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IGFM erhält den Health:Angel-Preis

Shaghayegh Taherkhani, Markus Berger, Matthias Böhning, Thomas Schirrmacher und Masoud Takhsha bei der Preisverleihung in Bonn. Foto: ISHR

IGFM/ISHR erhält den Health:Angel-Preis

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte mit renommiertem Preis der medizinischen Fachpresse ausgezeichnet

Bonn, 11. März 2026 – Die International Society for Human Rights (ISHR)/ Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) wurde mit dem Health:Angel ausgezeichnet, einem der renommiertesten Preise im deutschsprachigen Gesundheitsjournalismus, verliehen von Health Media Award e.V. Die festliche Preisverleihung fand im Hotel Königshof in Bonn statt.

Die ursprünglich geplante Zeremonie musste aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden, was die Feier am 11. März umso besonderer machte und die Bedeutung der Arbeit der ISHR/IGFM an der Schnittstelle von Menschenrechten und Gesundheitsbildung unterstreichte.

Auszeichnung für herausragendes Engagement

Der Health:Angel würdigt das langjährige Engagement der ISHR/IGFM im Bereich der Aufklärung über Gesundheit, Menschenrechte und humanitäre Themen. Als eine der weltweit führenden Menschenrechts-NGOs setzt sich die ISHR/IGFM seit Jahrzehnten dafür ein, das Bewusstsein für grundlegende Menschenrechte, darunter das Recht auf Gesundheit, zu schärfen.

Matthias K. Böhning, ISHR-Generalsekretär, nahm die Auszeichnung im Namen aller Mitglieder, Freiwilligen und Partner entgegen: „Diese Auszeichnung würdigt das Engagement der vielen Menschen, die Tag für Tag Menschenrechtsverletzungen aufdecken und den Betroffenen eine Stimme geben, insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Bildung.“

(von links nach rechts) Shaghayegh Taherkhani, Markus Berger (Health Media Award e. V.), Matthias Böhning, Thomas Schirrmacher und Masoud Takhsha bei der Preisverleihung. Bild: ISHR

Unter den Gästen der Veranstaltung waren u.a. Masoud Takhsha von ParsiMed e.V., Shaghayegh Taherkhani aus dem Bereich Cyber-Sicherheit sowie Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, Präsident des Internationalen Rates der ISHR, international renommierter Theologe, Ethiker und einer der weltweit führenden Menschenrechtsexperten. Gemeinsam betonten alle Teilnehmer die enge Vernetzung der zivilgesellschaftlichen Akteure an der Schnittstelle zwischen Gesundheit, Digitalisierung und Menschenrechten.

Über den Health Media Award e.V. & Health:Angel: Der Preis zeichnet Organisationen, Projekte und Einzelpersonen aus, die durch Kommunikation einen bedeutenden Beitrag zur öffentlichen Gesundheitsbildung leisten. Die Jury besteht aus unabhängigen Experten.

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Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

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Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

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Kuba: Roilán Álvarez Rensoler in Haft misshandelt

48 Tage Hungerstreik, schwere gesundheitliche Folgen und wiederholte Misshandlungen: Der kubanische Menschenrechtsaktivist Roilán Álvarez Rensoler sitzt seit Januar 2026 in Haft. Er soll ein regimekritisches Plakat angebracht haben. Die IGFM fordert die sofortige Freilassung von ihm und von mehr als 1.200 weiteren Menschen, die in Kuba wegen ihres friedlichen Engagements verfolgt werden.

1709, 2026

Zersetzen, liquidieren, ausschalten – die Stasi-Methoden leben in Russland und anderen Staaten weiter

Ob Mielke, Putin oder Lukaschenko, die Methoden der DDR-Staatssicherheit leben in Russland und anderen Staaten weiter. Anlässlich der Erklärung der IGFM als Staatsfeind im September 1975 durch die Stasi berichtet die Menschenrechtsorganisation über die Fortführung der Stasi-Methoden und kritisiert Putin-Freunde und -Unterstützer hier in Deutschland.

1509, 2026

Kasachstan: Mansur Mowlajew unternimmt Suizidversuch

Der tschetschenische Aktivist Mansur Mowlajew hat am 15. September in einem Gefängnis in Almaty einen Suizidversuch unternommen. Er erhielt rechtzeitig medizinische Hilfe, sein Leben ist nicht mehr in Gefahr. In seinem Abschiedsbrief bat er darum, ihn in Kasachstan zu beerdigen und auch die Auslieferung der Aktivistin Julia Emelianova nach Russland zu verhindern. IGFM und Partner fordern Schutz statt Auslieferung.

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Eva Bredow-Cordier übernimmt politische Patenschaft

Die Darmstädter Grünen-Fraktionsvorsitzende Eva Bredow-Cordier hat gemeinsam mit der IGFM die politische Patenschaft für die in Belarus verfolgten Frauen Neli Alfiorawa und Aliaksandra Pulinovich übernommen. Sie fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung und will mit der Patenschaft auf die brutale politische Repression und die systematischen Menschenrechtsverletzungen des Lukaschenko-Regimes aufmerksam machen.

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