 18 des iranischen Passgesetzes sieht grundsätzlich vor, dass Frauen für die Ausstellung eines Reisepasses bzw. für die Ausreise die schriftliche Zustimmung ihres Vaters, Ehemannes oder  eines gesetzlichen Vormunds benötigen. Nur in sehr seltenen Fällen kann die Genehmigung der zuständigen Staatsanwaltschaft diese Zustimmung ersetzen.

Doch das ist auch nicht alles: Nach Artikel 19 kann ein Ehemann seine Zustimmung zurückziehen und damit verhindern, dass seine Frau das Land verlässt – selbst wenn sie bereits einen gültigen Reisepass besitzt. Ihr Reisepass kann bis zur Klärung des Hindernisses eingezogen werden.
Es geht also um mehr als eine Formalität: Verheiratete Frauen und Frauen unter 18 können in ihrer internationalen Bewegungsfreiheit von der Entscheidung ihres Vaters bzw. ihres Ehemannes abhängig sein.

🚨 Das Recht, frei zu reisen, ist ein Menschenrecht und darf nicht von der Erlaubnis einer anderen Person abhängen.

💬 Wusstest du darüber? Schreib deine Meinung in die Kommentare und teile das Video, um auf die Situation iranischer Frauen aufmerksam zu machen.

#Iran #Frauenrechte #IranRevolution #FreeIran

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In ihrer Dankesrede lässt Katrin Bornmüller uns weiter an den Menschen und Erfahrungen teilhaben, die ihren Weg in der humanitären Hilfe geprägt haben.

Ein herzliches Zeichen der Anerkennung für all jene, die diesen Weg mit ihr gegangen sind und humanitäre Hilfe durch ihren Einsatz möglich machen. 🤝

🎥 Der zweite Ausschnitt aus der Dankesrede unserer Preisträgerin Katrin Bornmüller.

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In ihrer Dankesrede blickte Preisträgerin Katrin Bornmüller auf ihren persönlichen Weg und ihr langjähriges Engagement in der humanitären Hilfe zurück. Sie erinnerte an ihren verstorbenen Mann Hermann, ihre Kinder und an die Menschen, die sie auf diesem Weg geprägt und begleitet haben. 

Ein besonderer Dank galt den zahlreichen Helferinnen und Helfern der Arbeitsgruppe Wittlich, die sie über Jahrzehnte hinweg unterstützt und ihren Einsatz mitgetragen haben. 

Humanitäres Engagement lebt von Zusammenhalt und all jenen, die sich gemeinsam für andere einsetzen. 🤝 

🎥 Ein Ausschnitt aus der Dankesrede von Katrin Bornmüller.

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Kommentare

Kommentar: Das Geld hinter den Fassaden

In einem Kommentar äußert sich der Menschenrechtsaktivist und Sprecher von Women Life Freedom Germany e. V. Behrouz Asadi zu den internationalen Vermögens- und Immobilienstrukturen des iranischen Unternehmers Ali Ansari und den damit verbundenen Sanktionen. Dabei beleuchtet er insbesondere die Herkunft und mögliche Weiterleitung der Gelder sowie die Auswirkungen für die Stadt Frankfurt.

Aus der Geschichte lernen

Am 17. September 1975 erklärte die DDR-Staatssicherheit die in Frankfurt gegründete IGFM zur „Feindorganisation“ und ordnete ihre Bekämpfung an. Die Stasi versuchte, die IGFM als staatsfeindliche und geheimdienstlich gesteuerte Organisation darzustellen und ihre Kontakte zu DDR-Bürgern strafrechtlich zu verfolgen. Der Text zieht daraus eine Parallele zur heutigen Unterdrückung von Oppositionellen und Regierungskritikern in Russland.

Karolis Garuckas – Kämpfer für Menschenrechte

Der litauischen Priesters Karolis Garuckas (1908–1979) setzte sich während der sowjetischen Besatzung mutig für die Religions-, Menschen- und Bürgerrechte ein und kritisierte offen die Diskriminierung der katholischen Kirche. 1976 gehörte er zu den fünf Gründungsmitgliedern der Litauischen Helsinki-Gruppe, die Menschenrechtsverletzungen dokumentierte und öffentlich anprangerte.

Interviews

Existenz auf Müll gebaut

Die IGFM setzt sich in Ägypten für die sogenannten „Zabbalin“ ein, Müllsammler, die in Kairo unter schwierigen Bedingungen leben und arbeiten. Sie unterstützt unter anderem medizinische Notfälle und hilft dabei, Familien mit wichtigen Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen. Um mehr über die Lebenssituation der Zabbalin und die Arbeit der IGFM zu erfahren, haben wir ein Interview mit der Ägyptologin Dr. Ulrike Fritz geführt.

„Fidel Castro hat die Revolution getötet!“

In einem Interview aus dem Jahr 2011 beschreibt Jorge García Vázquez Kuba als einen Staat, in dem Überwachung, politische Repression und die Einschränkung grundlegender Freiheitsrechte bis heute das Leben vieler Menschen prägen. Seiner Ansicht nach wurde die ursprüngliche Revolution durch eine autoritäre Diktatur ersetzt, weshalb er sich für Demokratie, Menschenrechte und die Unterstützung der kubanischen Opposition einsetzt.

Grausamkeit, dein Name ist Russland. Die sogenannten „Double Taps“ kennen wir längst: Erst werden Zivilisten bombardiert, und wenn Rettungskräfte eintreffen, folgt der nächste Angriff.
Neu scheint die systematische Kombination aus einem ballistischen Erstschlag und einem

⚪💔⚪Was in einer Demokratie als Meinungsfreiheit gilt, kann in Belarus zu einer Haftstrafe oder sogar zu einer Zwangseinweisung in eine psychiatrische Einrichtung führen.

Die sechs Belarusen, die die IGFM in diesem Post vorstellt, sind Künstler, Musiker, Dichter, Aktivisten

Mit der Hilfe von einigen Unterstützern haben wir 16.000 Euro erhalten, ein Teil davon vorgestreckt.

Der Rettungswagen für unsere Partner in Charkiw ist gekauft, weiteres Hilfsmaterial wird verladen und geht nächste Woche in die #Ukraine.

Wir sammeln weiter für den zweiten

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Ansprechpartner für Journalisten

Valerio Krüger, Sprecher des Vorstandes

Internationale Gesellschaft
für Menschenrechte (IGFM)
Edisonstraße 5
60388 Frankfurt am Main
Tel.: 069-420 108-0
Fax: 069-420 108-33
eMail: [email protected]
Internet: www.igfm.de

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