Jahrestagung am 11. April in Bonn
Einmal im Jahr kommen wir zusammen, um uns über aktuelle Menschenrechtsthemen auszutauschen. Dieses Jahr wird mit José Daniel Ferrer einer der bekanntesten ehemaligen politischen Gefangenen Kubas bei uns sein. Wir freuen uns zudem auf den Vortrag von MdB Thomas Rachel, dem Beauftragten der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Weitere spannende Vorträge stehen auf dem Programm – herzliche Einladung!
Tausende Tote nach massiver Gewalt des Regimes
Nach den Tötungen von Demonstranten durch Regimeschergen der Islamischen Republik Iran holen Familienangehörige die Körper der Toten ab. Das Video wurde aufgenommen in einer forensischen Klinik in Kahrizak, im Süden Teherans. Aufgrund der Internetblockade kommen kaum Informationen aus dem Land heraus. Die Informationen, die uns erreichen, sind schrecklich. Das Mullahregime mordet und mordet.

Vier Jahre Krieg – vier Jahre Solidarität
Die deutsche Sektion der IGFM setzt sich in Kooperation mit der ukrainischen Sektion (IAC ISHR) solidarisch für Menschenrechte in der Ukraine ein. Dieser Rückblick zeichnet nach, wie die IGFM ihre langjährige Arbeit in der Ukraine seit Beginn des Krieges fortgesetzt und ausgeweitet hat – von humanitärer Hilfe und Dokumentation schwerer Menschenrechtsverletzungen bis zum Einsatz für verschleppte Zivilisten.
Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen
Russland: 16 Jahre Gefängnis für ehemaligen Geschichtslehrer
Der Oberste Gerichtshof Russlands bestätigte am 1. April die Strafe von 16 Jahren Haft gegen den 68-jährigen Dissidenten Alexander Skobov aufgrund „Rechtfertigung des Terrorismus“. Nach Einschätzung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist nicht damit zu rechnen, dass er den russischen Strafvollzug lebend verlassen wird.
Iran: 18-Jähriger hingerichtet – Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh festgenommen
Mit rücksichtsloser Brutalität demonstriert die Islamische Republik Iran ihre Macht. Am 2. April wurde der 18-jährige Amirhossein Hatami hingerichtet, weitere politische Gefangene in den Tagen zuvor. Hunderte werden in diesen Tagen verhaftet. Die Islamische Republik regiert mit Terror.
Iran: Drei junge Demonstranten hingerichtet
In der iranischen Stadt Qom wurden drei junge Demonstranten nach den landesweiten Protesten hingerichtet, nachdem ihnen unter anderem „Feindschaft gegen Gott“ vorgeworfen wurde. Berichten zufolge erfolgten die Urteile ohne faires Verfahren, wobei Geständnisse unter Folter erzwungen und grundlegende Verteidigungsrechte missachtet wurden.
Kasachstan: Russischer Aktivistin droht Auslieferung und Verfolgung
Die russische Aktivistin Julia Emelianova wurde 2025 bei einem Transit in Kasachstan festgenommen und ist seither von einer Auslieferung nach Russland bedroht, wo ihr nach Einschätzung von Menschenrechtlern politische Verfolgung und Haft drohen.
Unser Einsatz für Politische Gefangene
„Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden“, so steht es in Art. 9 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Weltweit werden jedoch Tausende Menschen willkürlich inhaftiert. Wir machen darauf aufmerksam und setzen uns für die Freilassung ein.
Jede einzelne Freilassung eines politischen Gefangenen und jedes Ende von Misshandlung ist ein Erfolg, für den es sich lohnt zu kämpfen. Wir setzen uns seit Jahren dafür ein, das Schicksal dieser Menschen bekannt zu machen und sie vor dem Vergessen zu bewahren. Machen Sie mit!
Politische Gefangene weltweit
Ukrainische Zivilgefangene
Abgeordnete setzen sich mit politischen Patenschaften ein
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Der Oberste Gerichtshof Russlands bestätigte am 1. April die Strafe von 16 Jahren Haft gegen den 68-jährigen Dissidenten Alexander Skobov aufgrund „Rechtfertigung des Terrorismus“. Dessen Anwalt hatte zuvor ein Revisionsverfahren angestrengt. Wohl aus einem Akt der Verzweiflung äußerte der politische Gefangene vor Gericht, die NATO solle gegen Russland in den Krieg ziehen, und bezeichnete Putin als den neuen Hitler. Nach Einschätzung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist nicht damit zu rechnen, dass er den russischen Strafvollzug lebend verlassen wird.
Mit dem Vorwurf, er habe in seinem Telegram-Kanal den Krieg gegen die Ukraine als faschistisch bezeichnet, die Krim-Brücke als legitimes Ziel ukrainischer Militäraktionen bezeichnet und das Ende des Putin-Regimes gefordert, wurde er vom russischen Justizministerium im Jahr 2024 als „ausländischer Agent“ gelistet und am 2. April 2024 in St. Petersburg festgenommen. Anschließend wurde er unter Ausschluss der Öffentlichkeit vom Moskauer Militärgericht am 21. März 2025 zu 16 Jahren Haft und zu einer Geldstrafe verurteilt.
#Russia #HumanRights #Russland
Die islamischen Behörden verstärken ihre Maßnahmen zur Kontrolle der Bevölkerung. Berichten zufolge kam es allein in den letzten Tagen zu hunderten weiteren Festnahmen, insbesondere im Zusammenhang mit Online-Aktivitäten oder dem Vorwurf der Zusammenarbeit mit „feindlichen Akteuren”.
👦 Gleichzeitig wird berichtet, dass staatliche Stellen verstärkt versuchen, auch junge und teilweise minderjährige Personen für propagandistische Zwecke im Kontext des Krieges einzubinden, etwa zur Verbreitung regierungsnaher Inhalte oder zur Unterstützung mobilisierender Kampagnen.
Bereits 12 Jahre alte Kinder werden waffentragend für Propagandazwecke missbraucht!
⬛️ Der Zugang zu Kommunikationsmitteln ist stark eingeschränkt – bereits seit mehr als 720 Stunden am Stück ist das Internet blockiert!
Der ausführliche Iran-Bericht vom 31. März ist auf unserer Webseite zu finden, siehe Bio.
#Iran #HumanRights #IranRevolution2026 #IRGCterrorists #FreeIran
Unter der Leitung der Bergen-Enkheimerin Karin Müller-Kinet wurden am Mittag des 31. März 106 Bananenkisten mit Kleidung, 41 Lebensmittelpakete und 3 Betten in einen LKW der Auslandshilfe der Freien Evangelischen Gemeinden Deutschlands geladen.
Mehrere Mitarbeiter der IGFM packten bei wechselhaftem Wetter mit an und verluden die Hilfsgüter, darunter auch 1.500 spezielle Schutzbrillen im Wert von mehreren Tausend Euro, in den LKW.
Der Transport erreicht über ein Zwischenlager die ukrainische Sektion der IGFM, die ein Büro in Kyjiw hat. Von dort aus leitet das ukrainische IGFM-Team das Projekt „Fair-Trial-Monitoring am Obersten Antikorruptionsgericht“, an dem drei Kyjiwer Universitäten sowie 250 Jurastudierende aus dem ganzen Land beteiligt sind.
Zudem ist das ukrainische IGFM-Team seit der Vollinvasion im Februar 2022 in der humanitären Hilfe landesweit aktiv. Auch Mitglieder der deutschen IGFM-Sektion reisen regelmäßig aus Deutschland in die Ukraine, um Hilfsgüter an unsere Partner im ganzen Land zu bringen.
#standwithukraine #menschenrechte
An Urgent Call to the International Community from the European Syriac Union.
Avrupa Süryaniler Birliği’nden Dünya Kamuoyuna Acil Çağrı.
Was kann ich tun?
Selbst Diktaturen sind von der öffentlichen Meinung in anderen Ländern mit beeinflusst. Daher kann jeder Einzelne eine Menge tun – mehr als Sie vielleicht denken! Möglichkeiten gibt es viele. Bleiben Sie informiert und informieren Sie andere. Beteiligen Sie sich an Appellaktionen oder schreiben Sie einem politischen Gefangenen ins Gefängnis. Sammeln Sie Unterschriften oder setzen Sie sich dauerhaft für einen Gefangenen ein. Je mehr Menschen sich an Aktionen beteiligen, umso größer ist die Wirkung. Deshalb: Machen Sie mit!



























