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Hinrichtung zweier Demonstranten 

Alireza Sepahi und Alireza Raisi. Foto: privat.

Islamische Republik Iran 

IGFM: Islamische Republik Iran richtet zwei weitere Demonstranten hin – Alireza Sepahi heiratete erst vor wenigen Tagen

  

Frankfurt am Main/Isfahan, 5. Oktober 2026 – Das islamische Regime hat heute im Dastgerd-Gefängnis in Isfahan die beiden Demonstranten Alireza Sepahi und Alireza Raisi hingerichtet. Beide waren im Zusammenhang mit den landesweiten Protesten im Januar 2026 festgenommen und im sogenannten „Ali-Khani-Platz“-Fall zum Tode verurteilt worden. Damit setzen Mullahs und die Islamischen Revolutionsgarden ihre Hinrichtungswelle gegen Demonstranten fort. In diesem Jahr sind bereits mehrere zehntausende Menschen erschossen oder hingerichtet worden, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), die die Hinrichtungen aufs Schärfste verurteilt. 

„Das Regime der Islamischen Republik macht selbst vor einem jungen Mann, der gerade im Gefängnis geheiratet hat, nicht halt. Alireza Sepahi wurde seiner Freiheit, seiner Zukunft und seines Lebens beraubt. Bedauerlicherweise wird das Regime kontinuierlich durch “Handshakes” und Gespräche mit Regimevertretern, wie jüngst mit dem Außenminister Abbas Araghchi in New York, gestärkt. Jeder “Handshake” signalisiert Teheran, dass es weiter morden kann – bis zum nächsten “Handshake”, “ kritisiert Valerio Krüger, Sprecher des Vorstands der IGFM.

Das Schicksal des 25-jährigen Alireza Sepahi ist besonders erschütternd. Er war bereits im Juli für eine öffentliche Hinrichtung vorgesehen, erlitt auf dem Weg zum Galgen jedoch einen Herzinfarkt. Wenige Tage vor seiner heutigen Hinrichtung heiratete er mit der Unterstützung durch einen Anwalt die ebenfalls inhaftierte politische Gefangene Mahshad Keshani. Die Hinrichtung wurde vollstreckt, obwohl der Fall erneut vor Gericht gebracht werden sollte und Menschenrechtsorganisationen, wie die IGFM, wiederholt vor der Vollstreckung des Todesurteils gewarnt hatten. 

Alireza Raisi wurde nach einer Gedenkfeier für seinen 28-jährigen Cousin Ramin Raisi in Bagh-e Razvan in Isfahan am 20. Januar 2026 von Geheimdienstkräften festgenommen. Nach der Festnahme durchsuchten die Beamten seine Wohnung und teilten der Familie mit, sie solle „nicht nach ihm suchen”.  Der getötete Ramin Raisi aus Isfahan beteiligte sich am Abend des 9. Januar 2026 an den Protesten und versorgte Verletzte. Noch in derselben Nacht verschwand er und wurde neun Tage später mit vier Einschusslöchern in der Brust in der Leichenhalle gefunden. 

Der Fall des „Ali-Khani-Platzes“ steht exemplarisch für die brutale Verfolgung von Demonstranten in Isfahan. Im Januar wurden dort bereits zahlreiche Menschen getötet oder festgenommen. Angeklagte berichteten von Folter und erzwungenen Geständnissen. Zugleich seien entlastende Beweise nicht berücksichtigt worden, so die IGFM. Fünf weitere Angeklagte dieses Verfahrens waren bereits zuvor hingerichtet worden, darunter zwei öffentlich am Ali-Khani-Platz. 

 

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In einem Pressegespräch der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichteten Angehörige über internationale Netzwerke, die Peruaner für die russische Armee rekrutieren. Mit hohen Gehaltsversprechen gelockt, werde die Reise nach Russland organisiert, dort würden unter Druck oder in völliger Unkenntnis über den Inhalt, Verträge unterzeichnet, sich den russischen Streitkräften anzuschließen.

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Der ukrainische Ingenieur Kostiantyn Zinovkin ist am 22. September 2026 von einem Militärgericht in Rostow am Don zu 28 Jahren Haft verurteilt worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das Urteil auf das Schärfste und fordert seine sofortige Freilassung.

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