Flüchtlingen heimatnah helfen!

Hunderttausende Menschen sind vor dem Krieg in Syrien und dem „Islamischen Staat“ auch im eigenen Land auf der Flucht. Tausende von ihnen sind nach wie vor gezwungen, in „wilden“ Lagern unter entwürdigenden Bedingungen zu leben. Ohne Hilfe wird ihre verzweifelte Lage mit Blick auf den bevorstehenden Winter täglich härter. Die IGFM hilft Flüchtlingen heimatnah, um die größte Not zu lindern und es den Menschen zu ermöglichen, in ihrer Heimat bleiben zu können. Die Opfer des „Islamischen Staates“ brauchen Hilfe – jetzt! Helfen Sie mit!

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Religionsfreiheit

Ausgrenzung, Diskriminierung und auch Verfolgung von Andersdenkenden und Andersgläubigen ist ein globales Problem. In Myanmar werden religiöse Minderheiten, wie die muslimischen Rohingyas, systema- tisch diskriminiert und verfolgt. Seit dem 1982 verabschiedeten "Staatsbürgerschaftsgesetz" wurden etwa 800.000 Rohingya-Muslime staatenlos und somit zu Menschen zweiter Klasse. [Rohingya Flüchtlinge in Bangladesch, Foto unhcr/G.M.B. Akash]
alte Frau mit Kind

Der „Islamische Staat Ägypten“ hat ein Drohvideo veröffentlicht, in dem er die Kopten zu „Ungläubigen" erklärt. Sie hätten sich abfällig über den Islam geäußert. Gott habe befohlen, alle „Ungläubigen“ zu töten. Außerdem seien sie die stärksten Unterstützer des ägyptischen Regimes.

In Mossul im Irak haben gut 30 junge Muslime ein Zeichen für eine gemeinsame Zukunft von Muslimen und Christen gesetzt. Nach der Herrschaft des "Islamischen Staates" reinigten sie die Kirche der Heiligen Jungfrau Maria im Osten der Stadt.

Die IGFM besuchte Flüchtlinge in Lagern in der nordirakischen autonomen Region Kurdistan. Michaela Koller berichtet von ihren Eindrücken.

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Der Krieg in Syrien ist nicht der einzige Grund, weshalb Millionen Menschen sich nach Europa aufmachen. Eine der Hauptursachen der Massenflucht aus islamischen Ländern sind die enttäuschenden Entwicklungen nach dem Arabischen Frühling. Das erläuterte die Islamwissenschaftlerin Prof. Christine Schirrmacher auf der Jahresversammlung der IGFM in Bonn.

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Ein Jeside überlebt seine Gefangennahme durch den Islamischen Staat durch den Übertritt zum Islam. Nach seiner erfolgreichen Flucht berichtet er der IGFM über seine Erlebnisse.

[lesen Sie Schamos Bericht ...]

Der Islamische Staat (IS) hat für Christen in dem von ihm beherrschten Gebiet sogenannte „Schutzverträge“ und die Zahlung einer Kopfsteuer („Dschizya“) für geduldete Andersgläubige eingeführt. Die Wiedereinführung dieser historischen Praxis wurde und wird auch von Islamisten in anderen Teilen der Welt gefordert. 

Der Präsident des Internationalen Rates der IGFM, Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher hat am 21. November 2015 ein Plädoyer für den Vorrang der Menschenrechte vor allen Religionen gehalten. Unter dem Titel „Christentum und die europäische Zivilisation“ lud das „Professorenforum“ in Kooperation mit dem International Center for Christian Studies at the Orthodox Church of Georgia (ICCS) zu einem georgisch-deutschen Symposium in das Kloster des Heiligen Kreuzes in Scheyern bei Pfaffenhofen ein.

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Die in der Verfassung verankerte „absolute Glaubensfreiheit“ gilt nach dem Willen von Regierung und islamischen Autoritäten nicht für Religionslose. Sehr wenige Atheisten bekennen sich öffentlich zu ihrer Überzeugung. Das gilt nicht nur für Ägypten, sondern für viele andere islamisch geprägte Länder. 

Durch die gnadenlose Verfolgung von Jesiden durch islamische Extremisten hat diese Volksgruppe so viel Aufmerksamkeit und Interesse erhalten wie nie zuvor. Ihre Religion gilt als monotheistisch, aber nur wenig ist darüber bekannt. Der Islamische Staat betrachtet sie als Menschen ohne Lebenswert, die wegen ihres „Unglaubens“ versklavt werden können. Erfahren Sie mehr …

[Wer sind die Jesiden? …]

Das Europäische Parlament hat am 10. Oktober 2013 eine Resolution verabschiedet, mit der sich erstmals alle Fraktionen des EU-Parlaments, außer der radikalen Linken, gemeinsam gegen Christenverfolgung und Verbrechen an religiösen Minderheiten aussprachen. Das EU-Parlament fordert u.a. die EU-Außenkommissarin Catherine Ashton auf, dem Thema der Religionsfreiheit und der Lage von religiösen Minderheiten erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken.

[mehr über die EU-Resolution zur Christenverfolgung …]
[zum Resolutionstext ….]

Myanmar: Gleiche Rechte für Rohingya-Muslime

In Myanmar werden ethnische und religiöse Minderheiten, wie die muslimischen Rohingyas, systematisch diskriminiert und verfolgt. Seit dem 1982 verabschiedeten "Staatsbürgerschaftsgesetz" wurden etwa 800.000 Rohingya-Muslime staatenlos und somit zu Menschen zweiter Klasse. Das Gesetz verweigert der maßgeblich in der Region Rakhine (auch Arakan genannt), an der Westküste, lebenden muslimischen Minderheit die Staatsbürgerschaft und grundlegende Rechte. Zudem sind die muslimischen Rohingyas im buddhistisch dominierten Myanmar von strategisch verübten Menschenrechtsverletzungen, wie körperlichen Misshandlungen und Vergewaltigungen, betroffen sowie Ziel oftmals tödlicher Gewalt.

[zum Appellvorschlag ...]
[Unterschriftenliste: "Rohingya - Verfolgte Minderheit in Myanmar" ...]

Die Bahai sind mit über 300.000 Angehörigen die größte nichtmuslimische religiöse Minderheit im Iran. Die iranische Regierung und konservative muslimische Geistliche sprechen den Bahai sogar das Existenzrecht ab. Bahai sind im Iran Opfer vielfacher Verleumdung, Diskriminierung und Verfolgung. Im Jahr 2008 wurde das siebenköpfige informelle Führungsgremium der iranischen Bahai-Gemeinde - zwei Frauen und fünf Männer - verhaftet und willkürlich zu je 20 Jahren Haft verurteilt. Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi gehört zu den Anwälten der Gruppe.

[mehr Infos zur Verfolgung der Bahai im Iran ...]
[zur Unterschriftenliste ...]
[zum Appellvorschlag ...]

Weitere Infos

Ausgrenzung, Diskriminierung und auch Verfolgung von Andersdenkenden und Andersgläubigen ist ein globales Problem. Aber Zahlen und "Fakten" sind dabei zu Instrumenten im Ringen um Deutungshoheit geworden. Ein inzwischen sehr emotionales Ringen, auch um "Opferrollen", Stereotype und die Selbstwahrnehmung der jeweiligen Gruppen. "Wie sieht die Lage denn nun wirklich aus?" Eine knifflige Frage...

[zum Überblick ...]

Seit vielen Jahren werden Angaben über die Zahl christlicher Märtyrer pro Jahr verbreitet und zitiert. Diese Zahlen liegen vielfach oberhalb der Marke von 100.000 wegen ihres Glaubens getöteter Christen. Wie verlässlich sind diese Zahlen? Wie verlässlich könnte die Zahl christlicher Märtyrer überhaupt ermittelt werden? IGFM Vorstandsmitglied Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher gibt Antworten.


[zur Zahl der getöteten Christen ...]

Die Islamische Republik verstärkt den Druck auf die Baháí weiter. Angehörigen der größten religiösen Minderheit des Iran sind zahlreiche Berufe verboten, weil die Baháí angeblich "unrein" seien. Sie sind Ziel einer staatlichen Medienhetzkampagne. Ihnen wird unter anderem systematisch das Recht auf Bildung verwehrt. Dutzende Baháí sind im Iran wegen ihres Glaubens in Haft. In Deutschland schließen sich immer mehr Bürger den Protesten gegen die Verfolgung an.Angriffe auf die Baháí im Iran nehmen zu

[zum Beitrag von Prof. Dr. Ingo Hofmann ...]

Myanmar (Burma): Volkszählung verleugnet Rohingya

Hunderte Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya wurden Anfang Mai in einem Flüchtlingslager in der westlichen Provinz Rakhine von burmesischen Sicherheitskräften verhaftet. Der Grund hierfür liegt in ihrer Weigerung, sich in der Volkszählung als "Bengalen" führen zu lassen, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

[Mehr ...]

Apostasie, Zu häufig liest man in der Tagespresse von Verfolgung und Bestrafung von Personen, die sich einer neuen Religion zugewandt haben. Für die Betroffenen geht es sodann häufig um das physische Überleben. Indes sind Staaten, in denen es zu solchen Übergriffen kommt, in der Regel völkerrechtlich verpflichtet, diese zu unterbinden und einen friedlichen Religionswechsel zu ermöglichen. Denn die Religionsfreiheit ist fundamentales Kernstück des Kanons der bürgerlichen und politischen Freiheitsrechte.

[mehr zu: Das Recht zum Religionswechsel ...]

Spricht man im Hinblick auf islamische Gesellschaften von Minderheiten, so sollte grob zwischen ethnischen und religiösen unterschieden werden. Integrationsproblematiken mit ethnischen Minderheiten hängen meist mit deren Bestrebungen nach Abgrenzung oder Unabhängigkeit ab und beruhen weniger auf Religiösem.  Ganz deutlich unterscheidet sich hier die Problematik der religiösen Minderheiten. Ihre Stellung sowie heutige Verhältnisse und Äußerungen zu Integrationsfragen sind kaum ohne eine Beleuchtung der Traditionen und religiösen Vorgaben zu erfassen. Der Koran sowie Mohammed als Vorbild in seinem Handeln, Äußern und Gutheißen sind auch heute noch maßgeblich für Alltagsleben, Politik und Gesetzgebung in weiten Teilen der heutigen islamischen Welt.

[zum Text über religiöse Minderheiten im Islam ...]

Apostasie, der "Abfall vom Glauben" gilt im Iran sowohl nach der bisherigen Rechtslage als auch nach den aktuellen - noch nicht ratifizierten - Reformen des Strafrechtes, als ein schwerwiegendes "Verbrechen", wenn es sich um den Abfall vom Islam handelt. Die Konversion von Christen zum Judentum ist ebenfalls verboten, der "Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte" (IGFM) ist aber im Iran kein Fall in dieser Richtung bekannt. Die Konversion zum Islam wird im Iran sehr stark gefördert. Mit Apostasie (irtidad) ist im rechtlichen und im alltäglichen Sprachgebrauch ausschließlich der Abfall vom Islam gemeint.

[mehr zu Apostasie im Iran ...]

Hilfe für den Notfall: Hilfsangebote und Notadressen
Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)
Scharia, das islamische Recht im Überblick
Die Opfer des Islamischen Staates (IS) brauchen Hilfe. So hilft die IGFM.
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