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Endlich auf freiem Fuß

Der junge ukrainische Soldat wurde in Russland strafrechtlich u.a. wegen angeblichen terroristischen Aktivitäten angeklagt. Am 23. Oktober 2026 kam er im Rahmen eines Gefangenenaustauschs zwischen Russland und der Ukraine frei.

Ukraine: IGFM begrüßt die Freilassung von Dmytro Kutscherjawij

Der von Russland gefangengenommene Ukrainer kam heute im Rahmen eines Austauschs frei

Frankfurt am Main/Kyjiw, 23. Oktober 2026 – Dmytro Kutscherjawij, ein ukrainischer Soldat, für dessen Freilassung sich die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) eingesetzt hatte, wurde heute im Rahmen eines Gefangenenaustauschs zwischen Russland und der Ukraine freigelassen.

Dmytro Kutscherjawij wurde am 18. Mai 2022 von russischen Streitkräften gefangen genommen, nachdem sein Regiment sich bei Kämpfen ergeben hatte. Bei seiner Festnahme war er gerade einmal 21 Jahre alt. Zusammen mit ihm wurden zehn weitere Soldaten seines Regiments festgenommen.

Gegen Kutscherjawij wurde ein unrechtmäßiges Strafverfahren wegen “versuchten Mordes an zwei oder mehr Personen auf gemeingefährliche Weise aus Hass- und Feindschaftsmotiven”, der “Anwendung verbotener Mittel und Methoden in einem bewaffneten Konflikt” sowie der “vorsätzlichen Beschädigung fremden Eigentums” eingeleitet. Im Rahmen mehrerer Gerichtsverfahren wurde er im Mai 2025 zu insgesamt 29 Jahren und vier Monaten Freiheitsentzug in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt.

Die IGFM begrüßt die Befreiung von Kutscherjawij als hoffnungsvolles Zeichen und gratuliert Dmytro Kutscherjawij, seiner Familie und allen weiteren heute freigelassenen Ukrainern von Herzen zu ihrer Rückkehr nach Hause. Beim heutigen Austausch wurden jeweils 270 Gefangene zwischen Russland und der Ukraine freigelassen. Unter den Zurückgekehrten waren auch neun Zivilisten, die bei solchen Austauschaktionen nur sehr selten freigelassen werden.

IGFM fordert Freilassung aller noch festgehaltenen Ukrainer
Die Freilassung einzelner Personen darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich viele ukrainische Kriegsgefangene und verschleppte Zivilisten nach wie vor in russischen Haftanstalten befinden und viele von ihnen gefoltert werden.

Die IGFM fordert, dass alle noch festgehaltenen Ukrainer ausfindig gemacht, menschenwürdig behandelt und freigelassen werden, und wird sich weiterhin für ihre Befreiung einsetzen.

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Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

2310, 2026

Präsentation des Jahrbuchs „Religionsfreiheit weltweit 2026“

Die Evangelische Allianz in Deutschland e. V. und die ISHR stellen in Berlin die Jahrbücher „Religionsfreiheit“ und „Verfolgung und Diskriminierung von Christen“ von 2026 vor. Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft beleuchten die weltweite Lage der Religionsfreiheit, darunter Antisemitismus, die Verfolgung religiöser Minderheiten und staatliche Diskriminierung.

510, 2026

Islamische Republik Iran richtet zwei weitere Demonstranten hin – Alireza Sepahi heiratete erst vor wenigen Tagen

5. Oktober 2026 – Das islamische Regime hat heute im Dastgerd-Gefängnis in Isfahan die beiden Demonstranten Alireza Sepahi und Alireza Raisi hingerichtet. Beide waren im Zusammenhang mit den landesweiten Protesten im Januar 2026 festgenommen und im sogenannten „Ali-Khani-Platz“-Fall zum Tode verurteilt worden.

210, 2026

Online-Pressegespräch Iran: Im Iran enteignet und entrechtet, aus Deutschland finanziert?

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt am 7. Oktober 2026 um 11 Uhr gemeinsam mit iranischen Experten, Menschenrechtsaktivisten und Angehörigen von Betroffenen zu einem Gespräch über Menschenrechtsverletzungen, Festnahmen und Repressionen im Iran. Im Mittelpunkt steht der Bericht von Atossa Najafi über das Schicksal ihres Bruders Parsa Najafi.

110, 2026

Katrin Bornmüller erhält 30. Europäischen Sozialpreis zu Eschweiler

Der Europaverein GPB e.V. zeichnet am 3. Oktober die Ehrenvorsitzende der IGFM, Katrin Bornmüller aus Wittlich, mit dem Europäischen Sozialpreis aus. Unter dem Motto „Menschenrechte sind das Fundament Europas“ würdigt der Verein das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement der 86-Jährigen für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und ihren Einsatz für Menschen in Not – in Europa und im Nahen Osten.

3009, 2026

Peruaner im Krieg: „Sklaven der Russen“

In einem Pressegespräch der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichteten Angehörige über internationale Netzwerke, die Peruaner für die russische Armee rekrutieren. Mit hohen Gehaltsversprechen gelockt, werde die Reise nach Russland organisiert, dort würden unter Druck oder in völliger Unkenntnis über den Inhalt, Verträge unterzeichnet, sich den russischen Streitkräften anzuschließen.

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