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Apostasie2018-12-05T10:15:28+00:00

Apostasie – Abfall vom Islam

Ausstieg aus dem Islam? Nach klassischer islamischer Rechtsauffassung ist das nicht nur unmöglich, sondern ein „Verbrechen“, das mit dem Tod bestraft wird. Es gibt tausende Menschen, die als Kinder islamischer Eltern geboren wurden, die selbst aber Atheisten sind oder sich einer anderen Religion zuge- wandt haben. Bekennen sie sich zu ihrem Glauben oder zu ihrer Überzeugung, drohen ihnen schwere Sanktionen, Gewalt durch islamische Extremisten und in manchen Ländern sogar die Hinrichtung

Informationen & Beispiele

Apostasie – ein Kapitalverbrechen im Iran

Apostasie, der "Abfall vom Glauben", gilt im Iran als ein schwerwiegendes "Verbrechen", wenn es sich um den Abfall vom Islam handelt. Die Konversion von Christen zum Judentum ist ebenfalls verboten. Die Konversion zum Islam wird im Iran hingegen sehr stark gefördert. Mit Apostasie (irtidad) ist im rechtlichen und im alltäglichen Sprachgebrauch deswegen ausschließlich der Abfall vom Islam gemeint. Foto: Diego Delso, Wikimedia Commons / CC BY 2.0.

Stellungnahme der IGFM zur Gefährdung christlicher Konvertiten in Afghanistan

Mit "Apostasie" bezeichnet man die gänzliche Ablehnung einer Religion. Die Apostasie gilt nach dem islamischen Recht als das schlimmste Verbrechen, welches ein Mensch überhaupt begehen kann, sie ist noch schändlicher als der eigentliche Unglaube und wird deshalb mit dem Tode bestraft. Allgemein gesprochen handelt es sich bei einem Apostaten (Murtadd) um eine Person, welche sich als gebürtiger oder konvertierter Muslim vom Islam abgewandt hat. Von Petra Gisch.

Das Recht zum Religionswechsel

Zu häufig liest man in der Tagespresse von Verfolgung und Bestrafung von Personen, die sich einer neuen Religion zugewandt haben. Für die Betroffenen geht es sodann häufig um das physische Überleben. Indes sind Staaten, in denen es zu solchen Übergriffen kommt, in der Regel völkerrechtlich verpflichtet, diese zu unterbinden und einen friedlichen Religionswechsel zu ermöglichen. Denn die Religionsfreiheit ist fundamentales Kernstück des Kanons der bürgerlichen und politischen Freiheitsrechte

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1.000 Peitschenhiebe – die Vollstreckung hat am 9. Januar begonnen

Ab dem 9. Januar soll der saudische liberale Internet-Aktivist Raif Badawi jede Woche nach dem Freitagsgebet 50 Peitschenhiebe erhalten, bis die Strafe vollstreckt ist. (Bild: CC BY-SA 3.0 Ensaf Haidar)