News & Presse

Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), darunter Pressemitteilungen, Updates aus unserer Humanitären Hilfe, Kommentare und Interviews sowie die Feeds unserer Social-Media-Präsenzen (X) Twitter und Instagram.
Presseinfos
Humanitäre Hilfe
📣 12 Jahre Haft für einen jungen Kriegsgegner.
Ilya Podkamenny wurde 2022 festgenommen, nachdem er als Minderjähriger Antikriegsflugblätter an einer Bahnstrecke angebracht hatte. Niemand wurde dabei verletzt. Später wurden ihm unter anderem die Vorbereitung eines Brandanschlags sowie Terrorismus- und Extremismusdelikte vorgeworfen.
⚖️ 2023 wurde Ilya zu 12 Jahren Haft verurteilt. Die IGFM erkennt ihn als politischen Gefangenen und kritisiert die Härte des Urteils.
❗️ Seine Geschichte steht beispielhaft für das harte Vorgehen russischer Behörden gegen junge Menschen, die als Kriegsgegner oder Unterstützer der Ukraine wahrgenommen werden.
🔗Mehr über seinen Fall erfährst du auf unserer Website – Link in Bio.
#IlyaPodkamenny #FreeIlyaPodkamenny #freeallpoliticalprisoners
⚖️ Fair Trial Monitoring: Für mehr Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte in der Ukraine! 🇺🇦
Wie wird aus juristischem Wissen konkrete Hilfe? Mit einer spezialisierten Rechtsklinik schaffen das IAC ISHR @iac_ishr und das Rechtsinstitut der Vadym-Hetman-Universität für Wirtschaft in Kyjiw eine dauerhafte Ausbildungs- und Praxisplattform für angehende Juristinnen und Juristen.
🎓 Die Studierenden beschäftigen sich mit internationalen Menschenrechtsstandards, der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und dem Recht auf ein faires Verfahren. Sie wirken an Gerichtsbeobachtungen, juristischen Recherchen und Berichten mit und erhalten Einblicke in die praktische Menschenrechtsarbeit. Gleichzeitig bietet die Rechtsklinik kostenlose erste Rechtsberatung.
Das Ziel: eine neue Generation von Juristinnen und Juristen zu stärken, die sich für europäische Werte, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und eine faire Justiz einsetzen.
🤝 Das Projekt wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) @bmz_bund sowie Engagement Global @engagementglobal gefördert. Die Unterstützung soll nachhaltig wirken: IAC ISHR wird die Rechtsklinik auch über den Förderzeitraum hinaus begleiten.
Denn der Schutz der Menschenrechte braucht nicht nur klare Gesetze, sondern auch Menschen, die sie verteidigen.
👉 Folge uns, um mehr über unsere Menschenrechtsarbeit in der Ukraine zu erfahren!
🚨 Iranische Frauen dürfen nicht frei über ihre eigene Bewegungsfreiheit entscheiden
Was für viele Menschen weltweit selbstverständlich ist (inklusive deutsche Influencerinnen, die in den Iran reisen), kann für Frauen im Iran zur rechtlichen Hürde werden: ins Ausland reisen, das eigene Land verlassen und wieder zurückkehren.
⚖️ Artikel 18 des iranischen Passgesetzes sieht grundsätzlich vor, dass Frauen für die Ausstellung eines Reisepasses bzw. für die Ausreise die schriftliche Zustimmung ihres Vaters, Ehemannes oder eines gesetzlichen Vormunds benötigen. Nur in sehr seltenen Fällen kann die Genehmigung der zuständigen Staatsanwaltschaft diese Zustimmung ersetzen.
Doch das ist auch nicht alles: Nach Artikel 19 kann ein Ehemann seine Zustimmung zurückziehen und damit verhindern, dass seine Frau das Land verlässt – selbst wenn sie bereits einen gültigen Reisepass besitzt. Ihr Reisepass kann bis zur Klärung des Hindernisses eingezogen werden.
Es geht also um mehr als eine Formalität: Verheiratete Frauen und Frauen unter 18 können in ihrer internationalen Bewegungsfreiheit von der Entscheidung ihres Vaters bzw. ihres Ehemannes abhängig sein.
🚨 Das Recht, frei zu reisen, ist ein Menschenrecht und darf nicht von der Erlaubnis einer anderen Person abhängen.
💬 Wusstest du darüber? Schreib deine Meinung in die Kommentare und teile das Video, um auf die Situation iranischer Frauen aufmerksam zu machen.
#Iran #Frauenrechte #IranRevolution #FreeIran
In ihrer Dankesrede lässt Katrin Bornmüller uns weiter an den Menschen und Erfahrungen teilhaben, die ihren Weg in der humanitären Hilfe geprägt haben.
Ein herzliches Zeichen der Anerkennung für all jene, die diesen Weg mit ihr gegangen sind und humanitäre Hilfe durch ihren Einsatz möglich machen. 🤝
🎥 Der zweite Ausschnitt aus der Dankesrede unserer Preisträgerin Katrin Bornmüller.
In ihrer Dankesrede blickte Preisträgerin Katrin Bornmüller auf ihren persönlichen Weg und ihr langjähriges Engagement in der humanitären Hilfe zurück. Sie erinnerte an ihren verstorbenen Mann Hermann, ihre Kinder und an die Menschen, die sie auf diesem Weg geprägt und begleitet haben.
Ein besonderer Dank galt den zahlreichen Helferinnen und Helfern der Arbeitsgruppe Wittlich, die sie über Jahrzehnte hinweg unterstützt und ihren Einsatz mitgetragen haben.
Humanitäres Engagement lebt von Zusammenhalt und all jenen, die sich gemeinsam für andere einsetzen. 🤝
🎥 Ein Ausschnitt aus der Dankesrede von Katrin Bornmüller.
📣 4 Jahre und 6 Monate Jugendstrafkolonie für einen Schüler
Walerij befand sich wegen einer Tuberkuloseerkrankung in Behandlung, als er am 12. Oktober 2023 festgenommen wurde. Ihm wird vorgeworfen, Molotowcocktails gegen die Wand eines verlassenen Gebäudes geworfen zu haben. Seine Großmutter spricht von einer gezielten Provokation.
⚖️ Nach einem nicht öffentlichen Verfahren wurde Walerij im August 2024 zu 4 Jahren und 6 Monaten Jugendstrafkolonie verurteilt.
❗️ Der Fall wirft Fragen zum Verfahren und zum Umgang mit jungen Angeklagten auf.
🔗Mehr über seinen Fall erfährst du auf unserer Website – Link in Bio.
Kommentare
Interviews
Ansprechpartner für Journalisten
Valerio Krüger, Sprecher des Vorstandes

Internationale Gesellschaft
für Menschenrechte (IGFM)
Edisonstraße 5
60388 Frankfurt am Main
Tel.: 069-420 108-0
Fax: 069-420 108-33
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