Nicaragua – Forum

Enrique Espinoza, Tininiska Rivera Castellón, Marvin Martinez, Lucía Pineda, Emiliano Chamorro. Fotos: privat.
Nicaragua: Stimmen für Freiheit und Menschenrechte / Nicaragua: Voces por la libertad y los derechos humanos
Termin: 30. Oktober 2026 08:00 Nicaragua | 15:00 Deutschland
Ort: Teams (Anmeldung über presse[@]igfm.de)
Sprache: Spanisch
Fecha: 30 de octubre de 2026 08:00 Nicaragua | 15:00 Alemania
Lugar: Teams (Inscripción a través de presse[@]igfm.de)
Idioma: Español
Wie steht es um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte in Nicaragua? Wie erleben Oppositionelle, Journalisten und Menschenrechtsverteidiger die zunehmende Repression? Und welche Folgen hat die politische Entwicklung für die indigenen Gemeinschaften des Landes?
Diesen Fragen widmet sich das Online-Forum „Nicaragua: Stimmen für Freiheit und Menschenrechte“, zu dem die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am Freitag, 30. Oktober 2026, um 15 Uhr deutscher Zeit und 8 Uhr nicaraguanischer Zeit einlädt.
Im Mittelpunkt stehen Menschen, die die Situation in Nicaragua aus eigener Erfahrung kennen, über Menschenrechtsverletzungen berichten und sich trotz politischer Verfolgung, Repression und Exil für Freiheit und demokratische Teilhabe einsetzen.
Menschen selbst zu Wort kommen lassen
Das Forum versteht sich nicht allein als Analyse der politischen Krise Nicaraguas. Es soll vor allem denjenigen eine Stimme geben, die Repression und Einschränkungen der Freiheitsrechte unmittelbar erleben, Menschenrechtsverletzungen dokumentieren und sich weiterhin für demokratische Veränderungen einsetzen.
Die Gäste werden erläutern, was derzeit in ihren jeweiligen Arbeits- und Erfahrungsbereichen geschieht, was es bedeutet, unter diesen Bedingungen politisch aktiv zu sein, unabhängig zu berichten oder Menschenrechte zu verteidigen – und welche Schritte notwendig sind, um Freiheit, rechtsstaatliche Garantien und die Rechte indigener Gemeinschaften wiederherzustellen.
Im Anschluss an die Beiträge ist eine offene Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Sie bietet Gelegenheit zum Austausch mit den Gästen und zur Vertiefung der angesprochenen Themen.
Es sprechen:
- Marvin Martínez, Präsident der Konservativen Partei Nicaraguas und Vertreter der politischen Opposition, spricht über die politische Lage, demokratische Beteiligungsmöglichkeiten und Perspektiven für freie Wahlen unter rechtsstaatlichen Bedingungen,
- Emiliano Chamorro, langjähriger politischer Journalist, berichtet über die Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit, den Druck auf unabhängige Medien und die Schwierigkeiten, aus dem Exil über Nicaragua zu berichten. Nach 26 Jahren als politischer Reporter für La Prensa leitet er heute El Portavoz Ciudadano,
- Tininiska Rivera Castellón, indigene Menschenrechtsverteidigerin und Tochter des Miskito-Politikers und indigenen Anführers Brooklyn Rivera, macht auf die Verfolgung ihrer Familie, Fälle von gewaltsamem Verschwindenlassen und die Verletzung indigener Rechte aufmerksam. Sie hat diese Themen bereits vor den Vereinten Nationen und weiteren internationalen Foren eingebracht,
- Enrique Espinoza, Architekt und Sprecher der politischen Bewegung Restauración de la Moskitia, beleuchtet die Situation an der Karibikküste Nicaraguas sowie die Forderungen indigener Gemeinschaften nach Menschenrechten, Selbstbestimmung und politischer Teilhabe,
- Lucía Pineda Ubau, nicaraguanisch-costaricanische Journalistin und Juristin, ergänzt die Perspektive unabhängiger Medien. Sie war über viele Jahre für 100% Noticias tätig und leitete dort unter anderem die Nachrichtenredaktion. Heute setzt sie ihre journalistische Arbeit aus dem Exil in Costa Rica fort.
Moderation:
- Valerio Krüger, Sprecher des Vorstands der IGFM.
Die IGFM lädt insbesondere Menschenrechtsverteidiger, Journalisten, politische Vertreter, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie alle Interessierten ein, die sich mit der Lage in Nicaragua und den Perspektiven für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte auseinandersetzen möchten.
Der Zugangslink für Microsoft Teams wird den angemeldeten Personen zugesandt.
Wir danken Ihnen für Ihre Teilnahme.
Mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt am Main,
Valerio Krüger
Sprecher des Vorstands der IGFM




