Zwangsarbeit und Ausbeutung von Arbeitssklaven

Das ist die Botschaft unserer Anzeigenkampagne, die mit schockierenden Motiven auf die Missstände in der Niedriglohn-Textilindustrie aufmerksam macht. Fotograf der Kampagne ist Tom Grammerstorf.

[zu den Anzeigenmotiven...]

 

Laogai ist eine chinesische Abkürzung des Begriffs "Lao Dong Gai Zao" und bedeutet wortwörtlich übersetzt "Reform durch Arbeit". Der Laogai-Komplex, zu dem heute rund 1000 Haftanstalten gehören, ist spätestens seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion das größte Zwangsarbeitslagersystem der Welt. Schätzungsweise vier Millionen Menschen werden darin zur Zwangsarbeit gezwungen, sieben Tage die Woche, bis zu 16 Stunden am Tag.

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Rund vier Millionen Menschen werden im Lagersystem der Volksrepublik China als Arbeitssklaven ausgebeutet – sieben Tage die Woche, bis zu 16 Stunden am Tag. Folter und Gewalt gehören dort zum Alltag. Die Opfer werden vielfach völlig willkürlich aus politischen Gründen gefangen gehalten, oft ohne Möglichkeit, sich zu verteidigen.

[Lager abschaffen! - mehr Infos ...]
[zum Appellvorschlag ...]
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Weitere Infos

Am 10. Mai 2007 beschloss der Deutsche Bundestag die "Verurteilung des Systems der Laogai-Lager in China" mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis90/Die Grünen gegen die Stimmen der Linken. Die Abgeordneten folgten damit der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Bundestages. Die IGFM dokumentiert im Folgenden den angenommenen Antrag, die Beschlussempfehlung, den Bericht der Abgeordneten und die Aussprache im Bundestag.

[zur Verurteilung des Laogai-Lagersystems durch den Bundestag ...]

Harry Wu ist einer der bekanntesten chinesischen Menschenrechtler und ein international anerkannter Experte auf dem Gebiet des Zwangsarbeiterlagersystems der Volksrepublik China, des Laogai. Er selbst verbüßte 19 Jahre Haft in verschiedenen Arbeitslagern, weil er es gewagt hatte, die regierende Kommunistische Partei zu kritisieren. Nach seiner Freilassung 1979 machte Harry Wu es sich zur Lebensaufgabe, die Menschenrechtsverletzungen in den Lagern Chinas öffentlich zu machen. Er ging dabei hohe persönliche Risiken ein und reiste mehrere Male zurück in die Volksrepublik, um Verbrechen vor Ort zu recherchieren und zu dokumentieren.

[zum Interview mit Harry Wu ...]

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