Massive Gewalt gegen Demonstranten in Iran!
Hunderttausende Iraner und Iranerinnen sind in den letzten zwei Wochen auf den Straßen um gegen das Unrechtsregime der Islamischen Republik Iran zu demonstrieren. Sie fordern das Ende des Mullah-Regimes. Das islamistische Regime antwortet mit massiver Gewalt. Tausende Menschen wurden erschossen, es drohen die ersten Hinrichtungen von Demonstranten. Europa handelt seit Jahren nur zaghaft! Wie viele Menschen müssen noch sterben?
Tausende Tote nach massiver Gewalt des Regimes
Nach den Tötungen von Demonstranten durch Regimeschergen der Islamischen Republik Iran holen Familienangehörige die Körper der Toten ab. Das Video wurde aufgenommen in einer forensischen Klinik in Kahrizak, im Süden Teherans. Aufgrund der Internetblockade kommen kaum Informationen aus dem Land heraus. Die Informationen, die uns erreichen, sind schrecklich. Das Mullahregime mordet und mordet.

Vier Jahre Krieg – vier Jahre Solidarität
Die deutsche Sektion der IGFM setzt sich in Kooperation mit der ukrainischen Sektion (IAC ISHR) solidarisch für Menschenrechte in der Ukraine ein. Dieser Rückblick zeichnet nach, wie die IGFM ihre langjährige Arbeit in der Ukraine seit Beginn des Krieges fortgesetzt und ausgeweitet hat – von humanitärer Hilfe und Dokumentation schwerer Menschenrechtsverletzungen bis zum Einsatz für verschleppte Zivilisten.
Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen
Cafe Kyiv 2026: Ein Rückblick
Am 23. Februar 2026 war die IGFM beim vierten Cafe Kyiv im Colosseum Berlin vertreten, organisiert von der Konrad-Adenauer-Stiftung. Unter dem Motto „Freedom Must Win“ informierte sie rund 5.000 Gäste über zivile Gefangene in russischer Haft, dokumentierte Menschenrechtsverletzungen und ihre humanitäre sowie rechtsstaatliche Arbeit zur Unterstützung der Ukraine.
Der Iran braucht mehr als eine Intervention
Im Interview mit der Nachrichtenagentur IDEA spricht Valerio Krüger von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte über die Lage im Iran und warum das Land für eine demokratische Zukunft mehr als nur eine militärische Intervention braucht.
Ukraine: 4 Jahre Krieg
Vier Jahre nach Beginn der Großinvasion und zwölf Jahre nach der Okkupation der Ostukraine warnt die IGFM vor einer gefährlichen Ausweitung des russischen hybriden Krieges gegen Europa. Während Russland in der Ukraine systematisch Terror, Folter und Zwangsrussifizierung betreibt, greifen Propaganda, Cyberangriffe und Einflussnetzwerke längst die demokratische Ordnung Europas an. Nur ein geeintes, entschlossen handelndes Europa kann dieser Eskalation wirksam entgegentreten.
Kuba: Professor zu 10 Jahren Haft verurteilt
Der kubanische Professor Ariel Manuel Martin Barroso wurde wegen regierungskritischer Graffitis zu zehn Jahren Haft und einem lebenslangen Lehrverbot verurteilt. Die IGFM sieht darin ein Beispiel für die drastische Verschärfung der Repressionen in Kuba. Aktuell sind 1.207 politische Gefangene bekannt, viele davon schwer erkrankt und ohne ausreichende medizinische Versorgung.
Unser Einsatz für Politische Gefangene
„Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden“, so steht es in Art. 9 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Weltweit werden jedoch Tausende Menschen willkürlich inhaftiert. Wir machen darauf aufmerksam und setzen uns für die Freilassung ein.
Jede einzelne Freilassung eines politischen Gefangenen und jedes Ende von Misshandlung ist ein Erfolg, für den es sich lohnt zu kämpfen. Wir setzen uns seit Jahren dafür ein, das Schicksal dieser Menschen bekannt zu machen und sie vor dem Vergessen zu bewahren. Machen Sie mit!
Politische Gefangene weltweit
Ukrainische Zivilgefangene
Abgeordnete setzen sich mit politischen Patenschaften ein
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Nach einem koordinierten US- und Israel-Angriff auf Irans Führung wurde Staaatsführer Ayatollah Khamenei getötet, es finden weitere Luftangriffe auf militärische Einrichtungen und die Führungselite statt, darunter gibt es leider auch zivile Verluste, darunter ca. 60–80 Kinder in einer Schule in Minab - warum diese Schule, die so nah an Einrichtungen der Revolutionsgarden liegt, an diesem Tag nicht geschlossen war, das verbleibt eine Frage!
💔 Gleichzeitig geht die Gewalt gegen die eigene Bevölkerung weiter: Kinder, Studenten und Erwachsene werden getötet oder willkürlich festgenommen. Unter ihnen Javad Kazemi (13), Donya Salmani (25), Majid Farnia (46), Mahmoud und Hossein Bagheri sowie die Studentin Parnian Khodabakhshi, ihr Verbleib ist unbekannt.
🏛️ Das Großgefängnis von Teheran (Fashafouyeh) wurde durch Luftangriffe beschädigt, politische Gefangene sind zusätzlich durch Kriminelle innerhalb der Gefängnisse bedroht.
🌐 Die Internetzensur dauert an, Informationsaustausch wird unterdrückt, Desinformation verbreitet. Warnungen vor Angriffen erreichen die Bevölkerung nicht.
📢 Hinter jedem Opfer steht ein Mensch. Informiert euch, teilt diese Geschichten und macht auf die andauernde Gewalt im Iran aufmerksam.
#Iran #Menschenrechte #PolitischeGefangene #StopRepression #HumanRights #Studentenproteste #KriegImIran
Der in Deutschland lebende Doppelstaatler Luis Frómeta Compte wurde am 11. Juli 2021 bei einem Urlaub auf Kuba festgenommen, weil er einen Protest mit seinem Smartphone gefilmt hatte. Am 23. Dezember 2021 wurde er wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ und „Anstiftung zum Aufruhr“ zu 25 Jahren Haft verurteilt, diese Strafe wurde anschließend auf 15 Jahre reduziert. Im März 2025 wurde er nach drei Jahren willkürlicher Haft entlassen. #menschenrechte #cuba
🇵🇰 In Pakistan leiden Millionen Menschen unter Schuldknechtschaft. Familien wie die von Javed Masih müssen über Generationen schuften, Kinder verlieren ihre Chance auf Bildung. Die IGFM hilft vor Ort, um Familien zu befreien und einen Neuanfang zu ermöglichen.
🇸🇾 In Syrien erblindete der 14-jährige Maher durch einen Raketeneinschlag, sein Vater starb. Das Menschenrechtszentrum Cottbus und die IGFM kümmern sich um eine lebensrettende Augenoperation in Berlin.
🇳🇬 In Nigeria unterstützt Professor Obiora Ike mit dem Katholischen Institut für Entwicklung, Gerechtigkeit und Frieden (CIDJAP) Überlebende von Entführungen und religiös motivierter Gewalt. Die IGFM fördert Rehabilitation und Wiedereingliederung der Betroffenen.
🇺🇦 In der Ukraine bringen IGFM-Helfer Stromgeneratoren, Pakete und Medikamente zu Familien, die durch Bombenangriffe ohne Strom, Wasser und Wärme ausharren müssen.
🇷🇺 In Russland drohen lange Haftstrafen für Menschen, die der Ukraine helfen oder gegen den Krieg protestieren. Die IGFM berichtet über politische Gefangene wie Ljudmila Kolesnikowa und Nadeschda Rossinskaja, deren Schicksale nicht vergessen werden dürfen.
👆 Link zu den Beiträgen in der Bio.
💪 Unterstützt unsere Arbeit mit einer Spende! Kennworte: Pakistan (46), Syrien – OP (91), Nigeria (32), Ukrainehilfe (36), Politische Haft – Russland (35).
#IGFM #FürdieMenschenrechte #Spenden #EinsatzvorOrt
⚠️ Ukrainische Zivilistin auf der besetzten Krim zu 17 Jahren Haft verurteilt
❗ Ljudmila Kolesnikowa lebte seit 2022 im Exil in Irland, nachdem sie von der besetzten Krim geflohen war. Im Juni 2024 kehrte sie ausschließlich zur Beerdigung ihrer Mutter nach Jalta zurück, kurz darauf wurde sie vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB festgenommen.
🛑 Ihr wird „Hochverrat“ vorgeworfen wegen einer angeblichen Spende von 25 Euro zugunsten der Ukraine im Jahr 2022. Monatelang wurde sie ohne formellen Status, ohne Anwalt und isoliert festgehalten. Das Verfahren fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
⚖️ Am 5. Juni 2025 verurteilte ein russisches Besatzungsgericht auf der Krim sie zu 17 Jahren Strafkolonie.
Mehr zu Ljudmila über den Link in der Bio
📢 Die IGFM erkennt sie als politische Gefangene an und fordert ihre sofortige Freilassung!
#FreeLjudmilaKolesnikova #HumanRights #StandWithUkraine
Was kann ich tun?
Selbst Diktaturen sind von der öffentlichen Meinung in anderen Ländern mit beeinflusst. Daher kann jeder Einzelne eine Menge tun – mehr als Sie vielleicht denken! Möglichkeiten gibt es viele. Bleiben Sie informiert und informieren Sie andere. Beteiligen Sie sich an Appellaktionen oder schreiben Sie einem politischen Gefangenen ins Gefängnis. Sammeln Sie Unterschriften oder setzen Sie sich dauerhaft für einen Gefangenen ein. Je mehr Menschen sich an Aktionen beteiligen, umso größer ist die Wirkung. Deshalb: Machen Sie mit!



























