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Ägypten2025-12-16T15:53:19+01:00

Foto: Alisdare Hickson, Flickr / CC BY 2.0. / zugeschnitten

Seit der Machtübernahme durch Abdel Fattah al-Sisi im Jahr 2014 hat sich die Menschenrechtslage in Ägypten kontinuierlich verschlechtert. Die Meinungs-,  Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit ist in dem Land stark eingeschränkt und es kommt immer wieder zu willkürlichen Verhaftungen von politisch aktiven Menschen. Die Polizei geht mit exzessiver Gewalt gegen Regierungskritiker und führende Persönlichkeiten in der Opposition vor. Oft kommt es vor, dass politische Häftlinge nach ihrer Festnahme verschwinden oder in unfairen Gerichtsverfahren zu langen Haftstrafen oder Todesurteilen verurteilt werden. Immer wieder wird von Folter und sexuellem Missbrauch in Hafteinrichtungen berichtet und von Todesfällen von festgenommenen Zivilisten. Bis zum heutigen Tag ist in Ägypten häusliche Gewalt gegen Frauen nicht verboten und auch Kindesheirat oder weibliche Genitalverstümmelung werden nicht geahndet.

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Erschreckend große Teile des Nahen Ostens sind durch die Gewalt islamischer Extremisten heute „christenfrei“ oder auf dem Weg dorthin. Bei den Regierungen des Nahen Ostens zeigt sich dazu vor allem Desinteresse, Tatenlosigkeit und womöglich ein unausgesprochenes Einverständnis.

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Die IGFM setzt sich in Ägypten für die sogenannten „Zabbalin“ ein, Müllsammler, die in Kairo unter schwierigen Bedingungen leben und arbeiten. Sie unterstützt unter anderem medizinische Notfälle und hilft dabei, Familien mit wichtigen Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen. Um mehr über die Lebenssituation der Zabbalin und die Arbeit der IGFM zu erfahren, haben wir ein Interview mit der Ägyptologin Dr. Ulrike Fritz geführt.

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Ägypten: Ausgegrenzten christlichen Müllsammlern durch die Krise helfen

Angesichts von Auseinandersetzungen im Nahen Osten seitens der USA und Israels mit dem Iran ist es seit diesem Frühjahr in Ägypten zu deutlichen Teuerungen gekommen. Diese sind besonders in den Armenvierteln schmerzhaft, wo die Menschen von der Hand in den Mund leben. Daher wollen wir rund 100 Familien sowie alleinstehenden Senioren helfen.

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