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Unser Einsatz für politische Gefangene und verschleppte Zivilisten
„Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden“, so steht es in Art. 9 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Weltweit werden jedoch Tausende Menschen willkürlich und ohne Verfahren inhaftiert. Wir machen auf diese Schicksale aufmerksam und setzen uns für die Freilassung der Inhaftierten ein.
Jede einzelne Freilassung eines politischen Gefangenen und jedes Ende von Misshandlung ist ein Erfolg, für den es sich lohnt zu kämpfen. Wir setzen uns seit unserer Gründung dafür ein, das Schicksal dieser Menschen bekannt zu machen und sie vor dem Vergessen zu bewahren. Machen Sie mit!
Was kann ich tun?
Selbst Diktaturen sind von der öffentlichen Meinung in anderen Ländern beeinflusst. Daher kann jeder Einzelne eine Menge tun – mehr als Sie vielleicht denken! Möglichkeiten gibt es viele. Bleiben Sie informiert und informieren Sie andere. Beteiligen Sie sich an Appellaktionen oder schreiben Sie einem politischen Gefangenen ins Gefängnis. Sammeln Sie Unterschriften oder setzen Sie sich dauerhaft für einen Gefangenen ein.
Je mehr Menschen sich an Aktionen beteiligen, umso größer ist die Wirkung. Deshalb: Machen Sie mit!
News und Mitteilungen
Peruaner im Krieg: „Sklaven der Russen“
In einem Pressegespräch der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichteten Angehörige über internationale Netzwerke, die Peruaner für die russische Armee rekrutieren. Mit hohen Gehaltsversprechen gelockt, werde die Reise nach Russland organisiert, dort würden unter Druck oder in völliger Unkenntnis über den Inhalt, Verträge unterzeichnet, sich den russischen Streitkräften anzuschließen.
Gemeinsame Erklärung von Menschenrechtsorganisationen und der Zivilgesellschaft
Die Auslieferung von Mansur Mowlajew und Julia Emelianova nach Russland wird zu politisch motivierter Strafverfolgung, langjähriger Haft und Misshandlung führen. Daher fordert die IGFM und 149 weitere Unterzeichner Kasachstan auf, die Auslieferung zu stoppen und seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten.
Ukraine/Russland: 28 Jahre Haft für verschleppten ukrainischen Zivilisten
Der ukrainische Ingenieur Kostiantyn Zinovkin ist am 22. September 2026 von einem Militärgericht in Rostow am Don zu 28 Jahren Haft verurteilt worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das Urteil auf das Schärfste und fordert seine sofortige Freilassung.












