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Unser Einsatz für politische Gefangene und verschleppte Zivilisten
„Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden“, so steht es in Art. 9 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Weltweit werden jedoch Tausende Menschen willkürlich und ohne Verfahren inhaftiert. Wir machen auf diese Schicksale aufmerksam und setzen uns für die Freilassung der Inhaftierten ein.
Jede einzelne Freilassung eines politischen Gefangenen und jedes Ende von Misshandlung ist ein Erfolg, für den es sich lohnt zu kämpfen. Wir setzen uns seit unserer Gründung dafür ein, das Schicksal dieser Menschen bekannt zu machen und sie vor dem Vergessen zu bewahren. Machen Sie mit!
Was kann ich tun?
Selbst Diktaturen sind von der öffentlichen Meinung in anderen Ländern beeinflusst. Daher kann jeder Einzelne eine Menge tun – mehr als Sie vielleicht denken! Möglichkeiten gibt es viele. Bleiben Sie informiert und informieren Sie andere. Beteiligen Sie sich an Appellaktionen oder schreiben Sie einem politischen Gefangenen ins Gefängnis. Sammeln Sie Unterschriften oder setzen Sie sich dauerhaft für einen Gefangenen ein.
Je mehr Menschen sich an Aktionen beteiligen, umso größer ist die Wirkung. Deshalb: Machen Sie mit!
News und Mitteilungen
30. Oktober: Tag der politischen Gefangenen in Russland
Zum Tag des politischen Gefangenen in Russland warnt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) vor dem Ausmaß der politischen Verfolgung unter Wladimir Putin und kritisiert die Äußerung des US-Sondergesandten Steve Witkoff, der den russischen Präsidenten als „Menschenfreund“ bezeichnete. Die IGFM macht deutlich: Menschenrechte dürfen keine Verhandlungsmasse sein.
Nicaragua: Stimmen für Freiheit und Menschenrechte
Die IGFM lädt am 30. Oktober zum Online-Forum „Nicaragua: Stimmen für Freiheit und Menschenrechte“ ein. Vertreter aus Politik, Journalismus und Menschenrechtsarbeit berichten über Repression und ihren Einsatz für Freiheit und Demokratie.
Kommentar: María Corina Machado ist zurück in Venezuela
Nach fast zehn Monaten im Ausland ist María Corina Machado nach Venezuela zurückgekehrt. Tausende Menschen begleiteten ihre Rückkehr – ein Signal für ihre anhaltende Mobilisierungskraft. Doch welche Rolle wird die Oppositionsführerin im politischen Übergangsprozess spielen, und was bedeutet ihre Rückkehr für die Forderung nach freien und fairen Wahlen? Ein Kommentar von Paulina Facchin.











