News & Presse

Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), darunter Pressemitteilungen, Updates aus unserer Humanitären Hilfe, Kommentare und Interviews sowie die Feeds unserer Social-Media-Präsenzen (X) Twitter und Instagram.
Presseinfos
Russland: 16 Jahre Gefängnis für ehemaligen Geschichtslehrer
Der Oberste Gerichtshof Russlands bestätigte am 1. April die Strafe von 16 Jahren Haft gegen den 68-jährigen Dissidenten Alexander Skobov aufgrund „Rechtfertigung des Terrorismus“. Nach Einschätzung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist nicht damit zu rechnen, dass er den russischen Strafvollzug lebend verlassen wird.
Iran: 18-Jähriger hingerichtet – Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh festgenommen
Mit rücksichtsloser Brutalität demonstriert die Islamische Republik Iran ihre Macht. Am 2. April wurde der 18-jährige Amirhossein Hatami hingerichtet, weitere politische Gefangene in den Tagen zuvor. Hunderte werden in diesen Tagen verhaftet. Die Islamische Republik regiert mit Terror.
Iran: Drei junge Demonstranten hingerichtet
In der iranischen Stadt Qom wurden drei junge Demonstranten nach den landesweiten Protesten hingerichtet, nachdem ihnen unter anderem „Feindschaft gegen Gott“ vorgeworfen wurde. Berichten zufolge erfolgten die Urteile ohne faires Verfahren, wobei Geständnisse unter Folter erzwungen und grundlegende Verteidigungsrechte missachtet wurden.
Kasachstan: Russischer Aktivistin droht Auslieferung und Verfolgung
Die russische Aktivistin Julia Emelianova wurde 2025 bei einem Transit in Kasachstan festgenommen und ist seither von einer Auslieferung nach Russland bedroht, wo ihr nach Einschätzung von Menschenrechtlern politische Verfolgung und Haft drohen.
ISHR/IGFM erhält den Health:Angel-Preis
Die IGFM wurde mit dem Health:Angel ausgezeichnet, einem der renommiertesten Preise im deutschsprachigen Gesundheitsjournalismus. Die festliche Preisverleihung fand im Hotel Königshof in Bonn statt.
IGFM-Social-Media-Konten in Belarus als „extremistisch“ eingestuft
Belarusische Behörden stuften die sozialen Medien der deutschen IGFM-Sektion als extremistisch ein. Ab jetzt ist jede Interaktion mit unseren Inhalten, einschließlich Liken, Teilen, Reposten oder sogar dem Folgen unserer Kanäle nach belarusischem Recht strafbar.
Humanitäre Hilfe
Ukraine: Der russische Bombenterror erschöpft die Zivilbevölkerung
Die russischen Angriffe in der kältesten Zeit des Jahres haben bei der Zivilbevölkerung in der Ukraine ihre Spuren hinterlassen. IGFM-Mitglieder und Freunde aus Kyjiw berichteten über ihre Verzweiflung, angesichts Temperaturen bei 20 Grad unter Null und kälter. Ohne Strom und Wasser ist die Zubereitung einer warmen Mahlzeit eine Herausforderung.
Syrien: Maher soll wieder sehen können
Am 15. September 2014 veränderte sich das Leben von Maher und seiner Familie schlagartig: Der Vater brachte seinen Sohn wie immer zum Kindergarten. Doch auf dem Weg dorthin schlug eine Rakete in der Nähe ein. Beide wurden durch Granatsplitter getroffen. Weil keine medizinischen Kapazitäten zur Verfügung standen, war der Vater seitdem gelähmt. Maher trafen Granatsplitter ins Gesicht, und er erblindete. Im Jahr 2025 verstarb der Vater nach einem Schlaganfall.
Vier Jahre Angriffskrieg gegen die Ukraine
Die IGFM setzt sich für Menschenrechte in der Ukraine ein, nicht erst seit Beginn der Vollinvasion. Mit humanitärer Hilfe vor Ort, Berichterstattungen, politischem Einsatz für ukrainische Zivilgefangene und geförderten Projekten der ukrainischen Sektion (IAC ISHR) setzt sich die IGFM für Bedürftige ein.
Syrien: Die Maristen blicken ins Inferno, aber halten durch
Der Maristenbruder Georges Sabé schickte einen Brief an die IGFM, in dem er von den Schrecken des Krieges berichtete, der seit Anfang dieses Jahres in Syrien wütet. Die blauen Maristen bleiben jedoch in Aleppo, um sich den Schwierigkeiten mit Hoffnung zu stellen.
Kommentare
Die Stimme einer Tochter: Elaheh Bayat
Elaheh Bayat berichtet über das ungewisse Schicksal ihres Vaters Shahriyar Bayat, der als politischer Gefangener im Iran inhaftiert ist. Sie spricht auch offen über ihre Erfahrungen nach dem Todesurteil ihres Vaters und als Migrantin.
Sonderbrief aus Aleppo
Seit mehreren Wochen finden in Aleppo Kämpfe statt, die durch Waffenstillstände unterbrochen wurden. Seit Montag, dem 5. Januar 2026, haben sich die Kämpfe jedoch verschärft und zu einer massiven Vertreibung der Bevölkerung geführt. Ein Kontakt vor Ort berichtet uns von den Schrecken des Krieges.
Iran: Neutralität angesichts von Unrecht ist Versagen
Der Pastor Mohsen Kornelsen kommt ursprünglich aus dem Iran und berichtet, wie ihn das Leid der Menschen dort auch hier in Deutschland belastet. Neutralität angesichts von Unrecht sei Versagen.
Interviews
Litauen: Arūnas Bubnys über Diktaturen und deren Aufarbeitung
Dr. Arūnas Bubnys, Generaldirektor des Genozid- und Widerstandsforschungszentrum Litauens, spricht im Interview über die Aufarbeitung der Besetzung Litauens.
Blasphemiegesetze in Pakistan
Christen in Pakistan leben unter ständiger lebensgefährlicher Bedrohung durch Blasphemie-Anschuldigungen. Michaela Koller, IGFM-Referentin für Religionsfreiheit spricht dazu mit Anneqa Anthony, Anwältin für Menschenrechtsfälle in Lahore von der Organisation „The Voice Society".
DDR-Arbeit: Besuch im IGFM-Archiv
Rebecca Hernandez Garcia, Archivleiterin der Havemann-Gesellschaft berichtet im Gespräch mit Valerio Krüger von ihrem Besuch des IGFM-Archivs. Dort konnte sie das umfangreiche Material durchforsten und viel Interessantes entdecken.
Ansprechpartner für Journalisten
Valerio Krüger, Sprecher des Vorstandes

Internationale Gesellschaft
für Menschenrechte (IGFM)
Edisonstraße 5
60388 Frankfurt am Main
Tel.: 069-420 108-0
Fax: 069-420 108-33
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